Vorwerk-Saugroboter Der Kobold VR100 macht dem Roomba Konkurrenz

Mit dem Vorwerk Kobold VR100 kann die Wohnung automatisch gesaugt werden. Anders als bei den Roombas des Marktführers iRobot kartographiert der Vorwerk-Saugroboter die Räume per Laser, findet so zwischendurch schneller zur Ladestation und setzt den Saugvorgang dann dort fort, wo er unterbrochen wurde.

Anzeige

Der deutsche Traditionshersteller Vorwerk will mit einem eigenen Saugroboter in die Zukunft starten. Die Robotertechnik stammt vom US-Unternehmen Neato Robotics, dessen Staubsaugerroboter ihre Umgebung mit einem Laserscanner analysieren, um beim Saugen möglichst akkurate Bahnen um die Hindernisse zu fahren.

Die charakteristische Neato-Gehäuseform hat Vorwerk beibehalten: Der Kobold VR100 ist vorne eckig, hinten rund und das Gehäuse zehn Zentimeter hoch. Damit soll der Roboter auch in Ecken und unter Betten, Sofas und Schränken saugen können. Beim Kobold VR100 haben die Staubsaugerexperten von Vorwerk aber im Vergleich zu den Robotern Neato XV-11/15 vieles verändert und wollen damit eine bessere Reinigungsleistung erzielen.

US-Technik verfeinert

So soll der Kobold VR100 ein stärkeres Gebläse, eine optimierte Ansaugöffnung und eine andere Hauptbürste haben. Zudem verfügt der robotische Kobold an der rechten Vorderseite über eine Seitenbürste, ähnlich wie die Roomba-Konkurrenz. Dem Neato fehlt diese für die Kantenreinigung genutzte Bürste.

Gleichzeitig sollen die Luftfilter effizienter, der Staubsaugerbehälter dichter, der Lithium-Ionen-Akku langlebiger und die Geräuschentwicklung deutlich verringert worden sein. Mit 69 Dezibel ist aber auch der Kobold noch recht auffällig unterwegs. Auch die Gehäusefarbe (Weiß, Anthrazit, Grün) und die Materialien wurden verändert, so dass die Wuppertaler bis auf die eigentliche Robotertechnik aus Silicon Valley offenbar fast alles verändert haben.

Automatische Reinigung

Der Kobold VR100 soll damit auf Knopfdruck alles alleine erledigen - oder zu einer voreingestellten Wunschzeit täglich seine Arbeit verrichten. Er erkennt laut Vorwerk Türöffnungen, umfährt Hindernisse wie Tisch- und Stuhlbeine, fährt dicht an Kanten entlang, ohne anzustoßen und geht Gefahren wie Treppen und Absätzen aus dem Weg.

Dazu werden neben dem rotierenden Laserscanner auch ein Abstandssensor und die Bodensenoren genutzt. Anders als bei den Robotern von Kärcher müssen beim Kobold VR100, den Neatos und den Roombas die Auffangbehälter noch selbst entleert werden. Vorwerks Saugroboter soll bei zu Neige gehender Akkuladung auch in Wohnungen mit mehreren Zimmern gut zur Ladestation zurückfinden und anschließend exakt wieder dort weitermachen, wo er abbrechen musste. Mit einer Akkuladung sollen zwischen 75 qm (Teppich) und 120 qm (Hartböden) bewältigt werden.

Der Kobold VR100 wird ab 1. Dezember 2011 für 649 Euro ausgeliefert. Erhältlich ist er dann über Vorwerk-Shops, unter der Telefonnummer 0202-564 3662, bei Vorwerk-Kundenbetreuern und im Internet auf www.kobold-roboter.de.


TheWesleyCrushers 20. Dez 2011

In der aktuellen c't ist jetzt ein Test des Geräts zu finden. Bei Interesse vielleicht...

H4ndy 01. Dez 2011

Kirby soll wohl Qualitativ besser sein und spielt im gleichen extremen Hochpreissegment...

Trolltech 30. Nov 2011

Der jumped halt über die Treppenstufen...

amp amp nico 29. Nov 2011

Das klingt vertretbar. Wie ist eure subjektive Wahrnehmung dazu?

TC 29. Nov 2011

genau. OP verwechselt da was. im Netzwerk hat er e eigene IP, nach außen aber die vom...

Kommentieren




Anzeige
  1. Entwicklungsingenieure (m/w)
    Morpho Cards GmbH, Paderborn (Reisebereitschaft)
  2. Software-Entwickler (m/w) Hotellerie Applikation
    Infor Global Solutions GmbH, München
  3. IT Produktmanager Service Delivery Framework (m/w)
    Schott AG, Mainz
  4. Softwareentwickler in den Bereichen PHP, Java, .NET, C#, C++, Objective-C…
    proQrent GmbH, Böblingen (Reisebereitschaft)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Facebooks Regeln

    Fleischwunde ja, aber bloß keine Brüste

  2. Sony Music

    Millionenverlust wegen Gema-Sperren auf Youtube

  3. Test Asus Zenbook mit Linux

    Stromsparen nur mit Handarbeit

  4. Onlive Desktop Plus

    Der schnellste Browser fürs iPad kann auch Flash

  5. Test PS Vita und Spiele

    Totgeburt oder Ausstattungswunder?


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 178 | letzter Beitrag 12:40 Uhr

  2. Kommentare: 126 | letzter Beitrag 13:16 Uhr

  3. Kommentare: 106 | letzter Beitrag 22.02. 16:07

  4. Kommentare: 105 | letzter Beitrag 10:11 Uhr

  5. Kommentare: 79 | letzter Beitrag 22.02. 10:28

Mehr


  1. Test-Video Alan Wake American Nightmare

    Schießen statt Gruseln

  2. LG Optimus 4X HD

    Smartphone mit Android 4.0 und Quad-Core-Prozessor

  3. Samsung Star 3

    Touchscreen-Handy mit WLAN für 160 Euro

  4. LPDDR3

    1 GByte DDR3-Speicher für Smartphones und Tablets

  5. LG Optimus 3D Max

    Android-Smartphone mit 3D-Display und Gorilla Glass 2

  6. Test Asus Zenbook mit Linux

    Stromsparen nur mit Handarbeit

  7. Sony Music

    Millionenverlust wegen Gema-Sperren auf Youtube

  8. Raumfahrt

    Japanisches Unternehmen träumt von Weltraumfahrstuhl

  9. tz-Datenbank

    EFF gewinnt Streit um die Zeitzonen-Datenbank

  10. Mobiles Internet

    Datenrate ist Nutzern zu langsam



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Test PS Vita und Spiele: Totgeburt oder Ausstattungswunder?
Test PS Vita und Spiele
Totgeburt oder Ausstattungswunder?

Ab sofort auch in Deutschland: Sony veröffentlicht die PS Vita - ein gutes, aber in der Anschaffung und im Unterhalt nicht gerade günstiges Spielgerät. Zum Auftakt hat Golem.de einen Blick auf Fifa Football, Dungeon Hunter: Alliance und ein Tanzspiel mit Michael Jackson geworfen.

  1. Test Spiele für PS Vita Rayman, Ridge Racer und eine elektronische Symphonie
  2. PS Vita im Test Ausstattungswunder mit Speicherproblem
  3. PS Vita Schlangen, Firmwareupdate und erster Minihack

iCloud: Apple baut Rechenzentrum neben Facebook
iCloud
Apple baut Rechenzentrum neben Facebook

Apple wird in Oregon ein Rechenzentrum errichten, das nicht weit von Facebooks Anlage entfernt ist. Facebook soll Apple zu der Ansiedlung geraten haben.

  1. Foxconns iFactory Erster Reporter besucht Apples Produktionsstätte
  2. Apple Store München Apple-Beschäftigte fordern mehr Lohn
  3. Apps Apple stoppt heimliches Kopieren von Adressbuchdaten

Patent: Canon könnte an spiegellosem Kamerasystem arbeiten
Patent
Canon könnte an spiegellosem Kamerasystem arbeiten

Canon hat in Japan ein Patent zugesprochen bekommen, das darauf hinweist, dass sich das Unternehmen längst in der Entwicklungsphase für eine spiegellose Digitalkamera mit Wechselobjektiven befindet. Die Papiere beschreiben ein Zoomobjektiv für eine solche Systemkamera.

  1. Objektive So geht es weiter mit Sonys NEX-System
  2. Olympus Systemkamera mit staub- und spritzwassergeschütztem Gehäuse
  3. Olympus Gerüchte um hochwertige Micro-Four-Thirds-Kamera

Zum Artikel