Videosurf Microsoft kauft Videosuchmaschine

Mit der Videosuche Videosurf will Microsoft die Funktionen von Xbox Live erweitern. Die Übernahme kostete rund 70 Millionen US-Dollar.

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Microsoft hat die Videosuchmaschine Videosurf gekauft. Das gab Microsoft am 22. November 2011 bekannt. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. Wie die israelische Zeitung Calcalist berichtet, beträgt der Kaufpreis rund 70 Millionen US-Dollar.

Videosurf hat 28 Millionen US-Dollar Risikokapital von dem früheren US-Vizepräsidenten Al Gore, Facebook Chief Operating Officer Sheryl Sandberg, Pitango Venture Capital und Verizon Ventures erhalten. Firmensitz ist im kalifornischen San Mateo.

Das Unternehmen bietet eine Suche auf Videowebsites wie Youtube, Facebook, Hulu, CNN, TMZ, Metacafe, Fancast, Comedy Central und Dailymotion. Damit soll die Erkennung von Episoden von TV-Serien, Filmen, Musikvideos und Videoclips möglich werden. Indexiert werden über 250 Millionen Videos. Das Medienunternehmen CBS und das Filmstudio Warner Brothers setzen die Software ein.

Videosurf wurde 2006 von Lior Delgo, Achi Brandt, Eitan Sharon und Shai Deljo gegründet. Delgo hat bereits die Reisesuchmaschine Farechase aufgebaut und 2004 an Yahoo verkauft. Das Unternehmen wurde in Yahoo Travel unbenannt.

Wie Microsoft erklärte, wird die Videosurf-Technologie, die Frames in einem Video erkennen kann, in Xbox 360 Live integriert, um die Videosuche zu verbessern. "Videosurfs Inhalte-Analyse-Technologie wird das Suchen und Auffinden von Unterhaltungsinhalten auf unserer Plattform ermöglichen", sagte Alex Garden, Director Xbox Live in der Interactive-Entertainment-Sparte von Microsoft.

Während der Feriensaison werde Microsoft für alle Partnerangebote auf Xbox Live eine Sprachsuche anbieten, erklärte Garden. Mit der schrittweisen Integration der Taggingfunktionen der Videosurfsoftware soll eine Echtzeitanalyse der angebotenen Inhalte möglich werden, was die Relevanz der Suchergebnisse verbessern soll.


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