Commodore OS Vision Linux im Brotkasten-Look

Für PCs von Commodore USA hat die Entwicklergemeinde die Distribution Linux Mint mit dem Amiga-Workbench-Look versehen und unter dem Namen Commodore OS Vision veröffentlicht. Ihr liegen nicht nur zahlreiche Linux-Anwendungen bei, sondern auch Emulatoren, etwa für den C64.

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Commodore OS Vision basiert auf Linux Mint 10, und Gnome und liegt gegenwärtig als sechste Beta vor. Die Linux-Distribution ist aber um eine eigene Oberfläche erweitert worden, die an Commodores Amiga Workbench und die des Commodore 64 erinnern soll. Dazu haben die Entwickler ein eigenes Emerald-Theme kreiert, das in die angepasste Linux-Mint-Distribution implementiert wurde. Außerdem haben die Entwickler einige Emulatoren beigelegt, in denen etwa alte C64-Anwendungen zum Einsatz kommen sollen. Commodore Vision OS liegt auch der Windows-API-Nachbau Wine bei.

Commodore OS Vision hat auch einige Werkzeuge aus Linux Mint 10 übernommen, etwa die Softwareverwaltung oder das Backup-Werkzeug. Linux Mint wiederum basiert auf Ubuntu 10.10. In der Softwareverwaltung sind die entsprechenden Repositories eingebunden, aus denen weitere Anwendungen installiert werden können. Die vom Entwicklerteam beigelegten Anwendungen sind teils nicht eingedeutscht.

  • Der DVD-Bootloader von Commodore OS Vision
  • Der Splashscreen von Commodore OS Vision
  • Der Installer von Commodore OS Vision
  • Der Installer von Commodore OS Vision
  • Der Installer von Commodore OS Vision
  • Der Installer von Commodore OS Vision
  • Der Installer von Commodore OS Vision
  • Der Installer von Commodore OS Vision
  • Der Anmeldebildschirm von Commodore OS Vision
  • Das Terminal von Commodore OS Vision
  • Der Desktop von Commodore OS Vision
  • Das Zubehörmenü
  • Die beigelegten Emulatoren
  • Die Einstellungen
  • AWN stellt das untere Dock bereit.
  • Die Administrationswerkzeuge
  • Einstellungen für Commodore OS Vision
  • Das Aussehen ist als Emerald-Theme realisiert.
  • Als Desktop kommt Gnome 2.32 zum Einsatz.
  • Software kann aus eigenen Repositories, aber auch aus denen von Linux Mint und Ubuntu bezogen werden.
  • Wine liegt auch bei.
  • Außerdem haben die Entwickler einige Anwendungen von Linux Mint übernommen.
  • Die Emulatoren in Commodore OS Vision
  • Firefox liegt in Version 7.0.1 bei.
  • Libreoffice ist in Version 3.3.2 vorhanden.
  • Der Musikplayer Sidplay
  • Das Media Center XBMC
  • Die Drum Machine Hydrogen
  • Das Strategiespiel Freecol
  • Die Rennsimulation Torc Racer
  • Weitere Spiele gibt es auf der Zusatz-DVD.
  • Commodore OS Vision setzt den Fenstermanager Compiz ein.
  • Die Bildbearbeitung Gimp steht in Version 2.6.20 zur Verfügung.
  • Die Grafikanwendungen für Commodore OS Vision
  • Die Anwendungen für das Internet
  • Die Büroanwendungen
  • Die Entwicklungswerkzeuge
  • Die Systemwerkzeuge
  • Audio- und Video-Anwendungen
Der Splashscreen von Commodore OS Vision

Die angepasste Linux-Distribution wird auf zwei DVDs ausgeliefert. Die erste ist für die Installation gedacht, die über Ubuntus Ubiquity erfolgt, das ebenfalls an das Aussehen von Commodore OS Vision angepasst wurde. Nach der Installation stehen gängige Anwendungen wie Mozillas Firefox 7.0.1 oder Libreoffice 3.3.2 zur Verfügung. Als Basis wird Gnome 2.32 verwendet. Der Linux-Kernel liegt in Version 2.6.35 bei. Zusätzlich haben die Entwickler die Software für 3D-Animationen Blender und das media Center XBMC beigelegt. Ein Sprachsynthesizer liest einige der Bildschirminhalte standardmäßig vor, etwa die für die Fensterverwaltung Compiz. Am unteren Bildschirmrand ist das AWM-Menü untergebracht. Die Bildbearbeitung Gimp liegt in Version 2.6.10 vor.

Die zweite DVD enthält zahlreiche Zusatzprogramme, etwa für die Bildbearbeitung, Anwendungen für die Audio- und Videobearbeitung, Entwicklungswerkzeuge und mehrere Spiele.

Während Commodore USA bislang offiziell keinen Support für Commodore OS Vision übernimmt, soll das Betriebssystem laut Homepage künftig auf PCs installiert werden. Lange war über das Betriebssystem nichts bekannt, zuletzt hieß es, PCs von Commodore sollten mit Ubuntu 10.10 ausgeliefert werden, beispielsweise der bereits angekündigten C64x. Anwendern steht die 64-Bit-Linux-Distribution aber auch kostenlos zur Verfügung, sie läuft auf gängiger Hardware und zum Ausprobieren in Virtualbox.

Die beiden ISO-Images können über die Webseite per Bittorrent heruntergeladen werden.


Charles Marlow 16. Nov 2011

Zu teuer. Originalhardware oder FPGA und gut ist.

AndyGER 15. Nov 2011

Alte C-64 Games und ein paar "neue" gibts hier: http://www.c64.com/ ... Kostenlos und...

AndyGER 15. Nov 2011

;-) ...

AndyGER 15. Nov 2011

Doch. Es hat Spaß gemacht. Vor allem das Treffen von Freunden und Austauschen von Neuem...

EisenSheng 15. Nov 2011

Der Fachbegriff lautet Leichenfledderei

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