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Hochwasser in Bangkok am 29. Oktober 2011
Hochwasser in Bangkok am 29. Oktober 2011 (Bild: Paula Bronstein/Getty Images)

Festplattenkrise: Bis zu 18 Prozent weniger Festplatten von Seagate

Hochwasser in Bangkok am 29. Oktober 2011
Hochwasser in Bangkok am 29. Oktober 2011 (Bild: Paula Bronstein/Getty Images)

Seagate hat die Produktion seiner Festplatten in Thailand wieder aufgenommen, rechnet im vierten Quartal 2011 aber mit 10 bis 18 Prozent weniger Geräten als im Vorquartal. Damit fehlt auf dem Weltmarkt von allen Herstellern insgesamt rund ein Drittel der knappen Geräte.

Seagate hat gegenüber dem taiwanischen Branchenmedium Digitimes angegeben, im vierten Quartal des Jahres 2011 nur 41 bis 45 Millionen Festplatten produzieren zu können. Das sind deutlich weniger als die 50 Millionen Laufwerke, die im dritten Quartal 2011 von Seagate hergestellt wurden. Das Unternehmen sagte, die Produktion in den von der Flutkatastrophe in Thailand betroffenen Fabriken laufe wieder.

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Wie auch andere Festplattenhersteller ist Seagate aber immer noch von der Knappheit der benötigten Bauteile betroffen. Da rund die Hälfte der weltweit hergestellten Festplatten aus Thailand kommt, haben sich dort auch viele Zulieferer angesiedelt. Deren Produktionsstätten sind von den monatelangen Überschwemmungen ebenfalls betroffen.

Die Nachfrage auf dem Weltmarkt für Festplatten schätzt Seagate dem Bericht zufolge für das vierte Quartal auf 180 Millionen Laufwerke ein. Alle Anbieter zusammen könnten aber nur zwischen 110 und 120 Millionen Geräte herstellen, womit insgesamt rund ein Drittel der Festplatten fehlt.

Alle Hersteller betroffen

Einer Zusammenstellung von Digitimes zufolge ist Seagate von den Produktionsausfällen noch am wenigsten betroffen. Bei Western Digital und Toshiba soll jeweils rund die Hälfte der für das vierte Quartal geplanten Festplatten nicht hergestellt werden können. Bei Hitachi fehlt rund ein Drittel. Zahlen zu Samsung, das einen Großteil seiner Festplatten in Südkorea fertigt, gibt Digitimes nicht an.

Bei deutschen Hardwareversendern haben sich die Preise nach den extremen Schwankungen der vergangenen Wochen einigermaßen eingependelt. Die Kosten liegen aber gegenüber dem Tiefstand im Sommer 2011 immer noch mindestens beim Doppelten. So sind 1-TByte-Festplatten mit 3,5 Zoll kaum noch unter 100 Euro zu bekommen, 2-TByte-Laufwerke kosten ab 140 Euro. Erst ab 240 Euro sind Festplatten mit 3 Terabyte zu bekommen.

Große Elektronikdiscounter machen aber immer noch gelegentlich Sonderangebote von externen 2-TByte-Festplatten für rund 100 Euro. Die darin enthaltenen Laufwerke mit SATA-Schnittstelle lassen sich auch als interne Geräte nutzen, durch den Ausbau geht jedoch der Anspruch auf Gewährleistung verloren.


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Charles Marlow 21. Nov 2011

Und nächstes Jahr dann Festplatten, wenn sich die jetzige Preistreiberei dank massiver...

TC 21. Nov 2011

Werfe noch eine 20GB IDE und 8GB SCSI mit in den Topf! Statt Bargeld können wir die...

9life-Moderator 21. Nov 2011

http://winfuture.de/news,66673.html Was immer WIRKLICH am Markt passiert, ich warte es ab...



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