Julian Assange: Wikileaks-Gründer will oberstes britisches Gericht anrufen
Julian Assange nach der Verhandlung vor dem High Court in London (Bild: Paul Hackett/Reuters)

Julian Assange Wikileaks-Gründer will oberstes britisches Gericht anrufen

Julian Assange will vor dem obersten britischen Gericht Widerspruch gegen das Urteil des High Court in London einlegen. Das Gericht hat kürzlich entschieden, dass der Wikileaks-Gründer nach Schweden ausgeliefert werden darf.

Anzeige

Julian Assange will vor dem obersten britischen Gericht, dem Supreme Court, Widerspruch gegen seine Auslieferung nach Schweden einlegen. Der High Court in London hat Anfang November 2011 eine Berufung des Wikileaks-Gründers gegen eine Auslieferung abgelehnt.

Damit der Supreme Court den Fall annimmt, müssen Assanges Anwälte vor dem High Court begründen, dass der Fall eine Rechtsfrage von allgemeiner öffentlicher Bedeutung darstellt. Akzeptierten die Richter diese Begründung, werde sich der Supreme Court mit dem Fall beschäftigen, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian.

Die Anhörung vor dem High Court ist für den 5. Dezember angesetzt. Weist das Gericht den Antrag Assanges ab, kann dieser innerhalb von zehn Tagen nach Schweden ausgeliefert werden. Er befürchtet, dass die Skandinavier ihn an die USA ausliefern.

Die schwedischen Behörden werfen Assange Sexualdelikte an zwei Frauen vor, die er jedoch bestreitet. Nachdem die Staatsanwaltschaft in Stockholm ihn deswegen mit einem europäischen Haftbefehl hatte suchen lassen, stellte sich Assange Anfang Dezember 2010 der Polizei in London.

Nach einer kurzen Untersuchungshaft steht er unter Hausarrest in der ostenglischen Grafschaft Norfolk.


Charles Marlow 16. Nov 2011

Die britische Justiz hat schon überdeutlich gemacht, dass sie nur noch willfährig der...

Anonymer Nutzer 16. Nov 2011

^^ Dieser korrupte Sack - kann auch Tussie sein - muss aber ein Ego haben um überhaupt...

Baron Münchhausen. 16. Nov 2011

Assage: "Hi, spreche ich mit dem obersten Gericht?" Oberstes Gericht: "jo, korrekt, was...

Kommentieren



Anzeige

  1. Planungsingenieurin / Planungsingenieur
    Deutsche Welle, Bonn
  2. IT Customer Support Officer (m/w)
    FLO-CERT GmbH, Bonn
  3. IT-Mitarbeiter (m/w)
    SRH Dienstleistungen GmbH, Heidelberg
  4. SAP-System-Manager (m/w) SAP-Basis-Betreuung
    MBDA Deutschland, Schrobenhausen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Enhanced Mitigation Experience Toolkit 5.0 freigegeben

  2. Turbofan

    Googles neuer V8-Compiler für Chrome

  3. Mobile Betriebssysteme

    Android läuft auf fast 85 Prozent aller Smartphones

  4. Ubiquiti Networks

    Mit Android-Telefonen gegen Cisco

  5. Nahrungsmittel

    Trinken statt Essen

  6. Mars 2020

    Curiosity-Zwilling soll unter die Mars-Oberfläche schauen

  7. Ubisoft

    Rayman-Erfinder Michel Ancel gründet neues Studio

  8. Recht auf Vergessen

    Bundesverfassungsrichter kritisiert EuGH-Urteil

  9. VDSL

    1&1 unterbietet Vectoring-Preis der Telekom

  10. Google Barge

    Google verschrottet einen seiner Schwimmpontons



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bluetooth Low Energy und Websockets: Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
Bluetooth Low Energy und Websockets
Raspberry Pi als Schaltzentrale fürs Haus
  1. Echtzeitkommunikation Socket.io 1.0 mit neuer Engine

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

Samsung Galaxy Tab S im Test: Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
Samsung Galaxy Tab S im Test
Flaches, poppig buntes Leichtgewicht
  1. Samsung Neue Galaxy Tabs ab 200 Euro erhältlich

    •  / 
    Zum Artikel