Soziales Netzwerk: Facebook nervt Nutzer mit verschleierter Werbung
(Bild: Facebook/Screenshot: Golem.de)

Widerstand ist möglich - mit Tricks

Anzeige

Ein wohl kalkuliertes Risiko. Denn wenn es gut läuft für Facebook, buchen bald mehr Unternehmen die sponsored stories, weil sie den Ticker als Chance sehen, ihre Marke häufiger und mit Namen und Fotos echter Menschen versehen zu präsentieren. Bei allem Ärger, den Facebook-Nutzer über neue Werbeformen äußern: Das Netzwerk steigert seine Werbeeinnahmen immer weiter, insbesondere das Marketing durch persönliche Empfehlungen von Nutzern ist bei den Werbenden beliebt.

Dass Facebook Geld verdienen will, ist auch nicht zu beanstanden. Die Frage ist, ab wann diese Werbung als so aufdringlich oder störend empfunden wird, dass sich mehr als nur ein paar Tausend Nutzer laut beschweren und dem Netzwerk den Rücken kehren. Facebook muss einerseits genug verdienen, um seine Infrastruktur bezahlen und ausbauen zu können. Dafür muss es neue Werbeformen testen: Was zahlt sich aus? Was wird abgelehnt? Andererseits ist das nicht ohne Risiko: In dem Moment, in dem Facebook mit diesen neuen Werbeformen zu weit geht und zu viele Nutzer glauben, mehr Werbung als Inhalt zu sehen, hat das Netzwerk ein ernstes Problem.

Wenn es im Fall des erweiterten Tickers schlecht läuft, verstärkt der eine Entwicklung, die Werbetreibenden schon seit Jahren zu denken gibt: Nutzer ignorieren die rechte Seite von Websites prinzipiell, weil sie wissen, dass dort in der Regel vor allem Werbung zu sehen ist. Banner-Blindheit heißt das Phänomen, das bereits Ende der neunziger Jahre beschrieben wurde und das besonders für Werbung auf der rechten Seite einer Website gilt.

Wer den Ticker generell nicht mag, kann ihn aber auch komplett ausblenden. Im Netz kursieren verschiedene Anleitungen dazu. Im Chrome-Browser von Google reicht es, kleine Erweiterungen namens Hide Facebook Sidebar Ticker oder Unannoying Facebook zu installieren. Im Firefox können Nutzer sich mit dem Add-on AdBlock Plus behelfen, in dem sie dann einen eigenen Filter anlegen und mit einem kleinen Codeschnipsel versehen müssen. [Der Artikel erschien zuerst bei Zeit Online]

 Soziales Netzwerk: Facebook nervt Nutzer mit verschleierter Werbung

San_Tropez 28. Nov 2011

@jtsn Ja du hast Recht! werde mich umgehend auf die Straße begeben und die Unterjochung...

witCrack3r 27. Nov 2011

Also keine ahnung was die masse hat, ich benutze seit jahren Add Block Plus für Firefox...

matok 26. Nov 2011

Find's auch immer wieder interessant, was einem so alles auf Fratzenbuch geboten wird. So...

blablub 26. Nov 2011

Ganz dreist ist ja auch die eine Intel-Werbung, die grad manchmal kommt: Hat im Werbe...

Verleihnix 25. Nov 2011

Bei wirklich JEDER Veränderung, die den Datenschutz weiter mit Füßen tritt sagen alle...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler/-in Kombiinstrumente
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. SAP WM/MM Inhouse Berater (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz
  3. SAP-Koordinator (m/w) SAP SD / SAP ECC 6.0
    DEUTZ AG, Köln-Porz
  4. Verifikationsingenieur (m/w) System on Chip Design
    DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NUR BIS MONTAG 09:00 UHR: Mario Party 10 mit Mario amiibo Figur - Nintendo Wii U
    33,00€ inkl. Versand
  2. NUR BIS MONTAG 09:00 UHR: Sabotage (Steelbook Edition, Exklusiv Saturn Limited Uncut Edition mit Lentikularkarte) FSK 18
    12,99€ inkl. Versand
  3. NUR NOCH HEUTE: Games-Downloads: Angebote der Woche
    (u. a. South Park: Der Stab der Wahrheit 12,97€, The Elder Scrolls III u. IV GOTY je 5,97€)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Cyberkrieg

    Pentagon will Angreifer mit harten Gegenschlägen abschrecken

  2. Weißes Haus

    Hacker konnten offenbar Obamas E-Mails lesen

  3. Unzulässige NSA-Selektoren

    Kanzleramt soll Warnungen des BND ignoriert haben

  4. Android-Tablet

    Google nimmt Nexus 7 aus dem Onlinestore

  5. Aerofoils

    Formel-1-Technik macht Supermarkt-Kühlregale effizienter

  6. Force Touch

    Apples Trackpad könnte künftig verschiedene Oberflächen simulieren

  7. Bodyprint

    Yahoo-Software verwandelt Touchscreen in Ohr-Scanner

  8. BKA

    Ab Herbst 2015 soll der Bundestrojaner einsetzbar sein

  9. Die Woche im Video

    Computerspiele, Whatsapp und Fire TV Stick

  10. Amtsgericht Hamburg

    Online-Partnervermittlungen dürfen kein Geld nehmen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Storytelling-Werkzeug: Linius und die Tücken von Open-Source
Storytelling-Werkzeug
Linius und die Tücken von Open-Source
  1. ARM-SoC Allwinner soll LGPL-Verletzungen verschleiern
  2. Linux Siri bekommt Open-Source-Konkurrenz
  3. Microsoft Windows Driver Frameworks werden Open Source

Die Woche im Video: Ein Zombie, Insekten und Lollipop
Die Woche im Video
Ein Zombie, Insekten und Lollipop
  1. Die Woche im Video Apple Watch, GTA 5 für PC und Akku mit Aluminium-Anode
  2. Die Woche im Video Win 10 für Smartphones, Facebook Tracking und Aprilscherze
  3. Die Woche im Video Galaxy S6 gegen One (M9), selbstbremsende Autos und Bastelei

GTA 5: Es ist doch nicht 2004!
GTA 5
Es ist doch nicht 2004!
  1. Rockstar Games PC-Version von GTA 5 im 60-fps-Trailer
  2. Rockstar Games GTA 5 hat Grafikprobleme
  3. Make it Digital GTA im Mittelpunkt von TV-Sendung

  1. tja...

    FreiGeistler | 15:01

  2. Führt Cyberwar zu "echtem" Krieg?

    FreiGeistler | 14:59

  3. Re: Und die einfache Lösung wäre...

    moppler | 14:51

  4. Re: Sehr gutes Konzept, hoffentlich schließen...

    JOnathanJOnes | 14:49

  5. Re: Suche Step-by-Step Anleitung für Kodi...

    ip (Golem.de) | 14:48


  1. 14:25

  2. 13:02

  3. 11:44

  4. 09:56

  5. 15:17

  6. 10:05

  7. 09:50

  8. 09:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel