Outsourcing Panasonic fährt Chipproduktion in Japan zurück

Weil das Unternehmen weniger Plasma-Displays produzieren will, plant Panasonic auch Einschnitte in die eigene Chipproduktion. Rund 1.000 Arbeitsplätze sollen verloren gehen und die Fertigung nach Taiwan verlagert werden.

Anzeige

Einem Bericht von Nikkei zufolge wirken sich Panasonics Umstrukturierungen der Panelproduktion auch auf die Chipsparte des Unternehmens aus. Panasonic hatte vor kurzem angekündigt, die Herstellung von Plasma-Displays stark zurückzufahren.

Daher will das Unternehmen laut Nikkei nun auch die eigene Chipproduktion einschränken. Statt in den fünf japanischen Werken von Panasonic sollen die noch benötigten Bausteine bei TSMC und UMC in Taiwan hergestellt werden. Insgesamt soll der Strategiewechsel bei Panasonic rund 1.000 Arbeitsplätze kosten.

Noch ist nicht bekannt, ob die Einschnitte nur die in Plasma-Fernsehern verbauten Chips betreffen, oder ob Panasonic auch Kürzungen bei Bausteinen plant, die in anderen Geräten wie Blu-ray-Playern, digitalen Videorekordern und Kameras zum Einsatz kommen. Als ein Mitentwickler verschiedener MPEG-Standards war Panasonic hier eigentlich konkurrenzfähig, weil sich das Unternehmen einen Teil der Lizenzkosten sparen konnte.


Kommentieren




Anzeige
  1. Multimedia Designer (m/w)
    MED-EL Medical Electronics, Innsbruck (Austria)
  2. Integration Tester (m/w) Division Card Issuing
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim near Munich
  3. Senior Java Entwickler für Wartung und Support (m/w)
    NEO Business Partners GmbH, Hannover
  4. (Senior) Java Softwareentwickler (m/w)
    dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, Karlsruhe

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nintendo 3DS

    Neue Firmware erweitert Mii-Lobby

  2. Photofast

    MicroSD-Laufwerke für Macbooks

  3. Zoom H6

    Sechs-Spur-Audiorekorder mit Wechselmikrofonen

  4. Sharp

    Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad

  5. Intel MIC

    Xeon Phi in neuen und kompakten Formen

  6. Ex-US-Vizepräsident

    Cheney verdächtigt Edward Snowden der Spionage für China

  7. Systemtool

    CPU-Z für Android zeigt Takt und Systemdaten

  8. Opt-out-Zwang

    Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein

  9. Gearbox vs 3D Realms

    Millionenstreit um Duke Nukem Forever

  10. ISC 2013

    Telekom und Alcatel-Lucent zeigen 400 GBit/s



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Open Data: Teure Hochwasserdaten
Open Data
Teure Hochwasserdaten

Expensive Data: Ein Blogger aus Sachsen-Anhalt wollte mit hochauflösenden Karten der Überschwemmung die Hilfsmaßnahmen erleichtern. Auf Open Data hoffte er aber vergeblich: Für die Daten des Zentrums für Satellitengestützte Kriseninformation sollte er 800 Euro bezahlen.

  1. PSI-Richtlinie EU-Parlament verabschiedet neue Open-Data-Richtlinie
  2. Doc Patch Das Grundgesetz wird Open Data
  3. Open Data Map Dokumentieren, was fehlt

The Witcher 3: Riesen-Rollenspiel für Profis
The Witcher 3
Riesen-Rollenspiel für Profis

E3 2013 Eine Handlung mit Tiefgang, taktische Kämpfe, eine offene Fantasywelt, imposante Grafik mit spektakulären Wettereffekten: Mit The Witcher 3 will CD Projekt Red die Messlatte für Rollenspiele deutlich höher legen. Golem.de hat sich eine aktuelle Version angesehen.

  1. Firmendokument CD Projekt plant langfristig mit Witcher & Co

Teardown: Google Glass, zerlegt
Teardown
Google Glass, zerlegt

Scott Torborg und Star Simpson haben die Datenbrille von Google gekauft und dann zerlegt. Ihr Fazit: Google Glass ist überraschend einfach aufgebaut.

  1. Softwareupdate Kamera in Google Glass deutlich verbessert
  2. Datenschutz Gesichtserkennung mit Google Glass verboten
  3. Datenbrillen Jeder Fünfte in Deutschland würde Google Glass nutzen

Zum Artikel