Facebooks Privatsphäre-Einstellungen
Facebooks Privatsphäre-Einstellungen (Bild: Facebook/Screenshot von Golem.de)

Datenschutz Facebook darf bald nichts mehr nachträglich freigeben

Facebook-Nutzer sollen bald besser gegen Änderungen der Privatsphäre-Einstellungen geschützt sein. Eine nachträgliche Freigabe zuvor als privat eingestufter Daten ohne expliziten Wunsch der Nutzer will die US-Regierung dem sozialen Netzwerk nicht mehr durchgehen lassen.

Anzeige

Facebook und die US-Regierung stehen offenbar kurz vor einer Einigung. Nach den Datenschutzvorwürfen durch die Federal Trade Commission (FTC) soll Facebook laut Informationen des Wall Street Journal (WSJ) künftig ohne expliziten Wunsch der Nutzer keine Änderungen an den Privatsphäreeinstellungen mehr vornehmen können, durch die bereits von Nutzern eingetragene Daten nachträglich öffentlich gemacht werden.

Das war im Dezember 2009 der Fall und brachte dem sozialen Netzwerk viel Kritik ein. Facebook hatte einfach private Daten wie Name, Bild, Wohnort, Geschlecht und Freundesliste von Hause aus der Öffentlichkeit freigegeben - sofern der Nutzer nicht per Hand die Einstellungen angepasst, sondern die Standardeinstellungen verwendet hatte. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte dies als Vereinfachung der Privatsphäreeinstellungen beworben.

Sollte die Einigung in Kraft treten - die FTC muss ihr laut WSJ noch in einer Abstimmung zustimmen - muss Facebook zwingend die Nutzerzustimmmung einholen, wenn sich die Art und Weise ändert, mit der unter anderen Bedingungen eingetragene Daten genutzt und verbreitet werden.

Einen so gravierenden Vertrauensbruch wie 2009 gab es zwar bei Facebook seither nicht mehr. Dennoch ist seitdem umso deutlicher, welche Verantwortung Unternehmen haben, die private Daten aggregieren und veröffentlichen. Die FCC beobachtet daher verstärkt Unternehmen wie Facebook. Twitter und Google hatten ebenfalls schon Datenschutzregeln mit FCC vereinbart.

Ein generelles Opt-in für die Datenfreigabe bringt auch die Einigung mit der FTC nicht.


elgooG 13. Nov 2011

Ich kann mir schon vorstellen wie so eine Nutzerzustimmung eingeholt wird. Es popt nach...

DER GORF 11. Nov 2011

Habe ich da zuerst gelesen und ich dachte noch "cool wie lustig"

Kommentieren



Anzeige

  1. Managed Service SE im Bereich Microsoft Infrastruktur (m/w)
    FRITZ & MACZIOL group, München
  2. Storage Administratorin / Administrator
    IT.Niedersachsen, Hannover
  3. Technical Service Owner (m/w) Central Appliances
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  4. Mitarbeiter (m/w) IT Service Desk
    Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Düsseldorf

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Rekord

    Apple kommt Börsenwert von einer Billion US-Dollar näher

  2. Systemd und Launchd

    FreeBSD-Gründer sieht Notwendigkeit für modernes Init-System

  3. Internet und Energie

    EU will 315 Milliarden Euro für Netze mobilisieren

  4. Mobile Bürosuite

    Dropbox mit Microsoft-Office-Anschluss

  5. High Bandwith Memory

    SK Hynix liefert schnelleren Grafikkartenspeicher aus

  6. Streaming

    Wuaki lockt mit 4K-Filmen für Smart-TVs

  7. Banana Pi Router

    Ein erster Eindruck vom Bastelrouter

  8. Raumfahrt

    ISS-Besatzung nimmt 3D-Drucker in Betrieb

  9. Studium

    Mehr Erstsemester beim Informatikstudium

  10. Staatstrojaner

    Scanner-Software Detekt warnt vor sich selbst



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

Smarthome: Das intelligente Haus wird nie fertig
Smarthome
Das intelligente Haus wird nie fertig
  1. Smart Home Das vernetzte Zuhause hilft beim Energiesparen
  2. Leuchtmittel Die Leuchtdiode kommt aus dem 3D-Drucker
  3. Agora, Energy@home und EEBus Einheitliche Sprache für europäische Smart Homes

Spieleklassiker: Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)
Spieleklassiker
Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)

    •  / 
    Zum Artikel