Linux-Distribution Fedora 16 mit Linux 3.1 und Gnome 3.2

Mit aktuellem Linux-Kernel 3.1 und Gnome 3.2 ist Fedora 16 erschienen. Ab sofort setzt die Distribution den Bootloader Grub 2 ein und enthält viele Cloud-Funktionen.

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Die Linux-Distribution Fedora 16 ist erschienen. Mit einer kurzen Widmung in der Ankündigung ehren die Fedora-Entwickler den verstorbenen Miterfinder von Unix, Dennis Ritchie. In der aktuellen Version, die den Codenamen Verne trägt, integrierten die Entwickler unter anderem die Oberflächen Gnome 3.2 und KDE SC 4.7

Grub 2 und Systemd

Das Fedora-Projekt setzt mit Verne nun standardmäßig den Bootloader Grub 2 ein, der in Ubuntu bereits seit einiger Zeit genutzt wird. Mit dem Komplettverzicht auf die Hardwareabstraktion HAL geht das Fedora-Projekt ebenfalls einen Weg, für den sich einige Distributionen bereits entschieden haben. Ersatz für HAL bieten die Anwendungen Udisks, Udev und Upower.

Die Verwendung des Initialisierungsdämons Systemd ist weiter ausgebaut worden. Systemd soll das bisher genutzte Sys-V-Init ersetzen. Der neue Dämon wurde mit Fedora 15 erstmals eingeführt und soll unter anderem die Bootzeit verringern.

Fedora für die Cloud

Für eine bessere Cloud-Funktionalität enthält Fedora 16 die Software Aeolus, mit der sich über ein Webinterface verschiedene Cloud-Instanzen und virtuelle Maschinen administrieren lassen. Ebenfalls in Fedora 16 verfügbar sind Openstack und Pacemaker-Cloud. Nutzbar ist auch HekaFS, eine Erweiterung des Dateisystems GlusterFS.

Desktopnutzer können auf eine aktuelle Version des Browsers Firefox zurückgreifen, ebenso wie auf die Bürosuite Libreoffice. Für Libreoffice steht das Addon oo2gd bereit, mit dem sich Dokumente zu Google Docs exportieren lassen. Für Entwickler stehen Perl 5.14, Pyhton-Plugins für die Gnu Compiler Collection sowie die aktuelle Version 2 der Programmiersprache D zur Verfügung.

Eine ausführliche Liste der Neuerungen und Änderungen in Fedora 16, alias Verne, findet sich in den Release Notes. Installationsabbilder für 32-Bit- und 64-Bit-Architekturen stehen ab sofort auf der Webseite des Projekts zum Download bereit.


samy 13. Nov 2011

Jupp. Nutze seit Jahren Fedora als Produktivsystem. Und ich es läuft sehr sehr stabil...

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