Berechtigter Zugriff Kein Cybereinbruch in US-Wasserwerk

Das US-Heimatschutzministerium hat offensichtlich recht behalten: Der Einbruch in das System eines US-Wasserwerks war offensichtlich kein Einbruch, sondern ein berechtigter Zugriff eines Geschäftspartners. Der war zu dem Zeitpunkt gerade in Russland unterwegs.

Anzeige

Der mysteriöse Einbruch in die Systeme eines Wasserwerks im US-Bundesstaat Illinois scheint geklärt: Offensichtlich hatte sich ein Geschäftspartner des Betreibers in das System eingewählt. Das berichtet die Tageszeitung Washington Post unter Berufung auf eine Quelle, die über den Stand der Ermittlungen in dem Fall informiert ist.

Keine Hinweise auf Einbruch

Die Ermittler hätten die Logfiles und alle Verbindungen der Systeme zu fremden IP-Adressen untersucht, sagte der Informant. Dabei hätten sie keine Hinweise auf einen Einbruch oder andere widerrechtliche Aktivitäten gefunden.

Am 10. November hatte eine Sicherheitsbehörde, die Illinois Statewide Terrorism and Intelligence Center (Stic), berichtet, dass in einem Wasserwerk in dem Bundesstaat eine Pumpe durchgebrannt sei, nachdem das Scada-System mehrfach ein- und ausgeschaltet worden war. Die Zugangsdaten habe sich der Eindringling bei dem Händler, der das System geliefert habe, beschafft. Einige Tage danach hatte ein Sicherheitsexperte den Fall bekanntgemacht.

Pumpenprobleme

Die Spur führe nach Russland, hatte das Stic erklärt. Auch das ließ sich verifizieren: Der Geschäftspartner sei in persönlichen Angelegenheiten in Russland unterwegs gewesen, als er auf das Scada-System zugriff. Er war aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht für den Schaden an einer Pumpe verantwortlich. Diese sei in der Vergangenheit schon mehrfach durch Fehlfunktionen aufgefallen, erklärte ein Mitarbeiter des US-Heimatschutzministeriums (Department of Homeland Security, DHS).

Das DHS hatte von Anfang an bestritten, dass der Ausfall auf einen Cybereinbruch zurückzuführen sei. Der Stic-Bericht habe auf "unverarbeiteten, nicht bestätigten Daten" beruht, die "anschließend den Medien zugespielt wurden", kritisierte das DHS Ende vergangener Woche.


AndyBundy 28. Nov 2011

Weil auch so ein zusätzlicher Mitarbeiter bezahlt werden möchte. Wenn du als einzelner...

SoniX 28. Nov 2011

Glaub ich nicht... Ne glaub ich wirklich nicht. Zufällig sei die Pumpe durchgeschmort...

Kommentieren




Anzeige
  1. ERP-Systembetreuer (m/w)
    LMC Caravan GmbH & Co. KG, Sassenberg
  2. SAP-Entwickler (m/w)
    WIEGEL Verwaltung GmbH & Co KG, Nürnberg
  3. IT-Projektmitarbeiter (m/w) DB / Logistiksoftware
    transmed Transport GmbH, Regensburg
  4. Softwareentwickler/in Java / JEE
    BBF GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  2. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  3. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  4. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  5. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  6. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  7. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?

  8. Massenentlassung

    Überleben von Rapidshare steht infrage

  9. Razer Atrox

    Arcade- und Mod-Controller für die Xbox 360

  10. Opensuse

    Erster Milestone für Opensuse 13.1



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mario & Co.: Nintendo legt sich mit Let's-Playern an
Mario & Co.
Nintendo legt sich mit Let's-Playern an

An unabhängig erstellten Youtube-Videos mit Mario will Nintendo ab sofort mitverdienen: Die Firma lässt in den Filmen etwa von Let's-Play-Spielern Werbung einblenden und sich die Erlöse gutschreiben. Die Szene ist empört.

  1. Nintendo Smartphone-Apps für die Wii U
  2. Nintendo Großes Update für die Wii U verfügbar
  3. The Legend of Zelda Der Held wird an die Wand geworfen

All Access: Google stellt Spotify-Konkurrenten vor
All Access
Google stellt Spotify-Konkurrenten vor

Google hat wie erwartet einen eigenen Streamingdienst vorgestellt, der All Access heißt. Die Android-App Google Play Music hat dafür ein Update erhalten, mit dem die Verwaltung von Musik erleichtert werden soll.

  1. Google I/O Neue Dienste und APIs für Android-Entwickler
  2. Android-Verbreitung Jelly Bean legt weiter zu, Nexus 10 wenig verbreitet
  3. Bay Trail Intel setzt bei 200-Dollar-Geräten auf Android

Apple-Patentantrag: Blitzen im sozialen iPhone-Verbund
Apple-Patentantrag
Blitzen im sozialen iPhone-Verbund

Eine Szene mit der Foto-LEDs von einem iPhone adäquat auszuleuchten, ist sehr schwer. Deshalb sollen künftig gleich mehrere iPhone-Besitzer ein Fotomotiv mit ihren Geräten beleuchten, wenn die Idee aus einem Patentantrag von Apple umgesetzt wird.

  1. Urteil Apples Datenschutzklauseln für rechtswidrig erklärt
  2. Patentanträge Apple will Autos mit dem iPhone steuern und finden
  3. 500 Millionen US-Dollar Apple erhöht Ausgaben für Forschung und Entwicklung stark

Zum Artikel