Ferngesteuert: Der Mensch an der Strippe des Roboters
Ferngesteuert: Der Mensch an der Strippe des Roboters (Bild: LIRMM)

Interaktion Roboter steuert menschlichen Arm fern

Die Maschinen übernehmen die Kontrolle: Wissenschaftler aus Frankreich lassen einen Roboter einen menschlichen Arm fernsteuern.

Anzeige

Bisher war es so, dass Menschen Roboter ferngesteuert haben. Forscher am Labor für Informatik, Robotik und Mikroelektronik in Montpellier (Laboratoire d'Informatique, de Robotique et de Microélectronique de Montpellier, LIRMM) haben die Rollen andersherum verteilt: Ihr Roboter steuert einen menschlichen Arm.

Der kleine humanoide Roboter hält einen kleine Wurfkorb. Der Mensch nimmt einen Ball in die Hand, der in den Korb fallen soll. Der Roboter übernimmt die Kontrolle und bugsiert den Arm in seine Richtung. Gleichzeitig bewegt er den Korb unter die Hand. Ist die Hand über dem Korb, veranlasst der Roboter, dass sie sich öffnet und den Ball fallenlässt.

Elektroden am Arm

Um den Arm fernsteuern zu können, wurden je zwei Elektroden an den Unterarm und den Bizeps angelegt, die mit dem Roboter verbunden werden. Per funktioneller Elektrostimulation (FES) kann der Roboter dann den Arm bewegen, indem er kleine elektrische Impulse an die Elektroden aussendet. Zuvor werden der Testperson die Augen verbunden, damit sie nicht sehen kann, wann der Korb unter der Hand ist.

Die Steuerung des menschlichen Arms müsse dabei nicht perfekt sein, erklärt Projektleiter Bruno Vilhena Adorno dem US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum. Es reiche, wenn sie gut genug sei, um den Arm in den Bereich des Roboters zu bewegen.

Motorik aktivieren

Das Projekt sei aber noch in einer frühen Phase, sagt Adorno. Die Forscher hätten gerade mal gezeigt, dass das Verfahren grundsätzlich funktioniere. Ihr Ziel sei, robotische Technik dafür einzusetzen, dass Menschen mit Lähmungen wieder einige ihrer motorischen Fähigkeiten zurückerhalten.

Ein Roboter könne einem Patienten beispielsweise ein Getränk bringen. Dann helfe er ihm dabei, das Glas zu greifen und zu halten, beschreibt Adorno ein mögliches Szenario.


Der Kaiser! 17. Nov 2011

Wenn die herausfinden, das sie unsere Sklaven sind.

Charles Marlow 16. Nov 2011

Ein bisschen von beidem wahrscheinlich.

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter für die Mitgliederbetreuung (m/w)
    DENIC eG, Frankfurt am Main
  2. Spezialistin / Spezialist E-Government und Online-Services
    VBL, Karlsruhe
  3. Projektverantwortlicher (m/w) Diagnose / Service-Funktionen von Lokomotiven
    Siemens AG, Erlangen
  4. Scientific Programmer (m/w)
    CeMM Research Center for Molecular Medicine of the Austrian Academy of Sciences, Vienna (Austria)

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. GOG jetzt auch in Deutsch + Schnäppchen
    (u. a. Deponia 0,49€, Tropico 3 Gold 5,39€)
  2. Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory Download
    4,95€
  3. GTA V [PC Download]
    53,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie) USK 18 - Release 14.04.

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Freie Bürosoftware

    Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne

  2. Smartwatch

    Pebble sammelt über 20 Millionen US-Dollar ein

  3. Manfrotto

    Winziges LED-Dauerlicht für Filmer und Fotografen

  4. Test Woolfe

    Rotkäppchen schwingt die Axt

  5. Palinopsia Bug

    Das Gedächtnis der Grafikkarte auslesen

  6. Die Woche im Video

    Galaxy S6 gegen One (M9), selbstbremsende Autos und Bastelei

  7. Xbox One

    Firmware-Update bringt Sprachnachrichten auf die Konsole

  8. Elektromobilitätsgesetz

    Bundesrat gibt Elektroautos mehr Freiheiten

  9. 2160p60

    Youtube startet fordernde 60-fps-Videos in scharfem 4K

  10. Nuclide

    Facebook stellt quelloffene IDE vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry Pi 2: Die Feierabend-Maschine
Raspberry Pi 2
Die Feierabend-Maschine
  1. GCHQ Bastelnde Spione bauen Raspberry-Pi-Cluster
  2. Raspberry Pi 2 Fotografieren nur ohne Blitz
  3. Internet der Dinge Windows 10 läuft kostenlos auf dem Raspberry Pi 2

Gnome 3.16 angesehen: "Tod der Nachrichtenleiste"
Gnome 3.16 angesehen
"Tod der Nachrichtenleiste"
  1. Server-Technik Gnome erstellt App-Sandboxes
  2. Display-Server Volle Wayland-Unterstützung für Gnome noch dieses Jahr
  3. Linux Gnome-Werkzeug soll für bessere Akkulaufzeiten sorgen

Openstack: Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
Openstack
Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
  1. Cebit 2015 Das Open Source Forum debattiert über Limux

  1. Re: Das ist nur eine Meinung

    Moe479 | 19:43

  2. Re: Erste April

    HansHorstensen | 19:40

  3. Re: Richtig so!

    Replay | 19:35

  4. Re: Also wenn LibreOffice besser sein soll...

    heidegger | 19:29

  5. Re: Die BRD möchte, dass ich ein E-Auto kaufe?

    Tobias Claren | 19:28


  1. 17:19

  2. 15:57

  3. 15:45

  4. 15:03

  5. 10:55

  6. 09:02

  7. 17:09

  8. 15:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel