Wird immer noch unterstützt: KDE 3.5 als Trinity Desktop Environment
Wird immer noch unterstützt: KDE 3.5 als Trinity Desktop Environment (Bild: trinitydesktop.org)

Desktops Aktualisierungen für KDE SC 4.7 und KDE 3.5

Das Update für KDE SC 4.7 behebt Fehler in KWin und stabilisiert Nepomuk. Für die vom Trinity-Projekt gepflegte Oberfläche KDE 3.5 ist ebenfalls eine Aktualisierung erschienen.

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Das November-Update auf KDE SC 4.7.3 ist erschienen. Am meisten verändert wurde der Window-Manager Kwin. Neben Verbesserungen in der Zusammenarbeit mit OpenGL wurden auch Fehler beseitigt. So wird nun der Name einer Anwendung in der Fensteransicht korrekt dargestellt und Fenster schließen nicht mehr, falls die Schaltfläche angeklickt wird, der Cursor jedoch anschließend aus dem Fenster heraus bewegt wird.

Diverse Änderungen an dem Framework Nepomuk und an Anwendungen, die dieses nutzen, sollen den Dateiindizierer stabilisieren. Die KDE-Entwickler behoben unter anderem Fehler, die zu einem Komplettabsturz der Anwendungen führten. Ebenso wurden Fehler in den Anwendungen Okular und KGPG beseitigt.

Auch auf die aktuellen politischen Ereignisse reagiert das KDE-Projekt. Die Anwendung KGeography nutzt nun die aktuelle Flagge Libyens. Eine detaillierte Liste mit vielen Änderungen findet sich im Bug-Tracking-System von KDE. Der Quellcode von KDE SC 4.7.3 ist auf verschiedenen FTP-Servern verfügbar, Binärpakete für einzelne Distributionen sollten demnächst folgen.

Trinity-Desktop 3.5.13

Die letzte offizielle Version des 3er Entwicklungszweiges von KDE erschien im August 2008 mit KDE 3.5.10. Das Trinity-Desktop-Projekt erhielt schließlich den Quellcode von KDE 3.5 und pflegt diesen seitdem weiter. Die nun erschienene Version 3.5.13 ist die erste Veröffentlichung seit über einem Jahr und enthält dementsprechend viele Neuerungen.

Ein Teil der genutzten Bibliotheken verwendet nun CMake zum Kompilieren und mit der Veröffentlichung übernimmt das Trinity-Projekt offiziell den Quellcode für Qt 3. Damit wurde eine zentrale Stelle geschaffen, die die Pflege des nicht mehr von Nokia unterstützten Frameworks übernimmt und entsprechend Patches zur Verfügung stellt.

Der Trinity-Desktop lässt sich parallel zu KDE SC 4 installieren. Dafür bietet das Projekt Binärpakete für verschiedene Debian- und Ubuntu-Versionen an. Ebenfalls offiziell unterstützt werden RHEL und Fedora. Der Quellcode, der komplett etwa 1 GByte umfasst, ist ebenfalls verfügbar.

Der Initiator des Trinity-Projekts, Timothy Pearson, ruft in der Ankündigung dazu auf, sich dem Projekt anzuschließen. Am dringendsten wird derzeit ein Entwickler benötigt, der die Bluetooth-Funktionen des Desktops wiederherstellt.


zilti 05. Nov 2011

Es gibt Alternativen zu SchrottOffice.

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