Portabel

Smartphone als Ultraschallgerät

Mobile Ultraschallgeräte sind teuer und ungefähr so groß wie ein Aktenkoffer. Das Mobius von Mobisante ist kaum größer als ein Handy und zeigt das Bild auf einem Windows-Mobile-Smartphone an.

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Nach einem längeren Zulassungsverfahren ist das Ultraschallsystem Mobius von Mobisante nun auf dem US-Markt erhältlich. Mit seinem Sondenschallkopf können Ärzte in kleineren Kliniken das bildgebende Verfahren in der Kitteltasche transportieren, wenn sie den Patienten besuchen. Auch für den Einsatz in der Notfallmedizin ist das Gerät kompakt und leicht genug.

Der Anschluss des Schallkopfes an das Smartphone Toshiba TG01 erfolgt über USB. Das über zwei Jahre alte Smartphone mit Windows Mobile 6.5 war zu Beginn des Zulassungsantrags noch modern, doch das Verfahren dauert so lang, dass das Gerät mittlerweile anachronistisch wirkt.

Das Ultraschallgerät soll zur Untersuchung des Fötus im 2D-Echtzeitmodus, aber auch im Bereich Bauch, Herz, Becken und den peripheren Gefäßen zur Diagnostik eingesetzt werden. Die Bilder können vermessen und mit Anmerkungen und Pfeilen versehen gespeichert und über das Smartphone auch per Mobilfunk und WLAN versendet werden.

Mit einem Systempreis von 7.500 US-Dollar ist der Mobius von Mobisante auf einem ähnlichen Niveau wie andere mobile Ultraschalllösungen, die allerdings meist an Notebooks erinnern.

Der Vscan von General Electrics und der Siemens Acuson P10 sind noch am ehesten mit dem Smartphone-Ultraschallgerät vergleichbar. Bei den Konkurrenzmodellen wird allerdings auf ein proprietäres Handheld und nicht auf Smartphone-Technik gesetzt.

Die Auflösung des 4,1 Zoll großen Smartphone-Displays des Mobius liegt bei 800 x 480 Pixeln, wovon allerdings nur 480 x 480 Pixel für das Ultraschallbild verwendet werden. Der Akku des Schallkopfes ermöglicht eine kontinuierliche Scanzeit von ungefähr einer Stunde. Das System kann mit 3,5- und 5-MHz-Wandlern für abdominale und gynäkologische Untersuchungen verwendet werden. Außerdem funktioniert es mit Schallköpfen mit 7,5 und 12 MHz für Untersuchungen an oberflächlichen Gefäßen und kleinen Organen.


Flying Circus 24. Okt 2011

Und wir wissen es alle drei nicht, weil der Artikel das nicht hergibt. Klar, können wir...

Flying Circus 24. Okt 2011

Das ist auch durchaus sinnvoll. Man kriegt ja schon als gesunder Mensch mitunter die...

John T. Fox 14. Okt 2011

Ist schon verrückt, zu was man Smartphones alles (miss-/)gebrauchen kann! Man kann das...

stoneburner 13. Okt 2011

als iOS entwickler kannst du auf deinem iphone machen was du willst, und wenn du einen...

trollwiesenvers... 13. Okt 2011

Jepp - der war gut! Stimmt aber.

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