Blackberry BBX

RIM bekommt Ärger wegen Markenrechtsverletzung

Das Softwareunternehmen Basis geht gerichtlich gegen Research In Motion (RIM) vor. RIM will das künftige Betriebssystem Blackberry BBX nennen. Allerdings besitzt Basis die Markenrechte an BBX.

Anzeige

Basis hat per Pressemitteilung angekündigt, gerichtlich gegen Research In Motion (RIM) vorzugehen. Als Grund wird die Verwendung des Begriffs BBX angegeben. RIMs künftiges Betriebssystem für Smartphones und Tablets soll die Bezeichnung Blackberry BBX tragen. Nach Angaben von Basis hat das Unternehmen die Markenrechte an der Bezeichnung BBX. Von Basis stammt der 1985 entwickelte Basic-Ableger BBX. Anfang 2001 wurde BBX von der Version BBJ abgelöst, einer objektorientierten Entwicklungsumgebung für die Java Virtual Machine.

Auf welche Weise Basis gegen RIM vorgehen will, ist nicht bekannt. Basis erklärte lediglich, dass das Unternehmen die eigene Marke BBX schützen wolle und daher gegen RIM vorgehen werde. Nach Angaben von Basis haben Kunden des Unternehmens mit Verwirrung auf die Vorstellung von Blackberry BBX reagiert.

In einer Stellungnahme erklärte der Smartphone- und Tablethersteller, dass bei ihm keine Informationen dazu eingegangen seien. RIM vertritt die Auffassung, dass die Bezeichnungen niemanden verwirren würden, weil die beiden Unternehmen in anderen Geschäftsfeldern aktiv sind.

Mit Blackberry BBX will Research In Motion (RIM) einen Neuanfang wagen und die Krise des Unternehmens überwinden. Vor allem die Konkurrenz von iOS und Android macht RIM in der jüngsten Vergangenheit schwer zu schaffen. Zuletzt brach der Marktanteil von Blackberry-Smartphones dramatisch ein.

Blackberry BBX soll die Besonderheiten von Blackberry OS und QNX vereinen und in künftigen Smartphones und Tablets von RIM zum Einsatz kommen. Wann erste Geräte auf Basis von Blackberry BBX zu erwarten sind, ist noch nicht bekannt.


AndyGER 20. Okt 2011

Auch möglich: Blackberry BSE ... :)

jayrworthington 20. Okt 2011

"Ey, gebt uns Geld bevor ihr Pleite geht!"

prodi1985 20. Okt 2011

Nach Angaben von Basis hätten Kunden des Unternehmens mit Verwirrung auf die Vorstellung...

Kommentieren




Anzeige
  1. Qualifizierte/r Mitarbeiter/in Anforderungsmanagement
    Bundesanzeiger Verlag, Köln
  2. Spezialist Software Acceptance Test (m/w)
    HARTING KGaA, Espelkamp
  3. Softwareentwickler .NET (m/w)
    Nobilia Werke J. Stickling GmbH & Co., Verl
  4. Referent SAP ERP HCM (m/w)
    Buchen IndustrieService GmbH, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Satoru Iwata

    Nintendo schließt Preissenkung für Wii U aus

  2. Video

    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

  3. Merkel zu Prism

    "Das Internet ist für uns alle Neuland"

  4. Flutkatastrophe

    Ein Spendenkonzert, die Gema und das Prinzip

  5. Load Impact

    Lasttests ganz einfach

  6. Butterfly S

    HTC verbessert sein erstes 5-Zoll-Smartphone

  7. Neue Rennspiele

    Forza 5, Drive Club und Gran Turismo 6 angespielt

  8. MySQL

    Man-Pages stehen nicht mehr unter der GPL

  9. Omni

    Spurts und Schleicheinlagen im Wohnzimmer

  10. Prism

    US-Spähprogramme sollen 50 Anschläge verhindert haben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sharp: Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad
Sharp
Hocheffiziente Solarzelle mit 44 Prozent Wirkungsgrad

Sharp hat eine Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 44,4 Prozent entwickelt. Dafür wird eine dreischichtige Stapelsolarzelle mit einer Linse eingesetzt. Das Sonnenlicht wird auf die Zelle fokussiert.

  1. Solar Impulse Solarflugzeug fliegt nach Dallas
  2. Solar Impulse Solarflugzeug startet zur USA-Tour
  3. Sonnenenergie Spezielle Solaranlage liefert Strom und Wasser

Computerspiele: Atari-Gründer warnt vor Onlinezwang
Computerspiele
Atari-Gründer warnt vor Onlinezwang

Der Atari-Gründer Nolan Bushnell warnt die Spielebranche: Sie tue nichts, um dafür zu sorgen, dass heutige Spiele auch in Zukunft verfügbar bleiben. Besonders der heute oft übliche Onlinezwang mache ihm Sorgen.


Verlängerung der Löschphase: Denic will Domain-Grabbing verhindern
Verlängerung der Löschphase
Denic will Domain-Grabbing verhindern

Die Denic will bei der Löschung von Domains eine Übergangsfrist einführen. Im Februar waren einige Firmendomains versehentlich gelöscht und zur Registrierung freigegeben worden.

  1. Domainrecht Schweizer Switch schaltet Domain wegen Malware ab

Zum Artikel