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Computernutzerin: Mangelnde Nutzerfreundlichkeit verhindert Datenschutz.
Computernutzerin: Mangelnde Nutzerfreundlichkeit verhindert Datenschutz. (Bild: Justin Sullivan/Getty Image)

Datenschutz: Schutz der Privatsphäre fällt Nutzern schwer

Computernutzerin: Mangelnde Nutzerfreundlichkeit verhindert Datenschutz.
Computernutzerin: Mangelnde Nutzerfreundlichkeit verhindert Datenschutz. (Bild: Justin Sullivan/Getty Image)

Wie einfach ist es, beim Surfen die Privatsphäre zu schützen? Mit dieser Frage haben sich US-Forscher beschäftigt. Sie testeten die Datenschutzeinstellungen unter anderem der Browser Firefox 5 und Internet Explorer 9 und mehrere entsprechende Programme - und fanden heraus, dass diese nicht sehr nutzerfreundlich sind.

Der Schutz privater Daten ist im Internetzeitalter wichtig, viele Browser bieten entsprechende Einstellungen, um die Privatsphäre zu schützen. Daneben stehen viele Plugins und Programme zur Verfügung, die beispielsweise dafür sorgen, dass Websitebetreiber nicht zu viele Informationen über die Nutzer sammeln. Diese seien aber für die Nutzer häufig zu schwer zu bedienen, kritisieren Lorrie Cranor und ihr Team von der Carnegie-Mellon-Universität (CMU) in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania.

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Mit der Zunahme des sogenannten Online Behavioral Advertising (OBA), der Werbung auf der Basis des Nutzerverhaltens, versuchen mehr Nutzer, ihre Privatsphäre zu schützen, indem sie den Werbeanbietern die Datensammlung untersagen oder Werbung ganz ausblenden. Die CMU-Wissenschaftler haben mehrere entsprechende Werkzeuge sowie Browser untersucht, die solche Funktionen anbieten.

Schwächen in der Nutzerfreundlichkeit

Das Ergebnis ist nicht sehr ermutigend: Für den Durchschnittsnutzer ist Datenschutz schwierig. "Das Ergebnis war, dass die Anleitung die meisten Testpersonen verwirrte und sie Schwierigkeiten hatten, die Werkzeuge richtig zu installieren. Oft wählten sie Einstellungen, die die Privatsphäre nicht so stark wie erwartet oder überhaupt nicht schützten", erzählt Cranor, Leiterin des Cylab Usable Privacy and Security Laboratory. Ihr ernüchterndes Resümee: "Alle neun von uns getesteten Werkzeuge haben ernste Schwächen in der Nutzerfreundlichkeit."

Die Wissenschaftler hatten die Datenschutzeinstellungen der Browser Firefox 5 und Internet Explorer 9 getestet. Hinzu kamen die Programme DAA Consumer Choice, Evidon Global Opt-Out und Privacy Mark, die ein Cookie setzen und so verhindern, dass Werbung angezeigt wird, sowie Ghostery 2.5.3, TACO 4.0, Adblock Plus 1.3.9 und IE9 Tracking Protection, die verhindern sollen, dass Websites das Nutzerverhalten aufzeichnen.

Es werde zwar Aufwand für die Schaffung von Werkzeugen investiert, um die Privatsphäre zu schützen. Der aber sei vergebens, wenn die Entwickler nicht mehr Wert auf Usability legten, sagte Cranor. Die Ergebnisse ihrer Tests haben die Forscher in der Studie Why Johnny Can't Opt Out (etwa: Warum Johnny nicht widersprechen kann) zusammengefasst.


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S-Talker 03. Nov 2011

...mehr darf es nicht geben, damit das Ganze benutzerfreundlich ist. Denn jede weitere...

Dadie 02. Nov 2011

Die Programme sind nicht benutzerfreundlich oder besser gesagt, sie haben mehr als eine...

Raketen... 02. Nov 2011

System Fonts: Das reisst es richtig runter und am Ende bin ich zu circa 90...



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