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Amazon-Lager in Leipzig
Amazon-Lager in Leipzig (Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)

Amazon Deutschland: Weihnachtsaushilfen arbeiten zwei Wochen kostenlos

Amazon lässt sich in seinen Lagern die Löhne von Arbeitslosengeldempfängern erstmal zwei Wochen lang vom Staat bezahlen. Der US-Konzern setzt zudem über Jahre auf befristete Verträge und auf Löhne unter dem Tarif.

Amazon Deutschland lässt Aushilfen für das Weihnachtsgeschäft zwei Wochen lang gratis arbeiten. Das berichtet Zeit Online unter Berufung auf Betroffene und lokale Arbeitsagenturen und Jobcenter. Über 10.000 Hilfskräfte braucht der US-Internethändler für seine Logistikzentren in Werne in Nordrhein-Westfalen, in Leipzig und in Bad Hersfeld in Hessen. Doch Arbeitslosengeldempfänger müssen kostenlos zur Probe arbeiten und bekommen für die Zeit ihr Geld weiterhin von der Agentur für Arbeit.

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"Bewerber, die über die Arbeitslosenvermittlung zu uns kommen, erhalten für eine kurze Zeit weiterhin ihre Bezüge von der Agentur für Arbeit, da das Training die Wiedereingliederungsaussichten in den Arbeitsmarkt verbessert", zitiert Zeit Online einen Amazon-Unternehmenssprecher. Wenn tausend Arbeitslose zwei Wochen lang kostenlos arbeiten, spart das Unternehmen mehrere hunderttausend Euro, rechnet die Zeit-Online-Autorin Anne-Sophie Lang vor. So ließ Amazon im Jahr 2011 in Werne 942 Arbeitslose ein kostenloses "Praktikum" absolvieren, wie das Probearbeiten auch genannt wird. 500 wurden danach fest eingestellt.

Amazon: Zeitverträge über drei Jahre

Amazon setzt zudem massiv auf befristete Verträge, wie das Fernsehmagazin Report Mainz am 1. November 2011 berichtete. Auf die Beschäftigten werde Druck ausgeübt, indem über längere Zeiträume wie 36 Monate immer wieder zeitlich befristete Verträge ausgegeben werden. Amazon soll in Bad Hersfeld zwei Drittel aller Vollzeitbeschäftigten mit befristeten Verträgen hinhalten, zitiert Report Mainz aus einer internen Datei. Noch nicht einmal ein Drittel der über 4.600 Kollegen in Bad Hersfeld hat einen unbefristeten Arbeitsvertrag, bestätigt die Gewerkschaft Verdi.

Auch beim Lohn spart Amazon: Verdi berichtet, dass Amazon der "Lohndrücker der Branche" sei, während die Konkurrenten Otto und Neckermann Löhne nach Tarif bezahlten. Nach Tarif werde für den Großteil der Lagerarbeiten im Versandhandel zwischen 11,47 Euro und 11,94 Euro als Einstiegsgehalt gezahlt. Amazon gewährt seinen Mitarbeitern nur 9,65 Euro bis 11,12 Euro.


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Serij339 25. Mär 2013

Guten Tag Autor elknipso. Sie sagen das 12 Euro (Brutto) ich rede schon nicht von Netto...

hermannvonfischer 16. Dez 2011

Da muss ich dir voll und ganz zustimmen! Aber auffällig ist, dass alle nur rumjammern...

cookie47475 09. Dez 2011

In Rheinberg ist es mittlerweile so das massiv Zeitarbeiter reingeholt werden,weil ja...

SSD 12. Nov 2011

WAS? Mehrwertsteuer: immer 20% (egal ob viele billige oder wenige teure Produkte...

SSD 12. Nov 2011

Hmm, womit hat er denn genau unrecht? Ich hör das zum ersten Mal ... Wie zeichnet sich...



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