Mozilla Firefox für Android bekommt ein natives UI

Mozilla hat seinen mobilen Browser grundlegend überarbeitet und das bisher auf XUL basierende User Interface durch ein natives UI ersetzt. Erste Nighlty Builds der neuen Version sollen in Kürze erscheinen.

Anzeige

Firefox für Android soll durch die Umstellung auf ein natives User Interface schneller werden und mit weniger Speicher auskommen. Entwickelt wird das von Grund auf neue UI des Browsers im Entwicklungszweig "Birch". Sofern es zu keinen größeren Problemen kommt, sollen die offiziellen Nightly Builds von Mozilla in der Nacht zum Mittwoch auf das neue UI umgestellt werden.

  • Erweiterungen müssen auf das neue UI angepasst werden.
  • Erweiterungen müssen auf das neue UI angepasst werden.
  • Erweiterungen müssen auf das neue UI angepasst werden.
  • Natives UI für Firefox unter Android
Erweiterungen müssen auf das neue UI angepasst werden.

Fennec, so der Codename von Firefox für Android, startet deutlich langsamer als viele andere Android-Applikationen. Das liegt vor allem daran, dass das in XUL beschriebene User Interface von Firefox von dessen Rendering-Engine Gecko dargestellt wird. Es muss also zunächst Gecko geladen werden, um das mit XUL beschriebene UI zu rendern und anzuzeigen.

Das soll sich mit dem nun anstehenden Umstieg auf ein natives UI ändern, statt in mehreren Sekunden soll Firefox künftig unter Android im Bruchteil einer Sekunde starten. Zudem soll der Speicherbedarf des Browsers reduziert und die Reaktionszeit des UI auf Benutzereingaben verkürzt werden.

Der reduzierte Speicherbedarf kommt in erster Linie durch die Abkehr von der e10s genannten Multiprozess-Architektur zustande. Diese verbessert zwar die Stabilität des Browsers, erhöht aber auch den Speicherbedarf, wie Mozilla-Entwickler Mark Finkle schreibt. So läuft die Rendering Engine in der neuen Fennec-Version in einem eigenen Thread, nicht in einem eigenen Prozess.

Alle sichtbaren Teile des UI sind in Form nativer Widgets umgesetzt. Das betrifft die URL-Zeile ebenso wie die Webinhalte, die Gecko in einen Native View rendert.

Erweiterungen müssen angepasst werden

Obwohl das UI mit nativen Widgets umgesetzt ist, kommt in großem Maße Javascript zum Einsatz. Darüber wird die Verbindung zu Gecko hergestellt. Auch Erweiterungen werden weiterhin unterstützt, müssen aber auf das neue UI angepasst werden, wie Finkle beschreibt. Dadurch fehlen dem Browser auch noch einige Funktionen, die fester Bestandteil der XUL-Version sind, darunter Firefox Sync. Mozilla arbeitet aber bereits an einer neuen Version der Synchronisation von Bookmarks, Passwörtern und Einstellungen, die kompatibel mit dem nativen UI sein soll.

Das neue native UI solle in der Nacht zum Mittwoch in die offiziellen Nightly Builds von Fennec integriert werden, kündigte Firefox-Entwickler Christian Legnitto an am Freitag an.


Otto d.O. 23. Nov 2011

Ich hab mit dem Firefox unter Android das Problem, dass die Option "private Daten...

sssssssssssssss... 23. Nov 2011

as if

kmork 22. Nov 2011

Fänd ich auch nen sinvollen Weg, gute Idee. XUL an sich is ja nicht langsam (mindestens...

DASPRiD 22. Nov 2011

Funktioniert mit allen Addons, die die "neue" Addon SK einsetzen. Diese ist zur Zeit...

TTX 22. Nov 2011

Mal ehrlich, den Browser nutzt ja auch Android auch keiner, Fennec war seit dem ersten...

Kommentieren



Anzeige

  1. Junior Process Consultant MES (m/w)
    Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel
  2. Anwendungsbetreuer / Administrator (m/w) für Medizinische Informationssysteme
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg
  3. Entwic­kler Con­trol­ling­sys­teme (m/w)
    Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg
  4. IT-Projektmanager (m/w) Systemgestaltung im Arbeitsgebiet Fahrzeugeinplanung / Programmplanung
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. IBM Power8

    Mit 96 Threads pro Sockel gegen Intels Übermacht

  2. Printoo

    Arduino kannste jetzt knicken

  3. Cloud-Dienste

    Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

  4. Streaming

    HBO-Serien für US-Kunden von Amazon Prime

  5. Theo de Raadt

    OpenSSL ist nicht reparierbar

  6. Xplore XC6 DMSR

    Blendend hell und hart im Nehmen

  7. Programmiersprache

    Go 1.3 kommt für Solaris, Plan 9 und NaCL

  8. Arin

    IPv4-Adressen in Nordamerika nähern sich dem Ende

  9. Flappy 48

    Zahlen statt Vögel

  10. Port 32764

    Netgear will angebliche Router-Lücke schließen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman
  2. Festival A Maze Ist das noch Indie?
  3. Test Cut The Rope 2 für Android Grün, knuddlig und hungrig nach Geld

Techniktagebuch auf Tumblr: "Das Scheitern ist viel interessanter"
Techniktagebuch auf Tumblr
"Das Scheitern ist viel interessanter"

Im Techniktagebuch schreiben zwei Dutzend Autoren über den Alltag mit Computern, Handys und anderen Geräten. Im Gespräch mit Golem.de erläutert die Initiatorin Kathrin Passig, warum nicht jeder Artikel eine Pointe und nicht jeder Autor ein hohe Technikkompetenz haben muss.


    •  / 
    Zum Artikel