Marc Andreessen
Marc Andreessen (Bild: Phil McCarten/Reuters)

Marc Andreessen Netscape-Gründer könnte Führungsrolle bei Yahoo übernehmen

Netscape-Gründer Marc Andreessen diskutiert mit den Yahoo-Eignern über den Kauf eines Anteils an dem Internetunternehmen. Dabei wird Andreessen zugleich als neuer Aufsichtsratsvorsitzender genannt.

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Der Investor Marc Andreessen könnte bei einem Verkauf von Yahoo den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen. Das berichtet das Blog des Wall Street Journals All Things Digital. Netscape-Gründer Andreessen gehört mit seinem Venture-Capital-Unternehmen Andreessen Horowitz, dem Investor Silver Lake und Microsoft zu einer Bietergruppe, die einen Teil des Internetunternehmens kaufen will.

Yahoo steht seit der Entlassung von Konzernchefin Carol Bartz im September 2011 zum Verkauf. Eine Nachfolge für Bartz wurde noch nicht benannt. Trotz eines Wachstums des Marktes für Onlinewerbung um knapp 20 Prozent jährlich gelingt Yahoo keine Umsatzsteigerung.

Jack Ma, der Chef des chinesischen Internetkonzerns Alibaba, hatte am 1. November 2011 erklärt, Yahoo kaufen zu wollen. Ma soll zusammen mit der Blackstone Group an einem Angebot für das gesamte Unternehmen arbeiten. Alibaba.com ist eine der größten Onlinehandelsplattformen der Welt. Zur Alibaba Group gehört neben der Auktionsplattform Taobao auch Yahoo China. Das China-Geschäft hatte Alibaba 2005 von Yahoo übernommen. Im Gegenzug hatte Yahoo einen Anteil von rund 40 Prozent an Alibaba gekauft.

Andreessen, der über Anteile in vielen wichtigen Startups verfügt und im Aufsichtsrat von Hewlett-Packard sitzt, soll sich laut dem Bericht in der vergangenen Woche mit dem Yahoo-Management getroffen haben. Andreessen habe sich dabei sehr offen über Fehler der Yahoo-Unternehmensführung in der Vergangenheit und die Zukunftsaussichten geäußert.

Ohne die Zustimmung von Yahoo-Mitbegründer Jerry Yang würde sich Andreessen nicht bei Yahoo engagieren, berichtet die All-Things-D-Autorin Kara Swisher weiter.

Laut der New York Times geht es Silver Lake, Andreessen Horowitz und Microsoft um den Kauf eines Minderheitsanteils von 20 Prozent an Yahoo. Yahoos Berater Allen & Company und Goldman Sachs sollen den Bietern bis zum Abend des 28. November 2011 Zeit für die Einreichung ihrer Angebote für Minderheitsbeteiligungen gegeben haben.

Ein Verkauf des gesamten Unternehmens sei für die Eigner immer weniger von Interesse, ist aber weiterhin möglich.


omo 29. Nov 2011

Das ist Produktfälschung ;-)

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