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Apple will Notebookscharniere zu Antennengehäusen machen.
Apple will Notebookscharniere zu Antennengehäusen machen. (Bild: Andreas Donath)

Apple-Patent: Macbooks mit UMTS im Scharnier

Apple will Notebookscharniere zu Antennengehäusen machen.
Apple will Notebookscharniere zu Antennengehäusen machen. (Bild: Andreas Donath)

Apple ist in den USA ein Patent zugesprochen worden, das ein Macbook beschreibt, in dessen Scharnier mehrere Antennen und Handytechnik eingebaut sind.

Mac OS X und iOS nähern sich immer stärker an. Dadurch liegt es nahe, auch die mobile Hardware weiter anzugleichen. Der geringen Platz, den das Gehäuse der flachen Geräte bietet, soll besonders gut ausgenutzt werden. Ein US-Patent beschreibt, wie Apple vorgehen könnte.

  • Notebook mit Mobilfunktechnik im Scharnier aus dem US-Patent 8,059,039. (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Diese Explosionszeichung aus dem US-Patent 8,059,039 beschreibt kein abnehmbares Display. (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Notebook mit Mobilfunktechnik im Scharnier aus dem US-Patent 8,059,039. (Bild: US-Patent- und Markenamt)
  • Notebook mit Mobilfunktechnik im Scharnier aus dem US-Patent 8,059,039. (Bild: US-Patent- und Markenamt)
Notebook mit Mobilfunktechnik im Scharnier aus dem US-Patent 8,059,039. (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Das Scharnier des Notebooks enthält die für ein Mobilfunkmodul notwendigen Antennen, die für die unterschiedlichen Frequenzbänder erforderlich sind. Ob das Display auf den Rücken des Notebooks gedreht werden kann, um daraus ein Tablet zu machen, geht aus dem Patentantrag nicht hervor. Einige Medien spekulierten angesichts der Explosionszeichnung im Patentantrag sogar über ein abnehmbares Display.

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Externe UMTS-Modems werden überflüssig

Die Integration von Mobilfunktechnik wäre ein längst notwendiger Schritt, um das Macbook Air und das Macbook Pro für die Zukunft und die Konkurrenz der Ultrabooks zu rüsten. Bislang wurde nur in das iPad und das iPhone ein Mobilfunkmodem integriert, während Anwender, die mit ihrem Apple-Notebook über UMTS oder GPRS online gehen wollen, eine externe, sperrige USB-Lösung benötigen.

Das US-Patent "Clutch barrel antenna for wireless electronic devices" mit der Nummer 8,059,039 wurde Ende September 2008 eingereicht und Mitte November 2011 von der Behörde erteilt. Die US-Website Patentlyapple weist auf zahlreiche Patentanträge aus den Jahren 2010 und 2011 hin, in denen Apple weitere Telefonfunktionen eines künftigen Macbooks beschreibt.

Ob die Idee jemals in konkrete Produkte mündet, ist wie immer ungewiss. Eine Vielzahl beantragter und erteilter Patente wurde nie in Produkte oder Programme umgesetzt.


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AndyGER 20. Nov 2011

Klasse finde ich, wie alle wieder genau wissen, was Sache ist. Aber man kennt das ja...

ap (Golem.de) 19. Nov 2011

Das persönliche Gezanke dauert nun doch zu lange an. Der Thread wurde geschlossen.

Netspy 19. Nov 2011

Jo, du solltest echt mal richtig lesen und nicht nur irgendwas reininterpretieren.

nimbex 18. Nov 2011

so stellt es sich jetzt besser dar: Appel ist multipolitisch suboptimal. geschlossene...

LennStar 18. Nov 2011

Die Welt ist schon bescheuert. Ich muss mir auch sowas ausdenken. Wie Windräder auf...

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