Outsourcing Panasonic fährt Chipproduktion in Japan zurück

Weil das Unternehmen weniger Plasma-Displays produzieren will, plant Panasonic auch Einschnitte in die eigene Chipproduktion. Rund 1.000 Arbeitsplätze sollen verloren gehen und die Fertigung nach Taiwan verlagert werden.

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Einem Bericht von Nikkei zufolge wirken sich Panasonics Umstrukturierungen der Panelproduktion auch auf die Chipsparte des Unternehmens aus. Panasonic hatte vor kurzem angekündigt, die Herstellung von Plasma-Displays stark zurückzufahren.

Daher will das Unternehmen laut Nikkei nun auch die eigene Chipproduktion einschränken. Statt in den fünf japanischen Werken von Panasonic sollen die noch benötigten Bausteine bei TSMC und UMC in Taiwan hergestellt werden. Insgesamt soll der Strategiewechsel bei Panasonic rund 1.000 Arbeitsplätze kosten.

Noch ist nicht bekannt, ob die Einschnitte nur die in Plasma-Fernsehern verbauten Chips betreffen, oder ob Panasonic auch Kürzungen bei Bausteinen plant, die in anderen Geräten wie Blu-ray-Playern, digitalen Videorekordern und Kameras zum Einsatz kommen. Als ein Mitentwickler verschiedener MPEG-Standards war Panasonic hier eigentlich konkurrenzfähig, weil sich das Unternehmen einen Teil der Lizenzkosten sparen konnte.


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