HP-PSG-Chef Todd Bradley im Februar 2011
HP-PSG-Chef Todd Bradley im Februar 2011 (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Amazon und Intel HP in heißer Phase für WebOS-Verkauf

Die Auktion des HP-Betriebssystems WebOS wird von der Investmentbank Merrill Lynch vorbereitet. Fünf bekannte Namen aus der IT-Branche werden als Interessenten genannt.

Anzeige

Hewlett-Packard prüft einen konkreten Verkauf seines Betriebssystems WebOS. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf vier informierte Personen. Zu den Interessenten sollen Amazon, Research In Motion (RIM), IBM, Oracle und Intel gehören.

Der Verkauf könnte mehrere 100 Millionen US-Dollar einbringen. Im April 2010 bezahlte Hewlett-Packard 1,2 Milliarden US-Dollar für Palm. Doch Hewlett-Packard habe über ein Jahr lang in die Software kaum investiert, weshalb der Preis für WebOS bei einer Auktion nicht besonders hoch sein werde. WebOS ist auch wegen der dazugehörigen Patente interessant. Hewlett-Packard soll sich bei dem Verkauf von den Investmentbankern der Bank of America Merrill Lynch beraten lassen.

Der damalige Konzernchef Léo Apotheker hatte erklärt, das Geschäft mit WebOS-Hardware werde im vierten Quartal 2011 eingestellt. Das sollte auch das Aus für das Tablet- und Smartphone-Geschäft bedeuten. Am 27. Oktober 2011 hatte Hewlett-Packard den geplanten Verkauf der PC-Sparte wegen zu hoher Kosten rückgängig gemacht. Zur Zukunft von WebOS gab es keine endgültige Aussage.

Eine Sprecherin von HP-Deutschland erklärte Golem.de am 28. Oktober 2011: "Bezüglich WebOS sind wir nach wie vor am Ausloten von Optionen für die Optimierung der WebOS-Software. Es ist also noch keine definitive Entscheidung gefallen." Die neue Konzernchefin Meg Whitman hatte gesagt, dass WebOS nicht direkt mit dem PC-Geschäft verbunden sei. Die Revision der Entscheidung zur PC-Sparte bedeute nicht automatisch eine Rückkehr zu WebOS. Die Konzernführung arbeite noch an einem Plan zu WebOS und sie erwarte einen Beschluss in den nächsten Monaten.

Kürzlich erklärte Whitman in einem Interview, dass nun die Frage zu klären sei, "was wir mit der WebOS-Software machen und ob wir wieder mit WebOS-Geräten auf den Markt kommen", sagte Whitman. "Es wäre natürlich nicht das gleiche Gerät, es wird die Version 2.0 sein."


redex 08. Nov 2011

Steigt Amazon nun nach dem Tabletmarkt mit dem Fire nun eventuell auch in den...

redex 08. Nov 2011

Da es unter den Linux basierten Mobilplatformen neben MeeGo derzeit das ausgereifteste...

SoniX 08. Nov 2011

Klar doch haben sie investiert. Glaub nicht alles was Golem schreibt ;-) Waren sie...

dabbes 08. Nov 2011

Das wäre natürlich der Optimalfall, aber ich glaubs nicht so recht. Ich fürchte nur...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Entwickler Energie PHP / MySQL (m/w)
    CHECK24 Services GmbH, München
  2. Software Entwickler (C++ / .NET / Java / Apps) (m/w)
    MAS Software GmbH, München
  3. Executive Assistant CTO (m/w)
    über delphi HR-Consulting GmbH, keine Angabe
  4. Microsoft SQL Server Datenbank & Infrastruktur Consultant (m/w)
    über 3C - Career Consulting Company GmbH, Dienstsitz München, Einsatzgebiet Raum München/Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Streaming-Dienst

    Netflix-App für Amazons Fire TV ist da

  2. Pilot tot

    Spaceship Two stürzt in der Mojave-Wüste ab

  3. Bewegungsprofile

    Dobrindt wegen "Verkehrs-Vorratsdatenspeicherung" kritisiert

  4. Anonymisierung

    Facebook ist im Tor-Netzwerk erreichbar

  5. Spielekonsole

    Neuer 20-nm-Chip für sparsamere Xbox One ist fertig

  6. Günther Oettinger

    EU-Digitalkommissar will Urheberrechtssteuer für alle

  7. Ruhemodus

    Noch ein Bug in Firmware 2.0 der Playstation 4

  8. VDSL2-Nachfolgestandard

    Telekom-Konkurrenten starten G.fast-Praxistest

  9. Ego-Shooter

    Bethesda hat Prey 2 eingestellt

  10. Keine Bußgelder

    Sicherheitslücken bleiben ohne Strafen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Sicherheit Der Arduino-Safeknacker aus dem 3D-Drucker
  2. Arduino Neue Details zum 3D-Drucker Materia 101
  3. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

    •  / 
    Zum Artikel