Eigenes Buchprogramm

Amazon wird zum Verlag

Amazon will in den kommenden Monaten ein eigenes Buchprogramm auflegen. Das Unternehmen plant, über 100 gedruckte Bücher und E-Books zu veröffentlichen.

Anzeige

Amazon bietet seit Anfang vergangenen Jahres Autoren die Möglichkeit, eigene Texte in Eigenregie über den Kindle-Shop zu veröffentlichen. Jetzt geht der Onlinehändler noch einen Schritt weiter und will im Herbst ein eigenes Buchprogramm auf den Markt bringen.

122 Bücher wolle Amazon veröffentlichen, berichtet die New York Times, und zwar nicht nur als E-Book für den Kindle, sondern auch in gedruckter Form. Das Programm umfasse Sachbücher ebenso wie Literatur.

Für seine Buchserie hat das Unternehmen namhafte Autoren verpflichtet. So wird Amazon beispielsweise ein Buch des bekannten Ratgeberautors Tim Ferriss sowie die Autobiografie der US-Schauspielerin Penny Marshall verlegen, für die das Unternehmen 800.000 US-Dollar bezahlt haben soll. Weitere Autoren sollen folgen.

Die Verlage begegnen Amazons neuen Aktivitäten mit Misstrauen. Jeder habe Angst vor Amazon, sagte ein Literaturagent der Zeitung. Zunächst habe das Unternehmen den Buchhändlern Konkurrenz gemacht. "Wenn Sie ein Verleger sind, dann wachen Sie eines Tages auf und Amazon macht Ihnen ebenfalls Konkurrenz. Und wenn Sie ein Agent sind, könnte Amazon Ihnen das Mittagessen wegnehmen, indem es den Autoren die Möglichkeit bietet, direkt zu veröffentlichen und Sie zu umgehen."


Lesefan 18. Nov 2011

Na, ob Amazon als E-Book-Verlag wirklich Erfolg haben wird, möchte ich in Deutschland...

sonja1981 18. Okt 2011

bis sich da wirklich was tut, wird es aber sicher noch dauern. das ebook von amazon ist...

Sharra 18. Okt 2011

Also wenn ich mir die Produkte von diversen Verlagen so ansehe, frage ich mich derzeit...

Kommentieren




Anzeige
  1. Projektleiter Daten- und Prozessstandardisierung (m/w)
    WALTER AG, Tübingen
  2. IP Solution Architect (m/w)
    Unitymedia KabelBW, Kerpen/Stuttgart (Reisebereitschaft)
  3. Software-Entwickler dotNET/C# (m/w)
    LS telcom AG, Lichtenau
  4. Support Engineer (m/w) Chromeleon Level 3/4-Support
    Thermo Fisher Scientific | Dionex Softron GmbH, Germering bei München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Need for Speed Rivals

    Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

  2. Digitimes

    Windows-8-Tablets sollen 8 Prozent des Marktes erreichen

  3. Doc Patch

    Das Grundgesetz wird Open Data

  4. Bibliotheca Augusta

    Bibliothek stellt Buchscans unter Creative-Commons-Lizenz

  5. 802.11ac

    Erster Chipsatz für WLAN mit 1,7 GBit/s

  6. Windenergie

    Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

  7. Amazon

    App-Shop für Android als Browser-Version gestartet

  8. Atari

    Rollercoaster Tycoon ab 3,5 Millionen US-Dollar im Angebot

  9. Legale Privatkopien

    "EU-Vorschlag würde freies Kopieren erlauben"

  10. Ausprobiert

    Das neue Google Maps ist beeindruckend schnell



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Steve Wilhite: Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates
Steve Wilhite
Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates

Steve Wilhite, früherer Mitarbeiter von Compuserve, hat einen Webby Award für die Entwicklung des Grafikformates Gif erhalten. Aus diesem Anlass hat der Erfinder noch einmal auf der korrekten Aussprache beharrt.

  1. Adobe Photoshop Express jetzt auch für Windows 8
  2. World Press Photo Award Wie viel Photoshop verträgt ein Reportagebild?
  3. Animation Motion-Capture-Verfahren ohne Marker

Microsoft: Viren kommen wieder
Microsoft
Viren kommen wieder

Echte Computerviren gibt es in Industrieländern kaum noch. Wer umgangssprachlich von Viren spricht, meint Trojaner, Adware oder Würmer. Doch Microsoft sieht sie vor dem Comeback - in Regionen mit schlechter Internet- und Patch-Versorgung.

  1. Domainrecht Schweizer Switch schaltet Domain wegen Malware ab
  2. Android 32 infizierte Apps aus dem Play Store entfernt
  3. Malware Der Rechner als Bitcoin-Generator

Android: Updates für Google Drive und Chrome
Android
Updates für Google Drive und Chrome

Google hat die Android-Apps Drive und Chrome aktualisiert. Die Google-Drive-App im aktualisierten Erscheinungsbild bringt eine Bildvorschau, eine Scanfunktion und eine Downloadmöglichkeit. Chrome bringt einen Vollbildmodus und eine Verlaufsfunktion innerhalb eines Browsertabs.

  1. Google Ein Cloud-Speicher für alle Dienste
  2. Microsoft Office Web Apps führen Echtzeitzusammenarbeit ein
  3. Extension Office-Dateien direkt in Chrome betrachten

Zum Artikel