Google-Führung stellte am 9. Februar 2010 Google Buzz vor.
Google-Führung stellte am 9. Februar 2010 Google Buzz vor. (Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Aufräumaktion

Google stellt Google Buzz ein

Google Buzz, im Februar 2010 mit einem weltweiten Datenschutzskandal fehlgestartet, wird eingestellt. Auch aus anderen Produkten entfernt der Internetkonzern soziale Funktionen.

Anzeige

Google hat am Wochenende erklärt, dass das soziale Netzwerk Buzz eingestellt wird. Googles Product Vice President Bradley Horowitz schrieb im Blog des Unternehmens: "In einigen Wochen schalten wir Google Buzz und das Buzz-API ab und werden uns stattdessen auf Google+ konzentrieren. Damit sind neue Postings natürlich nicht mehr möglich, aber existierende Inhalte lassen sich bei Google Profile anzeigen und mit Google Takeout herunterladen."

Zudem werden am 15. Januar 2012 soziale Netzwerkfunktionen aus der personalisierten Startseite iGoogle entfernt. Die Netzwerkfunktion iGoogle bleibe aber bestehen. Auch die Reste des Twitter-Konkurrenten Jaiku, den Google 2007 gekauft hatte, würden abgeschaltet, sagte Horowitz.

Google Buzz wurde im Februar 2010 vorgestellt und erschien in Google Mail als neuer Tab. Die Funktionen für Echtzeitkommunikation sollten in Konkurrenz zu Twitter und Facebook treten. Mit Funktionen wie Auto-Following und einer Integration in die Inbox von Google Mail ist das Austauschen von Neuigkeiten mit anderen möglich. Datenschützer aus Kanada, Frankreich, Irland, Israel, Italien, Niederlande, Neuseeland, Spanien, Großbritannien und Deutschland kritisierten gemeinsam, dass Buzz den E-Mail-Dienst Google Mail ungefragt zu einem sozialen Netzwerk erweitert hatte. Den Nutzern wurde ein Netzwerk von öffentlich sichtbaren Freunden zugewiesen, nur weil sie mit diesen am häufigsten über Google Mail kommuniziert hatten. Nach einer gemeinsamen Klage von Betroffenen zahlte Google 8,5 Millionen US-Dollar.

Horowitz bekräftigte, dass auch die Experimente-Plattform Google Labs eingestellt werde. Dort erschienen in der Vergangenheit neue Projekte und Erweiterungen zum Ausprobieren.

Laut einem unbestätigten Bericht der New York Times verhandelt Google mit der Musikindustrie, um in Kürze einen Musikshop verfügbar zu machen. Im Mai 2011 stellte Google mit "Music Beta by Google" einen cloudbasierten Musikservice vor. Ein Kauf von Musikdateien ist dort jedoch noch nicht möglich.


Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w)
    H-O-T Härte- und Oberflächentechnik GmbH & Co. KG, Nürnberg
  2. Prozessmanager / Projektmanager (m/w)
    Parts Europe GmbH, Wasserliesch
  3. Java Softwareentwickler (m/w)
    Bank11 für Privatkunden und Handel GmbH, Neuss
  4. IT Support Analyst (m/w)
    ResMed, Martinsried

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ausländische Geheimdienste

    BSI misstraut Vodafone

  2. Stylebop.com

    Onlinehändler kündigt Beschäftigte nach Verdi-Aktion

  3. Benchmark-Beta

    DirectX 12 und Mantle gleich schnell in 3DMark

  4. WLAN im Flugzeug

    Air Berlin berechnet 18,90 Euro für 120 MByte

  5. KDE-Pakete

    Kubuntu ersetzt Neon durch Continuous Integration

  6. Angry Birds Stella Launcher im Test

    Ein bisschen Sailfish

  7. Benchmark

    Apple und Nvidia schlagen manchmal Intels Core M

  8. Systemkamera

    Sony Alpha 7 II mit 5-Achsen-Bildstabilisierung

  9. Streaming

    Amazons Fire TV Stick lässt sich tunen

  10. Facebook

    Flow bringt statische Typen für Javascript



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Far Cry 4: Action und Abenteuer auf hohem Niveau
Test Far Cry 4
Action und Abenteuer auf hohem Niveau

Yoga Tablet 2 Pro im Test: Das Tablet mit dem eingebauten Kino
Yoga Tablet 2 Pro im Test
Das Tablet mit dem eingebauten Kino
  1. Lenovos Yoga Tablet 2 im Test Das Tablet mit dem Aufhänger
  2. Motorola Lenovo übernimmt Googles Smartphone-Sparte
  3. Yoga Tablet 2 Pro Lenovos 13-Zoll-Tablet mit Projektor und Subwoofer

Yoga 3 Pro Convertible im Test: Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
Yoga 3 Pro Convertible im Test
Flach, leicht, hochauflösend, kurzatmig
  1. HP Omen 15 Beleuchtetes Gaming-Ultrabook mit ungewöhnlicher Kühlung
  2. Weniger Consumer-Notebooks Toshiba baut 900 Arbeitsplätze in der PC-Sparte ab
  3. Asus Zenbook UX305 Das flachste Ultrabook mit QHD-Display

    •  / 
    Zum Artikel