Microsoft, Yahoo und AOL: Onlinewerbebündnis gegen Facebook und Google
(Bild: Carlos Barria/Reuters)

Microsoft, Yahoo und AOL Onlinewerbebündnis gegen Facebook und Google

Yahoo, AOL und Microsoft wollen sich gegenseitig dabei helfen, nicht verkaufte Onlinewerbeplätze zu vermarkten. Das Bündnis richtet sich direkt gegen Google und Facebook.

Anzeige

Yahoo, AOL und Microsoft haben ein Bündnis für die gemeinsame Vermarktung von Onlinewerbeplätzen vereinbart. Damit wehren sich die IT-Unternehmen gegen den Preisverfall der Bannerwerbung durch die Konkurrenten Google und Facebook. "Ganz offensichtlich versuchen wir, den Tausend-Kontakt-Preis bei uns allen hochzutreiben", sagte Ross Levinsohn, Executive Vice President für Amerika, der britischen Financial Times. Yahoo und AOL wollen die Zusammenarbeit auch in Kanada umsetzen.

Yahoo, AOL und Microsoft vermarkten dabei ihre nicht verkauften Premium-Werbeplätze, sogenanntes Klasse-2-Anzeigeninventar, gemeinsam an ihre Kunden, um werbetreibenden Unternehmen größere Reichweiten anbieten zu können.

Nach Angaben der Marktforscher von eMarketer hält Facebook 17,7 Prozent auf dem US-Markt für Onlinebannerwerbung. Yahoo erreicht 13,1 Prozent, Google 9,3 Prozent. Laut IDC hat Google Yahoo bei der Bannerwerbung im vergangenen Quartal aber übertroffen und hält 14,7 Prozent des US-Marktes.

"Damit wird der Wettbewerb in keiner Weise eingeschränkt", behauptete Rik van der Kooi, Chef von Microsofts Displaysparte. Der Vergleich der Anzeigenpreise falle den Kunden damit sogar leichter. "Der Wettbewerb wird sich eher sogar noch verschärfen."

Andere Unternehmen seien eingeladen, sich an der Partnerschaft zu beteiligen, betonte er. Die Vereinbarung seien ein spätes Ergebnis von Verhandlungen, die Yahoo, Microsoft und die News Corporation bereits vor zwei Jahren geführt hätten, ohne jedoch ein Ergebnis zu erreichen, berichtet das Wall Street Journal aus informierten Kreisen.

In der Suchpartnerschaft zwischen Microsoft und Yahoo, die die Unternehmen am 29. Juli 2009 bekanntgegeben hatten, legten die Firmen ihre Suchmaschinen zusammen. Microsoft übernahm die Suchtechnik, Yahoo die Vermarktung.


TW1920 19. Nov 2011

Welcher Konzern bietet schon rein offene Standards an??

TW1920 19. Nov 2011

Sogar die Technik für die Werbung ist von MS. MS hat sich das exclusiv gesichert... Aber...

jack-jack-jack 09. Nov 2011

hoffentlich ein ordentliches Selbstbuchungstool mit ordentlichem Targeting

samy 09. Nov 2011

+1

Charles Marlow 09. Nov 2011

Vertrauenswürdig weder noch.

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Consultant SAP CRM / Solution Architect SAP CRM (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)
  2. Wirtschaftsinformatiker / Betriebswirt (m/w)
    iOMEDICO AG, Freiburg
  3. Softwaretester / Testautomatisierer (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  4. Referentin / Referent Online-Marketing / Veranstaltungsorganisation
    Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, Freiburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Facebook, Google, Twitter

    Branchenweite Interessengruppe zum Open-Source-Einsatz

  2. Typ 007

    Leica Mittelformatkamera S filmt in 4K

  3. Cloud-Computing

    Mathematica Online für den Browser

  4. Taxi-Konkurrent

    Landgericht Frankfurt hebt Verbot von Uber auf

  5. Stadt München

    Zweiter Bürgermeister Münchens lobbyiert gegen Limux

  6. Wettbewerbsverfahren

    Justizminister Maas will an Googles Algorithmus

  7. Test Bernd das Brot

    "Dieses Spiel ist Mist"

  8. Apple

    Vorerst keine NFC-Funktion für deutsche iPhone-Käufer

  9. Sicherheitslücke bei Android

    AOSP-Browser soll über Javascript angreifbar sein

  10. Betriebssystem

    Apple bringt dritte öffentliche Beta von OS X 10.10



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel: Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel
Mit Erotik und Kybernetik ins perfekte Chaos
  1. Miraisens Virtuelle Objekte werden ertastbar
  2. Autodesk Pteromys konstruiert Papiergleiter am Computer

Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

Typ C: Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
Typ C
Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
  1. HD Graphics 5300 Broadwell-GPU mit 24 oder 48 EUs, sparsamer und schneller
  2. NUC und Co. Intel will die Mini-PCs halbieren
  3. IMHO USB Typ C lieber heute als morgen

    •  / 
    Zum Artikel