Ubuntu Developer Summit Mehr App-Entwickler für Ubuntu

Die Entwicklung von Anwendungen für Ubuntu soll einfacher werden. Dazu soll die Dokumentation vereinheitlicht und eine Support-Community für Neueinsteiger etabliert werden.

Anzeige

Auf der Ubuntu-Entwickler-Konferenz in Orlando im US-Bundesstaat Florida diskutieren Entwickler derzeit unter anderem, wie die Entwicklung von Anwendungen für Ubuntu vereinfacht werden kann. In einer Sitzung haben sich die beteiligten Entwickler auf eine einheitliche Dokumentation und stabile APIs für die Desktopentwicklung geeinigt.

Dokumentation vereinheitlichen

Als erster Schritt soll die Entwicklerwebseite developer.ubuntu.com verbessert und darüber vorhandene Dokumentationen zur Verfügung gestellt werden. Außerdem soll die Dokumentation durch Code-Standards verbessert werden und wesentlich mehr Beispiele enthalten. Darüber hinaus soll die Dokumentation aus den Wikis in die Quellpakete verschoben werden, damit sie auf der Entwicklerwebseite zur Verfügung gestellt werden kann.

Außerdem diskutierten die Entwickler darüber, automatisch undokumentierten Code zu finden und diesen als Bug-Report zu melden, um die Dokumentation zu erweitern. Dadurch soll App-Entwicklern alles Notwendige zur Verfügung stehen, um kleine Anwendungen zu schreiben.

Stabile APIs

Unter dem Begriff einer stabilen API stellt sich Canonical vor, dass diese so wenig wie möglich geändert wird. Mit dieser Konsistenz über verschiedene Veröffentlichungen hinweg erhofft sich Canonical wohl einen größeren Entwicklerstamm. Außerdem sollen bei der Veröffentlichung neuer Bibliotheken API-Anbindungen für die Programmiersprachen Python, C, Vala, C++ sowie das Framework Qt bereitstehen.

Die vorgeschlagenen Änderungen beziehen sich grundsätzlich nur auf die Anwendungsentwicklung im Desktopbereich. So werden die APIs, für die die genannten Ziele umgesetzt werden sollen, auch klar definiert. Die Entwickler haben hauptsächlich die APIs von Gnome 3, GObject, libunity, libappindicator, GSettings, und Ubuntu One im Sinn.

Hilfsbereite Entwickler-Community

Die Ubuntu-Gemeinschaft ist bekannt dafür, auch Anfänger in Foren und Wikis tatkräftig zu unterstützen. Ein paar Entwickler überlegen, wie diese Hilfsbereitschaft auch auf angehende Entwickler ausgeweitet werden kann. So soll eine Art Support-Community entstehen, in der sich die Entwickler gegenseitig helfen, statt nur auf die Dokumentation zu verweisen.

Mit den vorgeschlagenen Änderungen wird eine Strategie Canonicals offensichtlich. Um mehr Nutzer von Ubuntu zu überzeugen, ist eine Vielzahl an kleinen und großen Anwendungen nötig, die einfach über das Software-Center installierbar sind. Dafür wiederum werden aber auch die Entwickler benötigt. Diese sollen nun durch einen möglichst einfachen Einstieg häufiger ihren Weg in die Ubuntu-Entwicklung finden.


Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler (m/w) Bestandsführungssysteme
    Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, Frankfurt am Main
  2. Fachexperte (m/w) SAP-Basis
    über Invenimus Personalberatung GmbH, Großraum Leipzig
  3. IT-Ausbilder (m/w) für den technischen Ausbildungsbereich
    ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  4. Fachinformatiker Multimedia (m/w)
    CT Creative Technology GmbH & Co. KG, Nürtingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Big Brother im Wohnzimmer

  2. Brian Krzanich

    Neuer Intel-Chef will Entwicklung persönlich kontrollieren

  3. Klarmobil Allnet-Starter

    Freiminuten, Gratis-SMS und Datenflatrate für 10 Euro

  4. Helios

    Fahrradlenker mit Blinker, Licht und GPS

  5. vCloud Hybrid Service

    VMware startet eigene Public-Cloud

  6. Google-Smartphone

    Galaxy S4 mit purem Android wird nur in den USA verkauft

  7. Google

    Chrome 27 lädt Webseiten schneller

  8. Curvace

    Künstliches Insektenauge mit 180-Grad-Sicht

  9. Agent

    Neue Smartwatch wird drahtlos geladen

  10. Xbox One

    Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundestags-LAN: Rösler will Spiele-Champions
Bundestags-LAN
Rösler will Spiele-Champions

Wirtschaftsminister Rösler bekennt sich bei einer Gaming-Veranstaltung im Bundestag ausdrücklich zu Großproduktionen aus Deutschland - und erzählt, welchen Heimcomputer-Klassiker er als Jugendlicher hatte.

  1. Clark Asay Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?
  2. Verfassungsgericht Anti-Terror-Datei ist in Teilen verfassungswidrig
  3. 2. Politiker-LAN Der Bundestag spielt wieder

In eigener Sache: Bitte schalte deinen Adblocker aus!
In eigener Sache
Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma.

  1. In eigener Sache Golem.de und das Leistungsschutzrecht

Palava: Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC
Palava
Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC

Das Dresdner Unternehmen Innovailable arbeitet mit Palava.tv an einer Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC. Eine erste Version, die Videochats mit mehreren Teilnehmern ermöglicht, kann ab sofort in Firefox und Chrome ausprobiert werden.

  1. WebRTC und Odinmonkey Firefox-22-Beta enthält große Neuerungen
  2. WebRTC Firefox 22 soll Echtzeitkommunikation unterstützen
  3. Mozilla Firefox 20 steht zum Download bereit

Zum Artikel