Anzeige
Prüfchip für Whisky: nur ein kleiner Tropfen
Prüfchip für Whisky: nur ein kleiner Tropfen (Bild: University of St Andrews)

Whisky Mit Laser gegen falschen Scotch

Wissenschaftler einer schottischen Universität haben ein Verfahren zum Prüfen von Whisky entwickelt. Anhand der Lichtbrechung der Flüssigkeit können sie Alkoholgehalt, Alter und Lagerung des Getränks bestimmen. Prompt gab es Beifall vom schottischen Parlament.

Anzeige

Wie andere Markenprodukte wird auch edler schottischer Whisky gefälscht, Wissenschaftler an der Universität im schottischen St. Andrews haben jetzt eine Methode entwickelt, um die Echtheit eines Single Malt Whisky nachzuweisen.

Um den Whisky zu testen, wird ein Tropfen auf einen transparenten Träger geschüttet. Zwei Glasfasern werden dann in die Flüssigkeit getaucht. Durch eine der Fasern wird die Probe mit einem Laser beleuchtet. Die andere Faser fängt den Lichtstrahl auf, der von der Flüssigkeit gebrochen wird. Der aufgefangene Lichtstrahl wird dann analysiert.

Alkohol, Alter, Fass

Das Verfahren macht sich sowohl die Fluoreszenz des Whiskys zunutze als auch die Streuung des Lichts und die Veränderung der Energie, wenn es mit Molekülen interagiert. So kann beispielsweise der Alkoholgehalt des Getränks gemessen werden - ein schottischer Whisky muss mindestens 40 Prozent Alkohol enthalten. Außerdem lässt sich nach Angaben der Forscher so die Marke des Whiskys ermitteln, sein Alter und sogar, in welchem Fass er gereift ist.

Whisky-Liebhaber müssen dabei keine Angst um ihr Lebenswasser haben: Für die Laserprüfung reichen 20 Mikroliter aus, versichern die Wissenschaftler.

Lob vom Parlament

Die Prüfmethode ist positiv aufgenommen worden: Umgehend hat das schottische Parlament Praveen Ashok, Kishan Dholakia und Bavishna Praveen zu ihrer "Pionierarbeit, mit dem Einsatz von Glasfasern gegen die Fälschung von Scotch Whisky vorzugehen", beglückwünscht. Ihre Entwicklung, die die Forscher im Fachmagazin Optics Express beschreiben, sei "innovativ und wegweisend" und könne den Brennereien große Verluste ersparen. Die drei Forscher haben ihre Prüfmethode bereits patentieren lassen.


eye home zur Startseite
linuxuser1 05. Nov 2011

Evian tut es auch. Fassstärke würde ich auf 40-43% verdünnen. Dabei werden zusätzlich...

Anglizismus 05. Nov 2011

Fast.

Netspy 05. Nov 2011

Da sind die Geschmäcker eben verschieden und das ist auch gut so! ;-)

gouranga 04. Nov 2011

und das ziemlich erfolgreich

amie 03. Nov 2011

http://www.youtube.com/watch?v=nw3dWOssOhs&feature=related SCNR

Kommentieren



Anzeige

  1. Entwicklungsingenieur (m/w) FPGA
    FERCHAU Engineering GmbH, Bremen
  2. Anwendungsentwickler (m/w)
    KNIPEX-Werk C. Gustav Putsch KG, Wuppertal
  3. Software-Entwickler Java/C++ (m/w)
    IVU Traffic Technologies AG, Berlin, Aachen
  4. (Junior) Web- / Mobile-Entwickler (m/w)
    DuMont Personal Management GmbH, Köln

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. iPad und iPhone

    Apple und SAP verkünden Kooperation

  2. USA

    Furcht vor Popcorn Time auf Set-Top-Boxen

  3. Unplugged

    Youtube will Fernsehprogramm anbieten

  4. Festnetz

    Telekom-Chef verspricht 500 MBit/s im Kupfernetz

  5. Uncharted 4 im Test

    Meisterdieb in Meisterwerk

  6. Konkurrenz für Bandtechnik

    EMC will Festplatten abschalten

  7. Mobilfunk

    Telekom will bei eSIM keinen Netzwechsel zulassen

  8. Gründung von Algorithm Watch

    Achtgeben auf Algorithmen

  9. Mobilfunk

    Störung zwischen E-Plus-Netz und Telekom

  10. Bug-Bounty-Programm

    Facebooks jüngster Hacker



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Snapchat: Wir kommen in Frieden
Snapchat
Wir kommen in Frieden
  1. O2-Mobilfunknetz Snapchat-Nutzer in Deutschland sind Schüler
  2. Snapchat-Update Fließender Wechsel zwischen Text, Video und Audio
  3. Messaging Snapchat kauft Bitstrips für über 100 Millionen US-Dollar

Gardena Smart Garden im Test: Plug and Spray mit Hindernissen
Gardena Smart Garden im Test
Plug and Spray mit Hindernissen
  1. Revolv Google macht Heimautomatisierung kaputt
  2. Intelligentes Heim Alphabet könnte sich von Nest trennen
  3. You-Rista Kaffeemaschine mit App-Anschluss

Netzpolitik: Edward Snowden ist genervt
Netzpolitik
Edward Snowden ist genervt
  1. Snowden Natural Born Knüller
  2. NSA-Affäre BND-Chef Schindler muss offenbar gehen
  3. Panama-Papers 2,6 TByte Daten zu dubiosen Offshore-Firmen

  1. Re: Richtige Vorgehensweise

    manudrescher | 07:23

  2. Re: Die maximale Datenrate im Münchner...

    Niantic | 07:19

  3. Re: Ich freue mich auf das Game

    cuthbert34 | 07:05

  4. Re: sorry, wofür brauche ich so viel Mbit/s?

    Moe479 | 06:42

  5. Re: Cool.

    Wallbreaker | 06:08


  1. 07:22

  2. 13:08

  3. 11:31

  4. 09:32

  5. 09:01

  6. 19:01

  7. 16:52

  8. 16:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel