CPU Core i7-3960X im Test: Sechs Kerne gegen 56 GByte RAM
Intels Core i7-3960X unter dem Wasserkühler (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Wasserkühlung und sogar USB 3.0

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Wenn auf einem Mainboard mit einer Intel-CPU USB-3.0-Ports zu finden sind, stammen sie von einem Zusatzchip. Integration in den Chipsatz "Panther Point" ist erst mit der 2012 vorgesehenen Architektur Ivy Bridge vorgesehen. Auf dem DX79SI, Intels Referenzboard für Sandy Bridge-E, sitzen gleich zwei der bekannten Controller von NEC/Renesas - allerdings ohne diese Firmenbezeichnung. Zwei Ports sitzen an der Slotblende, zwei weitere gibt es nur als Pfostenstecker für Anschlüsse im PC-Gehäuse. Die nötigen Kabel muss das Gehäuse mitbringen, Intel liefert sie nicht mit.

  • Performance-Profil
  • 1280 x 1024 Pixel, 0xAA, 0xAF
  • Lightroom 3.5 skaliert durch Threadwechsel kaum
  • 23 Minuten AVCHD nach WMV 720p
  • Mehr Threads helfen nicht immer
  • 3DMark Vantage Overall-Score
  • Mit Cinebench skaliert der 3960X gut...
  • .... erst recht mit der neueren Version.
  • SuperPi profitiert vom größeren L3-Cache
  • WinRAR kann mit vielen Threads umgehen
  • Bei mittlerer Last ist SNB-E sparsamer
  • Knapp halb soviel Strom wie für einen 980X
  • Unter Volllast braucht auch ein 3960X viel Strom
  • Neuer Chipsatz, neue Treiber
  • Lightroom 3.5 lastet Kerne ungleich aus
  • Nahe an großen Xeons
  • Besser als Lightroom: Die Threads von Windows Live Movie Maker
  • Der Quad-Core kommt erst später
  • Intels Luftkühler, nichts für Overclocking
  • Luftkühler anderer Hersteller für LGA 2011
  • XMP 1.3 von vier Herstellern
  • Das Die des SNB-E mit zwei deaktivierten Kernen
  • Die Neuerungen im Überblick
  • Auch Intel schafft nur 20 Prozent mehr
  • Speicherbandbreite in synthetischen Tests
  • Der X79-Chipsatz, eine der PCIe-Lanes ist jedoch für Ethernet belegt
  • Der neue Turbo
  • Intels Wasserkühlung, made by Asetek
  • 56 GByte RAM, jetzt auch für Desktops (Fotos: Nico Ernst)
  • 56 GByte - fast Vollbestückung
  • Die Backplate ist fest vorgeschrieben
  • Kaum Platz zum ersten Grafikslot
  • Schmale Lamellen an Intels Radiator
  • Auch PCI gibt es noch
  • Der NEC-Chip für USB3 ohne Beschriftung
  • Intels Wasserkühlung
  • Der Intel-Schädel - diesmal unbeleuchtet
  • Das P9X79 Pro von Asus
Intels Wasserkühlung

Ebenso ist bei der Boxed-Version eines Core i7-3000 auch kein CPU-Kühler mehr im Lieferumfang. Intels Erfahrungen zufolge trauten die meisten Technikfans den Kühlern des Chipherstellers nicht allzu viel zu und ersetzten sie durch andere. Dennoch bietet Intel selbst zwei Kühlungslösungen an.

Das größere Modell "Wasserkühlung" zu nennen, geht eigentlich an der Sache vorbei, denn das Kühlmittel ist Propylenglycol. Die auch als Lebensmittelzusatzstoff erlaubte Flüssigkeit steckt auch in manchen Heatpipes, und wird in dem Intel-Gerät mit Namen RTS2011LC über eine Pumpe im Kühlkörper bewegt.

Für die, denen das bekannt vorkommt: Es handelt sich um die gleiche Lösung von Asetek, die auch AMD für seine FX-CPUs vertreibt. Mit verschiedenen Radiatoren ist das Design auch von anderen Anbietern wie Antec oder Corsair erhältlich. Solche vorgefüllten Wasserkühlungen arbeiten jahrelang wartungsfrei und sind recht unkompliziert zu installieren. Der Radiator und sein Lüfter kommen an die Stelle eines Gehäuselüfters.

Im Falle von Intels Lösung ist das aber nur einfach, wenn der Nutzer sich nicht an die Ikea-artige Bedienungsanleitung hält, die nur aus Bildern besteht. Das Zusammenpuzzeln der Halterungen für die Sockel LGA 1155, 1156 und 1366 - für alle liegt Material bei - ist besonders kompliziert, im Falle des LGA 2011 lauern gleich mehrere Fallen.

Vor allem ist dringend davon abzuraten, den Kühler wie abgebildet durch Drehen und Drücken wie bei einem Schraubverschluss anzubringen. Sowohl der Kupferboden als auch der Heatspreader der CPU können so leicht beschädigt werden. Besser ist es, den Kühler mit der einen Hand in der Halteklammer zu halten und beides dann zunächst mit einer Schraube zu fixieren. Dabei werden beim LGA 2011 die kürzeren der mitgelieferten Schrauben benötigt, sie sind so bemessen, dass sie den genau bemessenen Anpressdruck erreichen, wenn sie mit der Hand festgezogen sind.

Da mehrere andere bestellte LGA-2011-Kühler nicht rechtzeitig eingetroffen sind, haben wir den Test auch mit Intels Wasserkühlung durchgeführt. Der Core i7-3960X läuft aber auch mit Luftkühlung stabil, Intel will dafür später einen rund 20 US-Dollar teuren Kühler anbieten, der aber nur die TDP von 130 Watt abführen kann. Der RTS2011LC soll ab 85 US-Dollar kosten.

Beim Einsatz der Wasserkühlung ist wie bei allen solchen Lösungen zu beachten, dass Spannungswandler, Chipsatz und Speichermodule damit nicht gekühlt werden. Ein Gehäuselüfter, der in das Chassis bläst, ist also notwendig. Das gilt vor allem, weil anders als bei anderen Geräten bei X79-Boards auf zwei Seiten der CPU Speichermodule sitzen, was den Luftzug behindert.

 40 neue PCIe-Lanes und ein trickreicher SockelMainboards Intel DX79SI und Asus P9X79 Pro 

Ninos 30. Nov 2011

gibts für Windows paar spezielle Programme, die das Kopieren in den Zwischenspeicher...

Nihilist 28. Nov 2011

Und nachts ist es kälter als draußen.

bobb 18. Nov 2011

das ist schön für dich.....

bobb 18. Nov 2011

ich hab da jetzt mal ne prinzipfrage: was ist schwerwiedender in der blödsinnsbegründung...

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