Cyberport Deutscher Computerhändler expandiert nach Österreich

Cyberport bietet seine Waren nun auch in Österreich verstärkt an. Neben einer Kooperation mit der österreichischen Elektronikkette Niedermeyer wird heute auch die erste Filiale in dem Alpenland eröffnet - in einem Fernbahnhof.

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Die sonst nur in Deutschland mit Ladengeschäften vertretene Firma Cyberport eröffnet nun ihre erste Filiale in Österreich und expandiert damit in den Süden. Eröffnet wird der erste österreichische Laden der Computerkette in dem Kopfbahnhof Wien Westbahnhof, der für die nächsten Jahre verkehrlich noch eine große Bedeutung in der Hauptstadt hat.

Der umgebaute Wiener Westbahnhof und dessen neues Einkaufzentrum mit dem Namen Bahnhofcity werden am heutigen 23. November 2011 eröffnet. Rechts und links des Kopfbahnhofs sind neue Gebäude entstanden. Momentan profitiert die Bahnhofcity von 43.000 Ein-, Aus- und Umsteigern, wie Centermanager Ralph Teuber dem Standard sagte.

Erst mit der Eröffnung des neuen Wiener Hauptbahnhofs wird der Westbahnhof wohl zu einem Einkaufszentrum mit Bahnanschluss nahe der Einkaufsmeile Mariahilfer Straße reduziert. Der Fernverkehr wird dann größtenteils über den neuen Durchgangsbahnhof geleitet, der 2015 vollständig an das Schienennetz angeschlossen wird und derzeit in der Nähe des jetzigen Südbahnhofs gebaut wird.

Zusätzlich zu dem Laden- und Versandgeschäft kooperiert Cyberport in Österreich mit der Ladenkette Niedermeyer, die fast 100 Filialen in Österreich hat. Allerdings werden zunächst nur neun Filialen von Cyberport beliefert. Die Kooperation soll laut Cyberport Beratung und Verkauf beinhalten. Nach der Erfahrung von Golem.de ist das Sortiment selbst im Wiener Innenstadtladen nahe dem Schwedenplatz von Niedermeyer und im Niedermeyer-Onlineshop sehr eingeschränkt. Demzufolge werden Cyberport-Waren nicht vorrätig gehalten, sondern bestellt. Das kann der Kunde vor Ort oder online tun, um dann die Waren ohne Versandkosten in der Niedermeyer-Filiale abzuholen.

Cyberport ist eine Beteiligung der Hubert Burda Media. Laut dem Geschäftsbericht des vergangenen Jahres liegt die Beteiligung bei 96 Prozent. Zum Medienkonzern Hubert Burda Media gehören unter anderem auch das Magazin Chip und der Händler Computeruniverse.


rainerMAC 30. Mär 2013

schließlich hat Cyberport angeboten die Lieferkosten nicht zu berechnen, vielen Dank an...

Herab 20. Apr 2012

Ich habe mit dem "Kundenservice" von Cyberport auch nur schlechte Erfahrungen gemacht...

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