Nokia 603

Symbian-Belle-Smartphone mit NFC-Technik für 250 Euro

Mit dem 603 hat Nokia ein weiteres Smartphone mit Symbian Belle vorgestellt. Das neue Modell hat einen 3,5 Zoll großen Touchscreen, ist mit NFC-Technik bestückt und arbeitet mit einem 1-GHz-Prozessor.

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Das Nokia 603 besitzt einen 3,5 Zoll großen TFT-Touchscreen. Das kratzfeste Clearblack-Display soll sich auch unter Sonnenlicht gut ablesen lassen. Wie bei anderen Symbian-Belle-Smartphones hat auch das neue Modell eine vergleichsweise geringe Auflösung von gerade mal 640 x 360 Pixeln. Eine Hardwaretastatur gibt es nicht, Texte werden über eine Bildschirmtastatur eingegeben.

Im Mobiltelefon steckt ein NFC-Chip, der auch dazu verwendet werden kann, sich bequem bei anderen Geräten zu autorisieren. Für Foto- und Videoaufnahmen gibt es eine 5-Megapixel-Kamera mit Gesichtserkennung. Zum verwendeten Prozessor machte Nokia keine Angaben und verriet nur, dass dieser mit einer Taktrate von 1 GHz läuft. Das Smartphone hat einen internen Speicher von 2 GByte und unterstützt Micro-SD-Karten mit bis zu 32 GByte.

Das UMTS-Smartphone unterstützt alle vier GSM-Netze, GPRS, EDGE sowie HSDPA mit bis zu 14,4 MBit/s. Zudem sind Bluetooth 3.0 und WLAN vorhanden. Welche WLAN-Standards dabei abgedeckt werden, verrät Nokia im technischen Datenblatt zum 603 nicht. Das Mobiltelefon hat zudem einen GPS-Empfänger, ein UKW-Radio sowie eine 3,5-mm-Klinkenbuchse.

Symbian Belle mit sechs Startbildschirmen

Symbian Belle bietet bis zu sechs unterschiedliche Startbildschirme. Wie bisher lassen sich darauf Widgets anlegen. Diese können Entwickler in verschiedenen Größen anbieten, so dass Anwender dann zwischen diesen auswählen können. In der Programmliste sind standardmäßig keine Ordner mehr vorhanden. Damit soll die Übersichtlichkeit erhöht werden. Es besteht aber weiter die Möglichkeit, Anwendungen in Verzeichnissen abzulegen, damit es bei vielen Applikationen nicht zu unübersichtlich wird.

Über die Scrollbar lassen sich Mobilfunk, WLAN und Bluetooth bequem umschalten, ohne lange in Einstellungsdialogen suchen zu müssen. Die Scrollbar erscheint, indem mit dem Finger von oben in den Bildschirm gewischt wird. Außerdem kann darüber der Musikplayer aufgerufen werden und es gibt Hinweise zu neuen Kurzmitteilungen oder verfügbaren Anwendungsupdates.

Bei einem Gewicht von 109,6 Gramm misst das 603 113,5 x 57,1 x 12,7 mm. Nokia verspricht eine Sprechzeit mit einer Akkuladung von 16 Stunden im GSM-Betrieb. Im UMTS-Modus verkürzt sich die Akkulaufzeit auf knapp 7 Stunden. Im Bereitschaftsmodus nennt Nokia eine Akkulaufzeit von rund 19 Tagen.

In Deutschland wird das Nokia 603 erst im ersten Quartal 2012 erscheinen, während es ansonsten in vielen Ländern noch im vierten Quartal 2011 auf den Markt kommen soll. Ohne Vertrag wird das Smartphone dann 250 Euro kosten.

Luna-Headset mit NFC-Technik

Im vierten Quartal 2011 will Nokia zudem das Bluetooth-Headset Luna für 80 Euro auf den Markt bringen. Das Luna unterstützt NFC-Technik, hat eine Basisstation und erreicht laut Hersteller mit einer Akkuladung eine Sprechzeit von 8 Stunden. Wird das Headset aus der Basisstation entnommen, schaltet es automatisch Bluetooth ein und nimmt das Gespräch an. Umgekehrt wird das Gespräch beendet und Bluetooth abgeschaltet, sobald das Headset in der Basisstation ist. Das Headset selbst wiegt 5 Gramm, während die Basisstation auf 18,3 Gramm kommt.


idk 14. Okt 2011

Ich finde dein Post widerspricht sich selbst in dem Punkt. Also zumindest für mich...

Hassan 13. Okt 2011

Symbian wird doch immer besser. Was die mit Symbian S60 5th abgezogen haben, fand ich...

Wireman 13. Okt 2011

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