Reader Wi-Fi PRS-T1: Onlineshop in Kürze verfügbar
Reader Wi-Fi PRS-T1: Onlineshop in Kürze verfügbar (Bild: Sony)

Reader Wi-Fi PRS-T1 Sony bringt WLAN-fähigen E-Book-Reader auf den Markt

Sonys WLAN-fähiger E-Book-Reader PRS-T1 ist jetzt verfügbar. Findige Hacker haben unterdessen herausgefunden, dass sich das Android-Gerät so modifizieren lässt, dass sich Apps darauf installieren lassen.

Anzeige

Sony hat einen neuen E-Book-Reader auf den Markt gebracht. Der Reader Wi-Fi PRS-T1 ist Sonys erster E-Book-Reader mit WLAN. Das japanische Unternehmen hatte das Gerät auf der Ifa vorgestellt.

Das Gerät ist 17,3 x 11 Zentimeter groß - in etwa so groß wie der PRS-650 Touch Edition, den der PRS-T1 ablösen wird - und etwa 9 Millimeter dick. Allerdings ist der neue Reader mit einem Gewicht von 168 Gramm gut 50 Gramm leichter. Das liegt daran, dass Sony das Gehäuse nicht aus Aluminium, sondern aus Kunststoff fertigt.

Schwarz-Weiß-Bildschirm

Der 6 Zoll (15,24 Zentimeter) große Bildschirm stammt von E-Ink und nutzt die aktuelle Pearl-Technik. Wie bei elektronischem Papier üblich, ist der Bildschirm nur schwarz-weiß (16 Graustufen) und kann keine Videos abspielen. Die Auflösung liegt bei 800 x 600 Pixeln.

  • Reader Wi-Fi PRS-T1 - Sonys neuer E-Book-Reader (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Gerät hat WLAN, so dass der Nutzer online Bücher kaufen, surfen ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... sowie Begriffe bei Google oder in der Wikipedia nachschlagen kann. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es gibt den E-Book-Reader in drei Farben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Reader Wi-Fi PRS-T1 - Sonys neuer E-Book-Reader (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Der Bildschirm ist ein Touchscreen, über den das Gerät in erster Linie bedient wird. Er kann auch Multitouchgesten interpretieren, so dass der Nutzer mit zwei Fingern die Schrift eines Textes vergrößern oder in ein Bild hineinzoomen kann. Zwar hat auch der PRS-T1 fünf schmale Tasten unter dem Bildschirm, darunter auch zwei zum Blättern. Die dürften aber weitgehend unbenutzt bleiben, da das Blättern per Geste gut funktioniert. Praktisch sind indes der Knopf zum Aufruf des Hauptmenüs sowie der Zurück-Knopf.

Surfen und nachschlagen

Wichtige Neuerung ist, dass Sony das Gerät mit WLAN ausgestattet hat. Es ist der erste WLAN-fähige E-Book-Reader des Herstellers - bislang hatte Sony nur einen E-Book-Reader mit 3G-Schnittstelle, den Reader Daily Edition, im Angebot. Über das Menü Einstellungen kann der Nutzer das Gerät mit seinem WLAN verbinden und dann beispielsweise über den integrierten Browser im Internet surfen - mit den bekannten Einschränkungen: Bei Videos oder Flash-Animationen bleibt der Bildschirm leer. Außerdem kann über das Kontextmenü aus einem E-Book heraus ein unbekanntes Wort bei Google oder Wikipedia nachgeschlagen werden.

Das Unternehmen baut zu dem Gerät einen Onlineshop auf. Dort werden Nutzer Bücher sowie Zeitungen und Zeitschriften online kaufen können. Zudem erhalten sie Zugriff auf das Angebot Google Books. Derzeit erscheint noch die Meldung, das Angebot stehe noch nicht zur Verfügung. Der Zugriff auf den Shop sollte aber "in nächster Zukunft möglich sein", erklärte Sony auf Anfrage von Golem.de.

Reader mit Android

Als Betriebssystem setzt Sony beim PRS-T1 übrigens auf Android. Ein russischer Hacker hat bereits eine Möglichkeit gefunden, das Gerät in den Android-Modus zu versetzen. Eine Anleitung sowie die nötige Software hat er im Forum The Electronic Book (Google Translate, da im Original russisch) veröffentlicht.

 
Video: Hack für den Sony Reader PRS-T1

Nach dem Hack kann der Nutzer verschiedene Android-Apps auf dem Gerät installieren. Dazu gehören beispielsweise Dropbox oder E-Book-Reading-Apps wie Cool Reader oder FBReader. Auch die Kindle App des Konkurrenten Amazon läuft auf dem Gerät. Was indes nicht funktioniert, ist das beliebte Spiel Angry Birds.

Vorinstallierte Krimis

Der Reader Wi-Fi PRS-T1 ist ab sofort für 149 Euro in den Gehäusefarben Weiß, Schwarz und Rot erhältlich. Zum Lieferumfang gehören neben dem Gerät ein USB-Kabel sowie ein Stift für die Handschrifteneingabe. Auf dem Gerät sind bereits zwei Bücher vorinstalliert: die Kriminalromane Rotkehlchen des Norwegers Autors Jo Nesbø und Ballaststoff von deutschen Krimiautorin Ella Danz.

Als Zubehör bietet Sony eine Tasche oder Einbände in den drei Gehäusefarben. Es gibt sie für 35 Euro ohne und für 50 Euro mit integrierter Leselampe. Die Tasche gibt es in Rosa und Blau; sie kostet 25 Euro. Wer seinen E-Book-Reader nicht über den Computer laden möchte, kann zusätzlich ein Netzteil zum Laden an der Steckdose kaufen (25 Euro).


Quack 07. Nov 2011

Angry Birds funktioniert nicht auf einem E-Book-Reader mit E-Ink, OH MY FUCKING GOD! Und...

samy 06. Nov 2011

Totaler Quatsch. Sony Reader konnten perfekt Ebooks wiedergeben und das ist alles was...

debattierer 05. Nov 2011

ich finde es gibt kaum anreize ebücher zu kaufen. dh ebook reader finde ich gut..diesen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Re­quire­ments-In­ge­nieur (m/w)
    S1nn GmbH & Co. KG, Stutt­gart
  2. Analog Test / Product Engineer (m/w)
    TEXAS INSTRUMENTS Deutschland GmbH, Freising near Munich
  3. IT Projektleiter (m/w)
    AVL DiTEST über M & P Leading Search Partners GmbH, Fürth
  4. DSP Software Expert (m/w)
    Visteon Electronics Germany GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Elektroautos

    Tesla will Akkufabrik in Deutschland bauen

  2. Studie

    Mädchen interessieren sich quasi gar nicht für IT-Berufe

  3. Taxi-Konkurrenz

    Uber will Gesetzesreform

  4. Star Citizen

    Virtuelles Raumschiff für 2.500 US-Dollar

  5. Patentstreit

    Samsung fordert Importverbot für Nvidia-GPUs

  6. Spieleklassiker

    Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)

  7. Panasonic Lumix DMC-LX100 im Test

    Kamera zum Begeistern und zum Verzweifeln

  8. Kanzlerhandy

    Bundesanwaltschaft will NSA-Ermittlungsverfahren einstellen

  9. Internetsuche

    EU-Parlamentarier erwägen Google-Aufspaltung

  10. 15 Jahre Unreal Tournament

    Spiel, Bot und Sieg



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Yoga 3 Pro Convertible im Test: Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
Yoga 3 Pro Convertible im Test
Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
  1. Benchmark Apple und Nvidia schlagen manchmal Intels Core M
  2. Weniger Consumer-Notebooks Toshiba baut 900 Arbeitsplätze in der PC-Sparte ab
  3. Asus Zenbook UX305 Das flachste Ultrabook mit QHD-Display

IMHO zum Jugendmedienschutz: Altersschranke nützt nicht Kindern, sondern Erotikseiten
IMHO zum Jugendmedienschutz
Altersschranke nützt nicht Kindern, sondern Erotikseiten
  1. Pornofilter Internet Provider gegen britische Zensurkultur
  2. Internetzensur Tor und die große chinesische Firewall
  3. Kein britisches Modell Medienrat will Pornofilter ohne Voraktivierung

Lichtfeldkamera Lytro Illum: Das Spiel mit der Tiefenschärfe
Lichtfeldkamera Lytro Illum
Das Spiel mit der Tiefenschärfe
  1. Lichtfeldkamera Lytro will in neue Märkte einsteigen
  2. Augmented Reality Google investiert 542 Millionen US-Dollar in Magic Leap
  3. Lytro Lichtfeldfotografie bildet die Tiefe der Welt ab

    •  / 
    Zum Artikel