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The Elder Scrolls 5: Skyrim
The Elder Scrolls 5: Skyrim (Bild: Bethesda Softworks)

Skyrim angespielt

Abenteuer Bergwandern

The Elder Scrolls 5: Skyrim
The Elder Scrolls 5: Skyrim (Bild: Bethesda Softworks)

The Elder Scrolls geht weiter: Bethesda Softworks Rollenspielsage wagt mit Teil 5 den Schritt in nördliche Bergwelten. Golem.de konnte Skyrim lange anspielen - und mit Pete Hines im Videointerview unter anderem über die Engine und mögliche Multiplayermodi sprechen.

Einfach nur ein Bergfluss. Sehr viel mehr sehen wir nicht in den ersten paar Minuten von Skyrim. Wir laufen entlang des mal reißend, mal eher gemütlich fließenden Gewässers. Springen bei Stellen mit Wasserfällen ebenfalls in die Tiefe, folgen ihm durch kleine Wäldchen und bewundern gelegentlich die spektakuläre Aussicht auf Bergketten in der Ferne. Die Ruhe und Idylle tut gut - aber nach ein paar Minuten fragen wir uns dann doch, ob wir uns verlaufen haben. Aber da, hinter einer Bergkuppe, sehen wir ein Gebäude. Nach ein paar weiteren Metern stehen wir im Dörfchen Riverwood - und in The Elder Scrolls: Skyrim kann das ganz große Rollenspielabenteuer beginnen.

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Unsere ausgedehnte Bergwanderung und einiges mehr konnten wir bei einer Veranstaltung unternehmen, zu der das Entwicklerstudio Bethesda Softworks geladen hatte. Dabei konnte Golem.de den Anfang des Spiels anhand einer etwas älteren Betaversion auf der Xbox 360 kennenlernen - allerdings mit einer Einschränkung: Den größten Teil der Haupthandlung innerhalb der Kampagne hatte Bethesda gesperrt. Vor dem Start am Fluss konnten wir unseren Helden in der Charaktergenerierung basteln und haben uns unter den zehn Rassen - unter anderem Hochelfen und Orks - für einen Menschen, genauer: für einen Bürger der Gebirgsgegend Skyrim entschieden.

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In Riverwood spielt der Fluss keine Rolle mehr, stattdessen erwarten uns zwischen den hübschen Holzhäusern ein paar Probleme. Nicht unsere eigenen, sondern etwa die von Sigrid, die uns im Gespräch einen Brief gibt und uns bittet, ihn bei einem anderen Dorfbewohner abzugeben. Was wir natürlich machen. Allerdings entpuppt sich das Ganze nur als Auftakt zu einer ganzen Reihe von Quests. Außerdem bekommen wir den Auftrag, uns um einen Banditen in der Nähe zu kümmern und mit dem Jarl of Whiterun zu sprechen - es geht um die Bedrohungen durch die feindliche Legion, vor allem aber um die aktuelle Gefahrenlage in Sachen Drachen.

Wir marschieren weiter in Richtung des Ortes Whiterun. Nach und nach tut sich immer mehr in der Welt. Wir kommen beispielsweise an einem Zug von drei Soldaten vorbei, die einen gefesselt vor sich hinstolpernden Gefangenen begleiten und uns beim Näherkommen aggressiv mit den Worten "Bürger, das geht dich nichts an" davonjagen. Gefühlte ein, zwei Kilometer weiter passiert dann schon wieder etwas am Wegesrand: Ein riesiger Titan kämpft erbittert gegen einen Trupp Jäger, die nur mit Müh und Not obsiegen können. Die Anführerin der Jäger, eine gewisse Aela, raunzt uns an, warum wir nicht geholfen hätten - und lädt uns trotzdem zu sich ein.

So füllt sich nach und nach das Journal mit den offenen Quests - innerhalb einer halben Stunde haben wir rund sechs Aufgaben bekommen, die allesamt ziemlich aufwendig scheinen und weit über das "Töte ein Biest und bringe mir sein Herz" hinausgehen. Gleichzeitig gibt es immer mehr vage Hinweise darauf, wie es mit der Haupthandlung weitergehen könnte.

Die Grafik von Skyrim wirkt auf einigen Screenshots etwas farb- und kontrastarm, wirkt live und in Bewegung, aber stellenweise sehr gut. Allein schon der Fluss vom Anfang ist klasse animiert, später freuen wir uns über schöne Tag- und Nachtwechsel, eine auch im Vergleich mit anderen Genrevertretern enorme Weitsicht und gegenüber früheren The-Elder-Scrolls-Titeln kräftig verbesserte Animationen von Freund, Feind und Fauna.

Das Kampfsystem gibt uns viel Freiheit, indem wir beispielsweise in die linke Hand unseres Kriegers einen Flammenzauber platzieren und ihm in die rechte Faust ein Schwert drücken. Damit kommt er zumindest gegen die Wölfe und Banditen aus dem Startgebiet halbwegs gut klar. Bei Magiern ergeben sich noch einige zusätzliche Möglichkeiten: Beispielsweise kann man seinen Feind mit einem Eiszauber verlangsamen und ihn gleichzeitig mit Flammen einheizen. Neu in Skyrim sind die teils recht spektakulären, dezent an Fallout erinnernden Kamerafahrten in Slowmotion, wenn unser Held dem Gegner etwa den finalen Schlag versetzt.

Die angespielte Version von Skyrim hat zumindest uns zwei Sachen gezeigt: Das Ding schafft es, eine glaubwürdige Welt auf den Bildschirm zu zaubern. Und Bethesda hat wie bei den Vorgängern ganz auf Spieltiefe gesetzt - soweit sich das einschätzen lässt, ist The Elder Scrolls 5 ein echtes Epos, das auch erfahrene Rollenspieler lange beschäftigen dürfte. Die dürfen nach aktuellem Stand ab dem 11. November 2011 auf Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC dem Fluss durch die nördlichen Lande folgen.


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Satan 21. Okt 2011

Ich will ja nicht meckern, aber man sieht auf vielen Screenshots leider sofort, dass...

MX-5 21. Okt 2011

Was ist denn an dem Levelsystem auszusetzen? wenn ich das richtig im Kopf habe ist es...

widardd 21. Okt 2011

ich bin der ansicht das wichtigste für ein rollenspiel ist authentizität. schliesslich...

fool 20. Okt 2011

Bei Spielen wie Fable 3 hab ich den Vorteil dass ich manchmal auch gern ein Spiel...

fool 18. Okt 2011

Schlag es halt nach, Stichwort trademark dilution.

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Video-Komplettlösung.de / 10. Nov 2011



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