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Ubuntu 11.10 hübscht Unity auf

Canonical hat für Ubuntu 11.10 die Oberfläche Unity verschönert. Für Ubuntu-Nutzer, die sich nicht mit dem Konzept von Unity anfreunden können, steht die direkte Konkurrenz der Gnome-Shell ebenfalls zur Verfügung.

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Mit Ubuntu 11.10 wird das Konzept der Oberfläche Unity ausgebaut. Als Ausweichlösung steht Unity 2D zur Verfügung. Damit untermauert Canonical die Abkehr von Gnome als Oberfläche, die Anwendungen des Gnome-Projekts werden aber weiterhin von Oneiric Ocelot genutzt. Das Design von Unity überzeugt auch im Hinblick auf die Ubuntu-Version mit Langzeitunterstützung, die im April 2012 erscheinen soll.

Nach der Installation von Ubuntu 11.10 werden Nutzer mit einem neuem Anmeldebildschirm begrüßt. Dieser ist ein Theme des Display Managers LightDM (LDM), der ab Oneiric Ocelot den GDM ablöst. Der größte Vorteil von LDM ist seine Geschwindigkeit. Er startet schneller als GDM, der eine komplette Gnome-Session startet. Außerdem ist der Quellcode wesentlich kleiner als bei GDM und dadurch für die Entwickler einfacher zu pflegen.

Der Wechsel fällt den Entwicklern auch deshalb so leicht, weil LDM über ein voll dokumentiertes API verfügt. Damit ist das Aussehen leicht zu beeinflussen. Es ist sogar möglich, Themes für LDM in HTML zu schreiben, denn ein Webkit-Frontend existiert. Es gibt aber auch Qt- und GTK-Frontends für LDM.

Unity aufgehübscht

Canonical forciert seit Ubuntu 11.04 Unity als alternative Oberfläche für die Anwendungen des Gnome-Desktops. Für die aktuelle Version wurde das Designkonzept von Unity jedoch leicht überarbeitet. So ist die Schaltfläche für das Dash genannte Startmenü aus der linken oberen Bildschirmecke ein wenig tiefer in den Launcher gewandert, da Anwender die Schaltfläche eher an diesem Ort suchten. Wird das Dash geöffnet, bleibt der Hintergrund nicht mehr einfarbig, sondern zeigt den darunterliegenden Desktophintergrund verschwommen an.

Die bislang unter dem Namen "Places" bekannte Universalsuche wird von "Scopes" und "Lenses" abgelöst. Mit Scopes steht Anwendern eine Suche zur Verfügung, die lokale und im Netzwerk befindliche Quellen einbezieht, etwa Canonicals Onlinedienst Ubuntu One. Zeitgeist indiziert dabei die Daten, die sich filtern lassen. Die Lenses - zu Deutsch Linsen - stellen die Daten dann sortiert dar.

Linsen zeigen fast alles 

azeu 19. Okt 2011

möchtest Du permanent "sehen" welche Fenster Du offen hast oder nur sporadisch? Wenn's...

SSD 18. Okt 2011

ja, aber leider nicht komfortabel per Einstellung =( siehe dazu auch: http://askubuntu...

azeu 18. Okt 2011

probier's mit Unity2D :) hatte auch ziemliche Probleme

azeu 18. Okt 2011

das hab ich jetzt nicht verstanden :) darauf hatte ich mich bezogen. Eine gewisse...

dakira 18. Okt 2011

Mich hatten Jorge Castros Videos [1] [2] dazu gebracht mich mal naeher mit Unity zu...

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