Amazon und Foxconn Größerer Kindle startet im Sommer 2012

Amazon hat Verträge für die Fertigung eines weiteren Kindle Fire unterzeichnet. Auch der Monat für den Verkaufsstart soll laut einem unbestätigten Bericht bereits feststehen.

Anzeige

Amazons Auftragshersteller Foxconn Electronics wird 2012 mit der Fertigung eines neuen, größeren Kindle Fire im Format 8,9 Zoll beginnen. Das berichtet die taiwanische Branchenzeitung Digitimes aus Kreisen bei den Zulieferern des Tablets. Die Displayhersteller LG Display und Samsung Electronics hätten 8,9-Zoll-Panels für den Kindle Fire angekündigt.

Derzeit arbeitet Amazon an der Entwicklung des größeren Kindle Fire. Auch ein Kindle-Tablet mit einem 10,1-Zoll-Display soll weiter geplant sein. Produktionsbeginn für den 8,9-Zoll-Kindle-Fire soll Mitte des zweiten Quartals 2012 sein. Der Marktstart soll für Juni 2012 festgelegt sein. Andere Hersteller sollen auf Tablets mit 9,7 Zoll bis 10,1 Zoll setzen, weshalb sich Amazon vorerst auf das 8,9-Zoll-Format konzentriert.

Das 7-Zoll-Tablet Kindle Fire ist seit dem 14. November 2011 für 199 US-Dollar in den USA erhältlich. Von Amazon gibt es offiziell keine Angaben zu den Verkaufszahlen der Kindle-E-Book-Reader und zum Kindle Fire. Auch zu den Bestellungen bei den Auftragsherstellern gibt es keine Angaben.

Bei Foxconn beginnt die Fertigung für den Kindle Fire mit 7-Zoll-Display im ersten Quartal 2012. Das 7-Zoll-Display wird von Chunghwa Picture Tubes (CPT) und LG Display geliefert. Bei dem Auftragshersteller Quanta Computer hatte Amazon nach einem weiteren unbestätigten Bericht bis Jahresende 2011 über 5 Millionen Kindle Fire bestellt, weil die Vorbestellungen für das Tablet erneut stark angestiegen waren. Zuvor hatte Amazon laut den Informationen der Digitimes die Bestellungen bereits im dritten Quartal 2011 von 3,5 Millionen auf 4 Millionen Kindle Fire erhöht.

Eine erste Teardown-Analyse des Kindle Fire ergab, dass die Komponenten des für 199 US-Dollar verkauften Geräts 143 US-Dollar kosten. Das 7-Zoll-Display und der Touchscreen sind mit 35 und 25 US-Dollar wie auch bei anderen Tablets die teuersten Teile. Der Prozessor ist ein OMAP 4 von Texas Instruments mit zwei Kernen, er kostet 18 US-Dollar.


Kommentieren



Anzeige

  1. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  2. Trainee (m/w) für Telematik-Anwendungen im After Sales
    Daimler AG, Stuttgart
  3. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  4. Business Analyst / Projekt Manager (m/w)
    Parts Europe GmbH, Wasserliesch bei Trier

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel