Test Battlefield 3 Multiplayer: Eroberung der Extraklasse
Panzerduell im Mehrspielermodus von Battlefield 3 (Bild: Electronic Arts/Screenshot: Golem.de)

Test Battlefield 3 Multiplayer Eroberung der Extraklasse

Der Ärger um Origin, die nur ganz gute Kampagne und ein paar technische Probleme sollten den Blick auf eines nicht verstellen: Das zentrale Element von Battlefield 3 ist der Multiplayermodus. Und der überzeugt allen Widrigkeiten zum Trotz.

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Battlefield 3: Testübersicht
Donnerstag, 27. Oktober 2011: Test Kampagne
Freitag, 28. Oktober 2011: Testvergleich Grafik - Konsole vs. PC
Dienstag, 1. November 2011: Test Multiplayer

Aufstehen, ein paar Meter rennen und dann gleich wieder auf den Boden werfen. Irgendwo in der Nähe sind Gewehrschüsse zu hören. Aber egal, die Flagge flattert direkt vor uns. Jetzt sollte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Aber oh weh: Im letzten entscheidenden Moment rumpelt dann doch ein Panzer des feindlichen Teams an und tötet uns - allerdings bleiben wir nicht sehr lange tot, denn nach ein paar Sekunden Wartezeit kämpfen wir wieder auf den Schlachtfeldern von Battlefield 3.

Wie von der Reihe nicht anders zu erwarten, steht auch in Teil 3 der Modus "Eroberung" im Mittelpunkt. Die Mehrzahl der Server bietet ihn an, auf Platz zwei folgt Rush und dann, weit abgeschlagen, die Deathmatch-Varianten - die wohl eher das Ziel haben, dem Konkurrenten Modern Warfare 3 bei der Vermarktung Paroli bieten zu können.

  • Per Webbrowser sucht der Spieler nach laufenden Partien.
  • Blick aus dem Fenster eines einfachen Jeeps
  • Vor dem Start und nach Abschüssen gibt es eine Übersichtskarte und weitere Infos.
  • Direkt nach dem Spawn wartet ein Vehikel.
  • Der Spieler kann seinen Charakter den eigenen Vorstellungen anpassen.
  • Der Markt ist eine derzeit besonders heiß umkämpfte Region.
  • Wer ins Gras beißt, bekommt ein paar Sekunden lang seinen Gegner zu sehen.
  • Auch eine Brüstung muss nicht unbedingt Schutz vor Panzerkanonen bieten.
  • In der Pariser Metro gibt es eine Beförderung.
  • Gemeinsam mit einem Kameraden stürmen...
  • ... wir gemeinsam eine Raffinerie...
  • ... und werden von einem Panzer überrascht...
  • ... und nehmen das nächste Mal den Jeep, ...
  • ... der uns etwas weiter bringt.
  • Nach der Partie gibt es eine detailreiche Auswertung.
  • Wer Punkte sammelt, steigt nach und nach im Rang auf.
Blick aus dem Fenster eines einfachen Jeeps

Gegenüber Battlefield 2 und Bad Company 2 gibt es eine ganze Reihe von Änderungen, die auf den ersten Blick wenig ausmachen, aber das Spielgefühl doch nachhaltig verändern. So heilen sich Flug- und Fahrzeuge jetzt bis zu einem gewissen Grad selbst, was die Vehikel spürbar aufwertet. Neu ist auch das Sperrfeuer, mit dem der Spieler seinem jeweiligen Opponenten die Sicht nimmt. Wenn der dann von einem Teamkollegen erledigt wird, bekommt auch der Spieler mit dem Sperrfeuer ein paar Punkte gutgeschrieben. Auf Playstation 3 und Xbox 360 können maximal 24 Teilnehmer an einer Partie teilnehmen - am PC sind es 64; allerdings sind die Karten auf der Konsole deutlich kleiner.

Auch die vier Klassen wurden im Detail verändert: So kann der Sturmsoldat nun auch heilen und - sobald er das freigeschaltet hat - mit dem Defibrillator einen gefallenen Kameraden wiederbeleben. Der Aufklärer wiederum hat nicht nur Zugriff auf Scharfschützengewehre, sondern kann mit seiner Drohne auch Informationen über den Feind sammeln. Die kleinen Änderungen an den Klassen wirken sehr ausbalanciert und scheinen bei den Spielern auf Zustimmung zu stoßen.

Das echte Highlight sind allerdings die Maps. Noch ist deutlich spürbar, dass Battlefield 3 erst seit ein paar Tagen auf dem Markt ist, denn etablierte Taktiken und Lauf- oder Fahrwege scheinen sich erst nach und nach herauszubilden. Aber bislang scheint es so, als ob den Entwicklern von Dice mit den neun Karten ein kleines Glanzstück gelungen ist. Die meisten sind riesig, trotzdem bieten sie extrem viel Abwechslung und sind auch noch so gestaltet, dass der Spieler recht schnell ein Gefühl dafür bekommt, wo beispielsweise kritische Stellen sein könnten.

Auch grafisch überzeugen die Maps: So robbt der Spieler durch das Gras weiter in Naturlandschaften, kämpft in einer düsteren Nachtumgebung mit schicken Lichteffekten und liefert sich Kämpfe in den Gängen der Pariser U-Bahn. Die bislang weiträumig angebotene Limited Edition von Battlefield 3 enthält außerdem einen Code für den Zugriff auf das Bonuspaket "Back to Karkland". Das sind vier bekannte, aber angeblich generalüberholte Maps aus Battlefield 2, die EA zu einem noch nicht genannten Zeitpunkt veröffentlichen will.

Zu Land, zu See und in der Luft 

chrulri 03. Nov 2011

Dacht ichs mir doch *fg*, daher finde ich es mit einer W/L von 1.0 sehr ausbalanciert :D

r3verend 03. Nov 2011

Und Origin ist eine Software die auf einm PC läuft. Kein PC, kein Origin, kein Spiel...

Vollstrecker 03. Nov 2011

Steuererklärung, Bankingsoftware, E-Mails, Browser Cookies (Shopping, Paypal, etc...

chrulri 02. Nov 2011

So ein Schmarrn: http://battlelog.battlefield.com/bf3/servers/?filtered=1&expand=1...

Acid 303 02. Nov 2011

Diese Origin Diskussionen werden schon in genug anderen, "passenden" Themen behandelt...

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