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Kelly (Mitte) und seine Mitstreiter vor dem Test des Sierra-Systems in West-Virginia
Kelly (Mitte) und seine Mitstreiter vor dem Test des Sierra-Systems in West-Virginia (Bild: University of Cincinnati)

Robotik: Drohne hilft bei der Erkennung von Flächenbränden

Kelly (Mitte) und seine Mitstreiter vor dem Test des Sierra-Systems in West-Virginia
Kelly (Mitte) und seine Mitstreiter vor dem Test des Sierra-Systems in West-Virginia (Bild: University of Cincinnati)

US-Wissenschaftler haben ein System entwickelt, das der Feuerwehr bei der Bekämpfung von Flächenbränden helfen soll: Eine Drohne nimmt aus der Luft Bilder eines Feuers auf. Auf dem Computer wird das Ausmaß des Feuers in Google Earth angezeigt. Eine Software errechnet, wie es sich weiter ausbreitet.

Brände zerstören immer wieder große Flächen an Wald und Natur in den USA. Oft genug kommen sie auch Städten gefährlich nahe. Bei Flächenbränden werden jedoch bisher keine Drohnen zur Aufklärung eingesetzt. Das wollen Wissenschaftler der Universität von Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio ändern: Sie haben ein System entwickelt, das der Feuerwehr einen Überblick über einen Waldbrand liefern soll.

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Eine Stunde Flugzeit

Im Zentrum steht ein unbemanntes Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) des US-Herstellers Marcus UAV. Die Drohne hat eine Spannweite von 1,37 Meter und wiegt knapp 2,3 Kilogramm. Sie erreicht eine Geschwindigkeit von rund 56 Kilometern pro Stunde und kann etwa eine Stunde im Einsatz sein.

 
Video: Start einer Drohne von Marcus UAV

Die Drohne kann bis in eine Höhe von 254 Meter steigen. Für ihre Zwecke reiche es jedoch aus, wenn sie in einer Höhe von etwa 150 Metern unterwegs sei, sagt Projektleiter Kelly Cohen. Das UAV ist mit einer Kamera sowie mit dem Satellitennavigationssystem GPS ausgestattet.

Bilder und Vorhersage

Die Drohne kreist über dem Feuer und funkt Videobilder des Feuers und ihre Positionsdaten an einen Computer. Der führt diese mit den Wetterdaten der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zusammen und zeigt das Ausmaß des Feuers auf Google Earth an. Eine Software errechnet schließlich, wie sich das Feuer weiter ausbreiten wird. Auf Basis dieser Informationen sollen dann Entscheidungen von der Einsatzleitung besser getroffen werden können.

Sie hätten ein Komplettsystem geschaffen, erklärt Cohen. "Es ist kostengünstig und risikoarm. Das ist in diesem Fall wichtig, da die Technik zwar vorhanden ist, aber Feuerwehrleute moderne Technik nicht so schnell annehmen." Die Wissenschaftler könnten aber zeigen, dass das System, das den Namen Surveillance for Intelligent Emergency Response Robotic Aircraft (Sierra) trage, funktioniere.

Brand erkennen

Eine der großen Schwierigkeiten bei der Bekämpfung von Feuern in der Natur sei, das Ausmaß des Feuers abzuschätzen, sagt Cohen. Zum einen sei es gerade in gebirgigem Gelände nur schwer erkennbar, wo es brenne. Hinzu komme der Rauch, der sich in Schwaden über die Landschaft lege. Mit Hilfe von Sierra soll das Abschätzen vereinfacht werden.

Cohen und seine Kollegen haben Sierra in der vergangenen Woche bei einem kontrollierten Feuer im US-Bundesstaat West Virginia getestet.


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wuschti 11. Nov 2011

Klar, mit integriertem, hochsensiblen Paranoia-Detektor :)



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