Battlefield 3: No-Origin-Crack hebelt EAs Onlineportal aus
Battlefield 3 (Bild: Electronic Arts)

Battlefield 3 No-Origin-Crack hebelt EAs Onlineportal aus

Cracker haben eine alternative Exe-Datei für Battlefield 3 erstellt, mit der sich das rechtlich umstrittene Onlineportal Origin umgehen lässt. Sowohl die Kampagne als auch der Multiplayermodus funktionieren damit angeblich - noch.

Anzeige

Ein Klick auf die Startdatei von Battlefield 3, und der Webbrowser mit weiteren Optionen erscheint - und nicht zuerst das Anmeldefenster von Origin. Das schafft ein Crack des Actionspiels von Electronic Arts, den eine - sonst vorwiegend auf das Umgehen von CD- und DVD-Kopierschutzsystemen spezialisierte - anonyme Gruppe namens Razor 1911 veröffentlicht hat. Das Programm macht gerade im Internet die Runde und bietet angeblich sowohl Zugriff auf den Multiplayermodus als auch auf die Kampagne des Actionspiels, das beim schwedischen Entwicklerstudio Dice entstanden und Ende Oktober 2011 in den Handel gekommen ist.

Derzeit funktionieren allerdings weder gecrackte noch ungecrackte Versionen von Battlefield 3: EA hat die Server des Actionspiels zu Wartungsarbeiten bis voraussichtlich 12 Uhr heruntergefahren. Es ist zumindest denkbar, dass das Unternehmen dabei auch Abwehrmaßnahmen gegen gecrackte Versionen installiert.

Das Modifizieren der Programmdateien stellt einen klaren Verstoß gegen die Lizenzvereinbarung von Battlefield 3 dar. Wer den Crack also verwendet und dann auffliegt, muss mindestens mit einer dauerhaften Sperrung seines Origin-Nutzerkontos rechnen.

Das Onlineportal verärgert seit Tagen PC-Spieler. Grund ist der Endbenutzer-Lizenzvertrag (Eula). Der hatte in einer ersten Version dem Publisher Electronic Arts sehr weitgehende Rechte eingeräumt, was das Sammeln von persönlichen Daten des Spielers angeht - weit über das hinaus, was nach Ansicht von Datenschützern rechtlich zulässig ist. Auch eine neue Version der Eula enthält noch eine Reihe von problematischen Passagen und lässt viele Fragen offen, etwa darüber, was genau EA denn tatsächlich an Informationen erfasst und an die Zentrale des Publishers in Kalifornien überträgt. Olaf Coenen, Geschäftsführer von EA Deutschland, hat sich zuletzt vehement gegen die Einordnung von Origin als Spyware gewehrt.


camillo009 16. Nov 2011

Hallo Leute, wenn man vor dem Start von Origin die Netzwerkverbindung deaktiviert, muss...

H4wkeye 08. Nov 2011

Laut einigen Artikeln und etc. soll er noch kommen, ob das stimmt weiß man nicht wurde...

Endwickler 04. Nov 2011

Ich finde deine Geschichte gut und etwas in ihr zeigt ja, dass du oder ein anderer doch...

Lokster2k 04. Nov 2011

Ja...für jedes Game ein Updater...unheimlich praktisch... Es ist zudem auch nicht der...

jo0man 04. Nov 2011

Haben sie leider mittlerweile raus genommen.

Kommentieren




Anzeige

  1. Service- und Systembetreuer (m/w)
    ZF Friedrichshafen AG, Schweinfurt
  2. Entwickler (m/w) Controllingsysteme / SAP
    Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg
  3. Senior Software Entwickler (m/w)
    1eEurope Deutschland GmbH, Holzgerlingen
  4. Leiter(in) Stabsstelle Architekturmanagement
    Toll Collect GmbH, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Pavlok

    Gewollte Stromschläge vom Fitness-Wearable

  2. Apple

    iOS hat noch immer WLAN-Probleme

  3. Samsung

    Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher

  4. News-Aggregator

    Reddit plant eigene Kryptowährung

  5. Sway

    Microsoft stellt neues Präsentations-Tool vor

  6. Wissenschaft

    Wenn der Quantencomputer spazieren geht

  7. Cloud

    Erstmals betriebsbedingte Kündigungen bei SAP

  8. Microsoft

    Windows 10 Technical Preview ist da

  9. Omnicloud

    Fraunhofer-Institut verschlüsselt Daten für die Cloud

  10. Anonymisierung

    Tor könnte bald in jedem Firefox-Browser stecken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

    •  / 
    Zum Artikel