Der iMac von Apple erinnert stark an einen Fernseher.
Der iMac von Apple erinnert stark an einen Fernseher. (Bild: Apple/Golem.de)

iTV-Gerüchte Apple-Fernseher soll mit Sprachsteuerung Siri arbeiten

Die New York Times will das Rätsel um Apples Pläne für einen eigenen Fernseher gelöst haben: Die Sprachsteuerung Siri soll dem Gerät zum Erfolg verhelfen. Prototypen soll es bereits geben, vor 2013 ist aber nicht mit der Markteinführung zu rechnen.

Anzeige

Das folgende Zitat aus Steve Jobs' offizieller Biografie über einen möglichen Apple-Fernseher sorgt für allerlei Spekulationen unter Branchenbeobachtern: "Er wird die simpelste Bedienung haben, die man sich vorstellen kann. Ich habe das am Ende geknackt". Nick Bilton von der New York Times deutet es als Beleg dafür, dass das auch iTV genannte Gerät mit der Sprachsteuerung Siri des iPhone 4S arbeiten könnte.

Anweisungen wie "Spiele die letzte Folge von Gossip Girl" könnte das Gerät verstehen, meint Bilton, der schon seit über einem Jahr zu Apples Fernsehplänen recherchiert. Eine solche Steuerung könnte Siri durchaus realisieren, da das System auch Zusammenhänge erkennt.

Der Journalist will bereits vor einem Jahr von Apple nahestehenden Quellen erfahren haben, dass das Unternehmen Bauteile für einen Fernseher zum Bau von Prototypen gekauft hat. Schon seit 2007 arbeite Apple an einem eigenen Fernseher, bisher sei aber die Bedienung der Knackpunkt gewesen. Darauf bezieht sich Bilton zufolge das Jobs-Zitat, und das soll nicht nur Spielerei sein: "Das ist absolut ein sicheres Produkt von Apple", sagte dem Redakteur eine Quelle.

Die Entwicklung des Geräts soll bereits so weit fortgeschritten sein, dass es Ende des Jahres 2012 angekündigt und 2013 verkauft werden könnte. Was außer zu hohen Displaypreisen der Grund dafür ist, dass es noch so lange dauert, gibt die New York Times nicht an. Wahrscheinlich ist aber, dass Apple wie schon beim Marktstart des iPads vorher noch Kooperationen mit den Anbietern von Inhalten eingehen will.

Der Ausbau des Verkaufs und Verleihs von Filmen und Serien über den iTunes-Store kam in den vergangenen beiden Jahren ins Stocken, weil es zunehmend andere Vertriebswege wie Netflix gab - auch dort lässt der Boom nun aber nach. Zudem ist der US-Markt für Fernsehinhalte ganz anders als in Europa strukturiert.

In den USA gibt es viele lokale Anbieter, welche die meist per Kabel verbreiteten Inhalte in eigene Pakete stecken und als Abonnements verkaufen. Pay-TV ist dort die Regel, nicht die Ausnahme. Dabei wird dann auch eine Set-Top-Box vom Kabelanbieter gestellt. Das bietet wenig Platz für andere Anbieter von Empfangsgeräten - es sei denn, Apple integriert die Dienste der Kabelanbieter mittels Apps in sein iTV.


iu3h45iuh456 30. Okt 2011

Der Wandel des Mediums Fernsehen ist nocht nicht so verändert wie du es hier...

Trollversteher 29. Okt 2011

5 Jahre? So lange hat es nicht gedauert, bis die wichtigen features, die anfangs fehlten...

Trollversteher 29. Okt 2011

Schwachsinn. Und wenn dem wirklich so sein sollte (und es nicht nur feuchten Fanboy...

Netspy 29. Okt 2011

Muss nicht, da es ja durchaus irgendwie mit Siri oder einem anderen 4S-spezifischen...

redmord 29. Okt 2011

Wer redet von downsizing? :)

Kommentieren



Anzeige

  1. Projekt-Manager / Senior-Projektmanager (m/w)
    Versicherungskammer Bayern, München
  2. Lead Digital Program Manager (m/w)
    CONDÉ NAST VERLAG GMBH, München
  3. Enterprise Architect (m/w)
    Genesys Telecommunications Laboratories GmbH, Munich, Darmstadt (home office possible)
  4. SAP Spezialist / Consultant FI/CO (m/w)
    Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG, Freiburg im Breisgau

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Crucial MX100 256GB zum Bestpreis bei Redcoon
    95,50€
  2. Samsung Ultra-HD-Monitor U28D590D
    339,00€ inkl. Versand über Redcoon
  3. Raidmax Blackstorm Green
    64,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Wirtschaftsminister

    NRW will 100 Millionen Euro in Breitbandausbau stecken

  2. Word, Excel, Powerpoint

    Microsoft veröffentlicht neue Office-Apps für Android

  3. 3D-Filme im Flugzeug

    Gear VR fliegt in Qantas' A380 mit

  4. Verkehrsgerichtstag

    Nehm will Mautdaten zur Verbrechensaufklärung nutzen

  5. Far Cry 4 & Co

    Mindestens 150.000 Euro Schaden durch Key-Reseller

  6. Certify and go

    BSI räumt lasche Kontrolle von BND-Überwachungsgeräten ein

  7. MariaDB Maxscale

    Die fehlende Komponente für verteilte MySQL-Setups

  8. Sailfish-OS-Tablet

    Jolla geht in die nächste Runde

  9. Serious Games

    Landwirt und Forstwirt im Anmarsch

  10. Stark gestiegener Gewinn

    LG verkauft mehr Smartphones und Fernseher



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Testplattform für Grafikkarten: Des Golems Zauberwürfel
Testplattform für Grafikkarten
Des Golems Zauberwürfel
  1. Maxwell-Grafikkarte Nvidia korrigiert die Spezifikationen der Geforce GTX 970
  2. Geforce GTX 960 Nvidias neue Grafikkarte ist eine halbe GTX 980
  3. Bis 4 GHz Takt Samsung verdoppelt Grafikspeicher-Kapazität

Grim Fandango im Test: Neues Leben für untotes Abenteuer
Grim Fandango im Test
Neues Leben für untotes Abenteuer
  1. Vorschau 2015 Von Hexern, Fledermausmännern und VR-Brillen
  2. Spielejahr 2014 Gronkh, GTA 5 und #Gamergate
  3. Day of the Tentacle (1993) Zurück in die Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart

Fehlender Cache verursacht Ruckler: Nvidias beschnittene Geforce GTX 970 stottert messbar
Fehlender Cache verursacht Ruckler
Nvidias beschnittene Geforce GTX 970 stottert messbar
  1. King Of The Hill AMDs 300-Watt-Grafikkarte nutzt High Bandwidth Memory
  2. Partikelsimulation Nvidias Flex rührt das Müsli an
  3. Grafiktreiber im Test AMD wagt mit Catalyst Omega Neuanfang samt Downsampling

    •  / 
    Zum Artikel