https

Google verschlüsselt standardmäßig die Websuche

Google macht sein Versprechen aus dem Jahr 2009 wahr und verschlüsselt standardmäßig die Websuche. Google wurde immer wieder von Datenschützern wegen der Speicherpraktiken personalisierter Suchabfragen kritisiert.

Anzeige

Google wird die Websuche für angemeldete Nutzer standardmäßig mit dem Netzwerkprotokoll SSL (Secure Sockets Layer) verschlüsseln. Das gab der Internetkonzern in seinem Blog bekannt. Google begann mit einer voreingestellten SSL-Verschlüsselung für den Webmaildienst Gmail im Januar 2010. Vier Monate später wurde auch verschlüsselte Websuche als Option angeboten.

"Internetsuche wird zunehmend eine individuelle Angelegenheit, weshalb wir eine wachsende Bedeutung des Schutzes der personalisierten Suchergebnisse feststellen können", sagte Google Product Manager Evelyn Kao. Die Verschlüsselung sei nützlich zur Absicherung in öffentlichen WLAN-Hotspots.

Während der kommenden Wochen würden viele Nutzer mit einem Google-Account auf die verschlüsselte Websuche umgeleitet. End-to-End verschlüsselt werden die Suchbegriffe und die Google-Trefferliste. Das SSL-Angebot kann, beispielsweise von Nutzern ohne Google-Account, auch direkt angesteuert werden.

Google hoffe, dass künftig mehr Unternehmen SSL anbieten werden, betonte Kao. Google speichert selbst bei Suchabfragen die IP-Adresse, Datum und Uhrzeit in Cookies. Als Reaktion auf einen Brief von Wissenschaftlern und Sicherheitsexperten hatte Google schon im Sommer 2009 zugesagt zu prüfen, ob alle Google-Dienste bald standardmäßig per SSL verschlüsselt werden.

Secure Sockets Layer werde für die Websuche, die Google-Bildersuche und andere Angebote außer für Google Maps angeboten, heißt es in einem weiteren Google-Posting. Contentfiltersysteme und Proxys in Schulen könnten durch die SSL-Nutzung ausgeschaltet werden. Deshalb rät Google den Administratoren, Googles verschlüsselte Websuche ebenfalls zu blockieren.


MediaGate 19. Okt 2011

Also das ist nun wirklich keine Neuigkeit. Das macht Google schon seit Jahren... https...

samy 19. Okt 2011

nicht gesichert durch DNSSEC

Dicker Bub 19. Okt 2011

Immerhin geht https://www.google.com auch so...

JulesCain 19. Okt 2011

Sagt wer?? Woher willst du das wissen? Arbeitest du für DuckDuckGo? Spionage? Zensur...

SoniX 19. Okt 2011

Danke erstmal. Im Moment bin ich noch am grübeln wie sich das dann auswirkt. Also...

Kommentieren



Anzeige

  1. Data Analyst (m/w)
    Mindshare GmbH, Frankfurt
  2. Leiter IT (m/w) CIO
    RVM Versicherungsmakler GmbH & Co. KG über Tauster GmbH, Eningen bei Reutlingen
  3. SOC Security Analyst (m/w) in IT Security Services
    Allianz Managed Operations & Services SE, Munich
  4. SAP Basis Administrator (m/w)
    WSW Software GmbH, Krailling (bei München)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Google kann Gewinn nur leicht steigern

  2. Maynard

    Wayland-Shell für den Raspberry Pi

  3. BGH-Urteil

    Typenbezeichnung gehört in eine Werbeanzeige

  4. Startup Uber

    Privater Taxidienst Uberpop verboten

  5. Project Atomic

    Red Hat erarbeitet Host-System für Docker-Container

  6. Getac T800

    Robustes 8-Zoll-Tablet mit Windows

  7. MS-Flugsimulator X

    Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet

  8. Vorratsdatenspeicherung

    Totgesagte speichern länger

  9. Intel

    Broxton LTE erst 2016, Skylake-Produktion noch 2015

  10. Bitcoin-Börse

    Mtgox soll verkauft oder aufgelöst werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014: Unkomplizierter Kick ins WM-Finale
Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014
Unkomplizierter Kick ins WM-Finale

Am 8. Juni 2014 bezieht die deutsche Nationalmannschaft ihr Trainingslager "Campo Bahia" in Brasilien, um einen Anlauf auf den Gewinn des WM-Pokals zu nehmen. Wer sichergehen will, dass es diesmal mit dem Titel klappt, kann zu Fifa Fußball-WM Brasilien 2014 greifen.

  1. Fifa WM 2014 Brasilien angespielt Mit Schweini & Co. nach Südamerika
  2. EA Sports Fifa kickt in Brasilien 2014

Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

OpenSSL: Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed
OpenSSL
Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed

Der Heartbleed-Bug in OpenSSL dürfte wohl als eine der gravierendsten Sicherheitslücken aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengefasst.

  1. OpenSSL OpenBSD mistet Code aus
  2. OpenSSL-Lücke Programmierer bezeichnet Heartbleed als Versehen
  3. OpenSSL-Bug Spuren von Heartbleed schon im November 2013

    •  / 
    Zum Artikel