Kindle Amazon verleiht kostenlos E-Books an Prime-Kunden

Amazon verkauft E-Books nicht nur: Der Onlinehändler verleiht sie ab sofort auch an Kindle-Besitzer, die Amazon-Prime-Kunden sind. Sie können pro Monat einen Titel kostenlos ausleihen und ihn behalten, solange sie wollen.

Anzeige

Kindle-Besitzer, die gleichzeitig Mitglieder von Amazons Prime-Programm sind, können künftig E-Books kostenlos ausleihen. Die Kindle Owner's Lending Library steht Besitzern des Kindle und des Kindle Fire, nicht aber den Nutzern der Kindle-Apps auf anderen Geräten zur Verfügung.

Keine Leihfrist

Die Kindle-Besitzer dürfen ein Buch im Monat kostenlos ausleihen und auf jedem Kindle, der für ihr Konto registriert ist, lesen. Eine Leihfrist gibt es nicht. Sie können also ein E-Book behalten, solange sie wollen. Allerdings darf immer nur ein Buch ausgeliehen werden. Bevor ein Leser ein neues E-Book auf das Lesegerät laden will, muss er das andere zurückgeben.

Macht der Leser im Text Anmerkungen, Unterstreichungen und Notizen, werden diese im Amazon-Konto gespeichert. Sollte er den Titel zu einem späteren Zeitpunkt kaufen, werden sie übernommen. Das gilt, solange der Nutzer Mitglied im Prime-Programm bleibt.

Ohne die Marktführer

Die Bibliothek umfasst gut 5.000 E-Books, darunter laut Amazon über 100 aktuelle und frühere Bestseller der New York Times. Allerdings hätten die sechs großen US-Verlage ihre Bücher dafür nicht zur Verfügung gestellt, berichtet das Wall Street Journal. Die Verlage befürchten, dass die Teilnahme an einem solchen Programm künftig die Verkäufe beeinträchtigen sowie den Geschäftsbeziehungen zu anderen Buchhändlern schaden könne, sagten Vertreter der Großverlage der Zeitung.

Die Mitgliedschaft im Prime-Programm kostet 79 US-Dollar im Jahr. Mitgliedern werden Waren schneller und kostenlos zugesandt. Seit Anfang des Jahres bietet Amazon Prime-Kunden auch einen kostenlosen Video-on-Demand-Dienst an. Über die Onlinevideothek Amazon Instant Video können sie knapp 13.000 Filme und Fernsehproduktionen kostenlos abrufen.

Kindle mit Bibliotheksanschluss

Amazon bietet Kindle-Besitzern seit gut einem Jahr die Möglichkeit, E-Books an Freunde zu verleihen. Im September 2011 hat das Unternehmen die Funktion Kindle Library Lending vorgestellt, über die Kindle-Besitzer einen direkten Zugang zu 11.000 öffentlichen Bibliotheken in den USA erhalten.

Das Angebot wird rege genutzt. Im Oktober sei die Zahl der entliehenen E-Books um 32 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, sagte Kirk Blankenship, der für die E-Books bei den öffentlichen Bibliotheken in Seattle zuständig ist, dem Wall Street Journal. Zuvor habe das Wachstum bei 10 bis 15 Prozent im Monat gelegen.


derKlaus 03. Nov 2011

Die haben aber noch die Onlinevideothek dabei. Amazon Prime ist in DE bislang nur die...

gauss 03. Nov 2011

muss jedes mal behauptet werden, dass schlecht recherchiert wurde? in dem fall würde ich...

gauss 03. Nov 2011

naja wenn du nur dafür prime-mitglied wirst, dann ja. wenn du sowieso prime-mitglied...

fusspils 03. Nov 2011

??? Das konnten Notebooks schon 1995. Fast 20 Jahre später muss man natürlich die Hitech...

wp (Golem.de) 03. Nov 2011

Gemeint ist Amazon Prime in den USA. Dort kostet das Angebot 79 US-Dollar im Jahr. wp...

Kommentieren


Kindle-Tipps / 04. Nov 2011

Kindle-Bücher verleihen



Anzeige

  1. Systemtechniker/-in im Network Management Center
    M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. Software-Entwickler (m/w)
    Elsner Elektronik GmbH, Gechingen
  3. Junior Fleet IT Systems Manager (m/w)
    TUI Cruises GmbH, Hamburg
  4. Softwareentwickler (m/w) Java EE
    D.O.M. Datenverarbeitung GmbH, Nürnberg, Ingolstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalkamera: Panono macht Panoramen im Flug
Digitalkamera
Panono macht Panoramen im Flug

Wenn Jonas Pfeil ein Panorama aufnimmt, stellt er nicht Kamera, Stativ und Panoramakopf auf, sondern wirft einen Ball in die Höhe. Um das Panorama anschließend zu betrachten, hantiert er mit einem Tablet. Der Berliner hat Golem.de seine Entwicklung erklärt.

  1. Lytro Illum Neue Lichtfeldkamera für Profis
  2. Nachfolger von Google Glass Google patentiert Kontaktlinsen mit Kameras
  3. Pentax 645Z Mittelformatkamera mit 51 Megapixeln und ISO 204.800

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

First-Person-Walker: Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?
First-Person-Walker
Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

Walking-Simulator-Spiele nennen sie die einen, experimentelle Spiele die anderen. Rainer Sigl hat einen neuen Begriff für das junge Genre der atmosphärisch dichten Indie-Games erfunden: First-Person-Walker - Spiele aus der Ich-Perspektive mit wenig Gameplay.

  1. Flappy 48 Zahlen statt Vögel
  2. Deadcore Indiegames-Turmbesteigung für PC, Mac und Linux
  3. A Maze 2014 Tanzen mit der Perfect Woman

    •  / 
    Zum Artikel