Cyberwar China stellt keine Cyberbedrohung dar

Chinesische Hacker stellen keine Gefahr für gut gesicherte Computersysteme dar. Dieser Auffassung ist ein australischer Wissenschaftler. Er hält China im Cyberwar für unterlegen.

Anzeige

Die USA machen gern China dafür verantwortlich, wenn in Computersysteme des Landes eingebrochen wird. So hat die US China Economic and Security Review Commission erst kürzlich China unterstellt, hinter dem Einbruch in zwei US-Satelliten zu stecken.

Es kann sein, dass die USA die Falschen beschuldigt: Die Fähigkeiten der staatlichen chinesischen Hacker seien nämlich nicht so ausgeprägt, ist Desmond Ball überzeugt. Der Australier arbeitet am Zentrum für strategische und Verteidigungsstudien an der Australischen Nationaluniversität in Canberra und ist auf den Bereich Asien-Pazifik spezialisiert.

Rudimentäre Fähigkeiten

Chinesische Hacker hätten durchaus Aktionen durchgeführt, etwa den Dalai Lama zu belauschen oder Trojaner in diverse Bundesministerien einzuschmuggeln. Dennoch seien ihre "offensiven Cyberwar-Fähigkeiten ziemlich rudimentär", schreibt Ball in einem Aufsatz.

Sie hätten "wenig Kenntnisse im Umgang mit anspruchsvollen Hacking-Techniken", erklärt Ball. So sei es recht einfach gewesen, die von den chinesischen Hackern verbreiteten Viren und Trojaner zu finden und unschädlich zu machen, bevor sie Schaden anrichten konnten.

Keine spektakulären Hacks

Entsprechend hält der Wissenschaftler sie auch nicht für fähig, spektakuläre Aktionen wie die Satellitenhacks oder die Installation von Spionagesoftware bei US-Stromversorgern durchzuführen. Sie seien auch nicht in der Lage, militärische Computersysteme zu infiltrieren. "Es gibt keine Beweise, dass Chinas Cyberkrieger in hoch gesicherte Netzwerke eindringen oder unentdeckt vertrauliche Daten stehlen oder fälschen konnten".

Das werde sich auch so bald nicht ändern, erklärte Ball. Seiner Ansicht nach wird China noch auf Jahrzehnte im Informationskrieg unterlegen sein.


TOBE 03. Nov 2011

Sooo jetzt versuats Google!!! da kommt nur mist raus ;)

DER GORF 03. Nov 2011

Siehe meine Signatur.... Der andere Punkt wäre, selbst der dümmste Einbrecher kommt in...

irgendwersonst 02. Nov 2011

Wieso braucht es noch immer die nationalstaatlichen Feindbilder? Sind wir denn noch...

Breakstuff 02. Nov 2011

Mal ehrlich, wie kann man behaupten das ein China unterlegen ist? In China gibt es genau...

Keridalspidialose 02. Nov 2011

Was braucht man denn? Ein Netzwerk, Computer, das nötige Wissen kann man wohl im Netz...

Kommentieren



Anzeige

  1. Ingenieur (m/w) Materialflusssimulation / Intralogistiksysteme
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  2. IT-Spezialist (m/w) für Anwendungsentwicklung
    Versicherungskammer Bayern, München
  3. IT-Projektleiter/in
    Landeshauptstadt München, München
  4. Trainee IT (m/w) Schwerpunkt: SAP Applikation
    Unternehmensgruppe Theo Müller, Aretsried

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  2. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  3. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  4. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  5. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  6. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  7. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  8. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  9. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  10. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Bleichenbacher-Angriff TLS-Probleme in Java
  2. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  3. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel