Raumfahrt: Curiosity ist auf dem Weg zum Mars
Start von Curiosity: Kurskorrektur in zwei Wochen (Bild: Nasa)

Raumfahrt Curiosity ist auf dem Weg zum Mars

Problemlos ist Curiosity vom Raketenstartplatz Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus gestartet und befindet sich jetzt auf dem Weg zum Mars. Geplanter Landetermin ist am 6. August 2012.

Anzeige

Der Marsrover Curiosity ist planmäßig gestartet und auf dem Weg zum Mars. Im August 2012 soll er auf dem Nachbarplaneten eintreffen.

Der Marsrover hob am 26. November 2011 um 10:02 Uhr Ortszeit vom Raketenstartplatz Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab. Eine Trägerrakete vom Typ Atlas V brachte die Sonde auf den Weg. Nach etwa einer dreiviertel Stunde wurde die Sonde abgetrennt. In etwa zwei Wochen will die Nasa die erste Flugbahnkorrektur vornehmen.

Landung Anfang August

Die Reise zum Mars ist 567 Millionen Kilometer lang und wird über acht Monate dauern. Am 6. August 2012 soll Curiosity auf dem Nachbarplaneten ankommen. Der Rover wird mit der Transportkapsel in die Marsatmosphäre eintreten, wobei ein Hitzeschild verhindern soll, dass das Fahrzeug verglüht. Ein an der Kapsel befestigter Fallschirm wird den Fall bremsen. Etwa 20 Meter über dem Boden werden Curiosity und die Abstiegsstufe, eine Art raketenangetriebener Kran, aus der Kapsel ausgeklinkt. Die Raketen fangen den freien Fall ab und der Kran lässt den Rover sicher auf die Marsoberfläche im Krater Gale hinunter.

Curiosity, der eigentlich Mars Science Laboratory (MSL) heißt, hat in etwa die Ausmaße eines Kleinwagens und ist das größte Marsfahrzeug der Nasa. Der Marsrover ist 3,1 Meter lang, 2,7 Meter breit und wiegt 900 Kilogramm. Er fährt auf sechs Rädern über den Mars. Als Energiequelle dient eine Radionuklidbatterie, die die Wärme, die beim Zerfall von Plutonium-238 entsteht, in elektrische Energie umwandelt.

Zehn wissenschaftliche Instrumente

Der Marsrover verfügt über einen Mast, an dem mehrere Kameras befestigt sind. Diese befinden sich gut 2 Meter über dem Boden und ermöglichen so einen Überblick. Mit einem 2,1 Meter langen Roboterarm kann Curiosity den Marsboden erforschen und Proben nehmen, die dann im Bordlabor Sample Analysis at Mars untersucht werden. Insgesamt hat Curiosity zehn wissenschaftliche Instrumente an Bord.

Ziel der Mission ist, herauszufinden, ob auf dem Mars einmal Bedingungen herrschten, die die Entwicklung von Leben ermöglichten und ob es noch Hinweise auf diese Bedingungen und Organismen gibt. Schließlich soll er auch Wasser aufspüren. Die Mission ist auf ein Marsjahr, das sind 687 Erdtage, ausgelegt.


Tachim 28. Nov 2011

Selbst wenn man auf dem Mars Gold, Platin, Rohöl oder gar noch wertvollere Materialien...

Tachim 28. Nov 2011

Tja.. ganz so einfach ist das mit der Raumfahrt nicht. Guckt mal auf Wikipedia - da hab...

C00kie 28. Nov 2011

Als ehrenhafter Sternenfreund gibt man natürlich seinen realen Namen an! Also Donald...

Bouncy 28. Nov 2011

Ich würde mal sagen hauptsache weg, weit genug weg um nicht auf dem Rover zu landen...

FaceOfBo 28. Nov 2011

Siehe Darischer Kalender, hierbei handelt es sich um einen vollständigen Marskalender für...

Kommentieren



Anzeige

  1. Anwendungsentwickler (m/w)
    SIZ GmbH, Bonn
  2. (Senior) Software Engineer - Frontend (m/w)
    365FarmNet Group GmbH & Co.KG, Berlin
  3. Softwareentwickler C# / .NET (m/w)
    Thermo Fisher Scientific | Dionex Softron GmbH, Germering bei München
  4. (Wirtschafts-)Mathematiker / Informatiker (m/w) im Firmenkundengeschäft / Öffentliche Versorgungswerke
    Allianz Lebensversicherungs-AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Samsung

    Umsatzrückgang durch schwächelnde Mobilsparte

  2. Hintergrund-App

    Shazam hört am Mac immer mit

  3. Security

    Angriffe mit USB-Geräten

  4. Playstation Now

    Vier Stunden spielen für 3 US-Dollar in der offenen Beta

  5. Modbook Pro X

    Ein Macbook Pro Retina als Tablet

  6. 10-Milliarden-US-Dollar-Bewertung

    Alibaba will Anteile an Sexting-Dienst Snapchat

  7. Amazon

    29 kostenpflichtige Apps kostenlos im App-Shop

  8. Opteron A1100

    AMDs ARM-Server-Plattform für Entwickler verfügbar

  9. Exportsoftware

    Umstieg von Aperture auf Lightroom leichtgemacht

  10. Freewavz

    Bluetooth-Kopfhörer als Fitnesstracker



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

Luftfahrt: Die Rückkehr der Überschallflieger
Luftfahrt
Die Rückkehr der Überschallflieger
  1. Verkehr FBI sorgt sich um autonome Autos als "tödliche Waffen"
  2. Steampunk High Tech trifft auf Dampfmaschine
  3. Aerovelo Eta Kanadier wollen mit 134-km/h-Fahrrad Weltrekord aufstellen

    •  / 
    Zum Artikel