Nook Tablet: Barnes & Noble macht Amazons Kindle Fire Konkurrenz
Nook Tablet: mehr Speicher als Kindle Fire (Bild: Barnes & Noble)

Nook Tablet Barnes & Noble macht Amazons Kindle Fire Konkurrenz

Amazons Tablet Kindle Fire bekommt Konkurrenz: Die US-Buchhandelskette Barnes & Noble hat jetzt ebenfalls ein Tablet im Programm. Das Nook Tablet ist in technischer Hinsicht dem Kindle Fire überlegen.

Anzeige

Die US-Buchhandelskette Barnes & Noble hat ein Tablet vorgestellt. Mit dem Nook Tablet will Barnes & Noble Amazons Tablet Kindle Fire Konkurrenz machen.

Das Nook Tablet sieht mit seiner abgeschnittenen Ecke aus wie der im vergangenen Jahr vorgestellte Farb-E-Book-Reader Nook Color: Wie dieser hat auch das Tablet einen 7 Zoll (knapp 17,8 Zentimeter) großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Das Display nutzt die IPS-Technik. Das Gerät misst etwa 20,6 x 12,7 cm, ist 1,2 cm dick und wiegt etwa 400 Gramm.

Mehr Speicher als das Kindle Fire

Der Prozessor ist ein 1-GHz-Omap 4 mit zwei Kernen von Texas Instruments. Der interne Datenspeicher beträgt 16 GByte. Damit hat das Nook Tablet doppelt so viel Speicherkapazität wie das Kindle Fire. Der Speicher kann zudem noch über eine Micro-SD-Karte um bis zu 32 GByte erweitert werden - eine Möglichkeit, die das Amazon-Gerät nicht hat. Auch beim Arbeitsspeicher liegt das Nook Tablet vorn: Es hat 1 GByte RAM, doppelt so viel wie das Kindle Fire.

  • Das Nook Tablet von Barnes & Noble (Bild: Barnes & Noble)
  • Das Gerät sieht aus wie der E-Book-Reader Nook Color. (Bild: Barnes & Noble)
  • Als Betriebssystem kommt ein angepasstes Android 2.3 zum Einsatz. (Bild: Barnes & Noble)
  • Das Nook Tablet hat mehr Speicher als der Konkurrent Kindle Fire. (Bild: Barnes & Noble)
Das Nook Tablet von Barnes & Noble (Bild: Barnes & Noble)

11,5 Stunden soll der Nutzer laut Hersteller mit einer Akkuladung lesen können. Schaut er Filme, verkürzt sich die Zeit auf 9 Stunden - jeweils bei abgeschaltetem WLAN. Die Ladezeit soll etwa 3 Stunden betragen.

Angepasstes Gingerbread

Wie Amazon setzt auch Barnes & Noble auf Android 2.3 als Betriebssystem, das auf das Gerät angepasst wurde. Wie der Konkurrent hat auch Barnes & Noble den eigenen Buchshop mit rund 2,5 Millionen Titeln, einen Onlinekiosk sowie einen eigenen Appstore vorinstalliert und den Zugriff auf den normalen Android Market gesperrt. Bereits vorinstalliert sind Apps, mit denen der Nutzer Zugriff auf das Webradio Pandora sowie die Videostreaminganbieter Netflix und Hulu hat.

Als Schnittstellen stehen USB und WLAN (802.11b/g/n) zur Verfügung. Wie das Kindle Fire hat auch das Nook Tablet kein Bluetooth und keine 3G-Schnittstelle und ihm fehlt eine Kamera.

Texte, Töne, Bilder

Das Nook Tablet kann neben E-Books in den Formaten ePub (mit und ohne Adobe DRM) und PDF auch weitere Office- und andere Dokumenttypen (XLS, DOC, PPT, TXT, DOCM, XLSM, PPTM, PPSX, PPSM, DOCX, XLX, PPTX) darstellen. Das Gerät spielt Musikdateien in den Formaten MP3, MP4, AAC, AMR, WAV und OGG ab. Die Ausgabe erfolgt über den Mono-Lautsprecher des Geräts oder über Kopfhörer, der über eine 3,5-mm-Klinkenbuchse angeschlossen wird. Über ein eingebautes Mikrofon können auch Töne aufgenommen werden.

Schließlich zeigt das Nook Tablet auch bewegte und unbewegte Bilder an: Videos werden in den Formaten MP4, 3GP, 3G2 MKV, WEBM sowie als Flash-Videos abgespielt. Die Fotos können als JPG, GIF, PNG oder BMP vorliegen.

Preissenkung

Das Nook Tablet kann in den USA ab sofort für 249 US.Dollar vorbestellt werden. Es soll Ende kommender Woche ausgeliefert werden. Gleichzeitig hat Barnes & Noble die Preise für seine anderen Geräte gesenkt: Der Nook Color ist jetzt für 199 statt für 249 US-Dollar zu haben. Der Nook Simple Touch Reader kostet 99 US-Dollar, 40 US-Dollar weniger als zuvor.

Der Simple Touch Reader hat zudem eine neue Firmware bekommen. Dank dieser können Seiten schneller umgeblättert werden als bisher und die Akkulaufzeit ist länger. Die aktualisierte Software wird auch für bereits verkaufte Geräte zur Verfügung gestellt.


Lala Satalin... 08. Nov 2011

Ok, eInk in Farbe ist für Videos nicht geeignet...

kendon 08. Nov 2011

...was die relevanz der meldung irgendwie fragwürdig erscheinen lässt...

Bouncy 08. Nov 2011

Darauf wirst du wohl erstmal warten müssen, imho ist ein dermaßen großes Tablet bei der...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  2. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg
  3. Technischer Redakteur (m/w) für Softwaredokumentation
    Teradata GmbH, München
  4. Abteilungsleiter/in
    Robert Bosch GmbH, Renningen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Fabric

    Twitter stellt eigenes Delevoper-Kit vor

  2. Inbox

    Google erfindet die E-Mail neu

  3. Pangu 1.0.1

    Jailbreak für iOS 8.1

  4. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  5. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  6. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  7. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

  8. Security

    Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios

  9. Broadcom

    Chips für Router mit G.Fast sind fertig

  10. Canon Filmkamera

    EOS C100 Mark II mit Dual-Pixel-AF und besserem Sucher



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

Legale Streaming-Anbieter im Test: Netflix allein macht auch nicht glücklich
Legale Streaming-Anbieter im Test
Netflix allein macht auch nicht glücklich
  1. Netflix-Statistik Die Schweiz streamt am schnellsten
  2. Deutsche Telekom Entertain ab dem 14. Oktober mit Netflix
  3. HTML5-Videostreaming Netflix bietet volle Linux-Unterstützung

Windows 10 Technical Preview ausprobiert: Die Sonne scheint aufs Startmenü
Windows 10 Technical Preview ausprobiert
Die Sonne scheint aufs Startmenü
  1. Build 9860 Windows 10 jetzt mit Info-Center für Benachrichtigungen
  2. Microsoft Neue Fensteranimationen für Windows 10
  3. Windows 10 Microsoft will nicht an das unbeliebte Windows 8 erinnern

    •  / 
    Zum Artikel