Nach Gaddafi-Äußerungen: Vanessa Hessler ist nicht mehr Alice
Vanessa Hessler bei einer Veranstaltung in Mailand im März 2011 (Bild: Vittorio Zunino Celotto/Getty Images)

Nach Gaddafi-Äußerungen Vanessa Hessler ist nicht mehr Alice

Telefónica Germany hat die Zusammenarbeit mit dem Fotomodel Vanessa Hessler beendet. Die 23-Jährige hatte sich als Geliebte eines getöteten Gaddafi-Sohnes geoutet und das Gaddafi-Regime verharmlost.

Anzeige

Vanessa Hessler ist nicht mehr das Gesicht der DSL-Marke Alice. "Mit sofortiger Wirkung stoppen wir die Kooperation mit Vanessa Hessler als unserer Werbefigur für Alice DSL", bestätigte das Telekommunikationsunternehmen Telefónica Germany im eigenen Twitter-Feed und im Focus.

Nach dem Sturz des Gaddafi-Regimes in Libyen hatte sich das 23-jährige Fotomodel in einem Interview mit der italienischen Frauenzeitschrift Diva e Donna laut Focus über ihre vierjährige Beziehung zu Mutassim al Gaddafi, einem der während der Kämpfe in Libyen getöteten Gaddafi-Söhne, geäußert.

"Seine Familie, seine Brüder sind nicht so, wie sie immer dargestellt werden. Das sind ganz normale Menschen", sagte Hessler in dem Interview. Dabei ergriff sie auch Partei für den Gaddafi-Clan, dessen unterdrückerische Herrschaft in Libyen kürzlich mit ausländischer militärischer Unterstützung von Rebellen beendet wurde.

Das Schicksal des Gaddafi-Clans bewegte das Model offenbar mehr als das des libyschen Volkes, das ihr nicht besonders arm und auch nicht fanatisch vorgekommen sei. "Man muss nicht alles glauben, was so gesagt wird", sagte Hessler. Dass der Westen den Aufstand gegen Gaddafi unterstützt hat, gefiel ihr ebenfalls nicht: "Die Leute wissen nicht, was sie tun."

Ihre unbedachten Worte haben Hessler nun den Werbejob bei Telefónica gekostet. Sie war seit 2005 das Gesicht für Alice-DSL und später auch für das Alice-Mobilfunkangebot. Die Marke Alice wird zwar eingestellt, die Partnerschaft mit Telefónica hätte damit aber nicht beendet werden müssen. Laut Telefónica-Angaben werden die Alice-Produkte ab dem ersten Quartal 2012 unter der Marke O2 weitergeführt.


azeu 03. Nov 2011

Waffenlieferungen sorgen auch für Arbeitsplätze :) Aber ich kann Dich beruhigen...

Dinh 03. Nov 2011

Und Meinungsfreiheit hat etwa nichts mit Realität zu tun? Ok, zugegeben nicht wirklich...

velo 03. Nov 2011

Oh mei, wenn die ihr nicht gekündigt hätten und das hier stünde, wüsste ich nichts von...

flasherle 03. Nov 2011

richtig das wird das problem sein, die wussten es bestimmt, aber solange es die meisten...

fratze123 03. Nov 2011

na, ich hab's ja schon immer geahnt... :D

Kommentieren



Anzeige

  1. Technischer Redakteur (m/w) für Softwaredokumentation
    Teradata GmbH, München
  2. Manager (m/w) of End User Support Services
    CSM Deutschland GmbH, Bremen
  3. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  4. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  2. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  3. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  4. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  5. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  6. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  7. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  8. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  9. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  10. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel