Aufräumaktion

Google stellt Google Buzz ein

Google Buzz, im Februar 2010 mit einem weltweiten Datenschutzskandal fehlgestartet, wird eingestellt. Auch aus anderen Produkten entfernt der Internetkonzern soziale Funktionen.

Anzeige

Google hat am Wochenende erklärt, dass das soziale Netzwerk Buzz eingestellt wird. Googles Product Vice President Bradley Horowitz schrieb im Blog des Unternehmens: "In einigen Wochen schalten wir Google Buzz und das Buzz-API ab und werden uns stattdessen auf Google+ konzentrieren. Damit sind neue Postings natürlich nicht mehr möglich, aber existierende Inhalte lassen sich bei Google Profile anzeigen und mit Google Takeout herunterladen."

Zudem werden am 15. Januar 2012 soziale Netzwerkfunktionen aus der personalisierten Startseite iGoogle entfernt. Die Netzwerkfunktion iGoogle bleibe aber bestehen. Auch die Reste des Twitter-Konkurrenten Jaiku, den Google 2007 gekauft hatte, würden abgeschaltet, sagte Horowitz.

Google Buzz wurde im Februar 2010 vorgestellt und erschien in Google Mail als neuer Tab. Die Funktionen für Echtzeitkommunikation sollten in Konkurrenz zu Twitter und Facebook treten. Mit Funktionen wie Auto-Following und einer Integration in die Inbox von Google Mail ist das Austauschen von Neuigkeiten mit anderen möglich. Datenschützer aus Kanada, Frankreich, Irland, Israel, Italien, Niederlande, Neuseeland, Spanien, Großbritannien und Deutschland kritisierten gemeinsam, dass Buzz den E-Mail-Dienst Google Mail ungefragt zu einem sozialen Netzwerk erweitert hatte. Den Nutzern wurde ein Netzwerk von öffentlich sichtbaren Freunden zugewiesen, nur weil sie mit diesen am häufigsten über Google Mail kommuniziert hatten. Nach einer gemeinsamen Klage von Betroffenen zahlte Google 8,5 Millionen US-Dollar.

Horowitz bekräftigte, dass auch die Experimente-Plattform Google Labs eingestellt werde. Dort erschienen in der Vergangenheit neue Projekte und Erweiterungen zum Ausprobieren.

Laut einem unbestätigten Bericht der New York Times verhandelt Google mit der Musikindustrie, um in Kürze einen Musikshop verfügbar zu machen. Im Mai 2011 stellte Google mit "Music Beta by Google" einen cloudbasierten Musikservice vor. Ein Kauf von Musikdateien ist dort jedoch noch nicht möglich.


Kommentieren



Anzeige

  1. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Projektmanager (m/w) Software Projekte
    Synatec GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart, Dingolfing, Essen
  3. Kundenbetreuer Support (m/w) für Krankenhaussysteme
    Siemens AG, Frankfurt am Main, Erlangen oder St. Wolfgang
  4. The Siemens Graduate Program - Regionalevent
    Siemens AG, Aachen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Test Wind-up Knight 2

    Endlos rennen bei Zeit- und Geldmangel

  2. Onlinehandel

    Wieder zwei Amazon-Standorte im Streik

  3. Blogsoftware

    Wordpress 3.9 verbessert Medien-Nutzung

  4. Google Kamera

    Androids Kamera-App mit Lens Blur im Play Store erhältlich

  5. Nokia X mit Android im Test

    Windows Phone in Schlecht

  6. Startup

    Uber macht in Berlin trotz Verbot weiter

  7. Qt Creator

    iOS-Unterstützung ist nicht mehr experimentell

  8. Sicherheit

    Google knackt eigene Captcha-Abfragen

  9. Deutscher Computerspielpreis

    Eklat um Serious Games

  10. Energie

    Atomkraftwerk soll auf Tsunami surfen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Display Scanout Engine: Xbox, streck das Bild!
Display Scanout Engine
Xbox, streck das Bild!

Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.

  1. Xbox One Upgedated und preisgesenkt
  2. Xbox One Microsoft denkt über Xbox-360-Emulation nach
  3. Xbox One Inoffizielle PC-Treiber für Controller erhältlich

Facebook und Oculus Rift: Vier Prognosen zu Faceboculus
Facebook und Oculus Rift
Vier Prognosen zu Faceboculus

Der erste Shitstorm hat sich gelegt. Und Oculus gehört immer noch Facebook. Was ändert das jetzt? Und was bedeutet das für die Zukunft? Wer sich mit Entwicklern und Experten unterhält, der kann einige erste Schlüsse ziehen.

  1. Oculus Rift 25.000 Exemplare der neuen Dev-Kit-Version verkauft
  2. Developer Center Sicherheitslücke bei Oculus VR
  3. Oculus VR "Wir haben nicht so viele Morddrohungen erwartet"

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  2. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion
  3. Linux-Distribution Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

    •  / 
    Zum Artikel