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Websites abschalten: Verisign-Logo auf einer Konferenz (2007)
Websites abschalten: Verisign-Logo auf einer Konferenz (2007) (Bild: Gabriel Bouys/AFP)

Domains

Verisign verlangt Lizenz zum Abschalten

Websites abschalten: Verisign-Logo auf einer Konferenz (2007)
Websites abschalten: Verisign-Logo auf einer Konferenz (2007) (Bild: Gabriel Bouys/AFP)

Verisign, Betreiber der Top Level Domains .com, .net und .name, hat von der Icann das Recht gefordert, Websites, die Schadsoftware verbreiten oder gegen Behörden vorgehen wollen, vom Netz nehmen zu dürfen.

Das Registry-Unternehmen Verisign verlangt die Befugnis, Websites unter bestimmten Bedingungen vom Netz nehmen zu dürfen. Das geht aus einem Schreiben des Unternehmens an die Internetverwaltung Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (Icann) hervor.

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Auf diese Weise will Verisign dazu beitragen, das Web sicherer zu machen. Im Internet seien immer mehr missbräuchliche Aktivitäten feststellbar, die die Sicherheit gefährden. Um dem entgegenzuwirken, verlangt Verisign im Rahmen einer "Anti-Abuse Policy" das Recht, unzulässige Websites schließen zu dürfen.

Websites scannen

Als wichtigste Bedrohung betrachtet Verisign die Verbreitung von Schadsoftware. Das Unternehmen schlägt deshalb die Einrichtung eines internetweiten Virenscanners vor: Verisign würde dann alle Websites, die als .com-, .net- und .name-Domain registriert sind, nach Schadsoftware durchsuchen. Über die nötige Technik verfügt das Unternehmen. Die Teilnahme daran wäre freiwillig.

Wird Verisign fündig, sollen sowohl der Betreiber als auch der Registrar des infizierten Angebots informiert werden. Sites, über die Schadsoftware wie Viren oder Trojaner verteilt oder die eingerichtet wurden, um Phishing-Attacken durchzuführen, will das Unternehmen dann gleich abschalten dürfen.

Anordnungen befolgen

Aber es geht nicht nur um Virenschleudern. Verisign will auch Websites abschalten dürfen, um beispielsweise "die Integrität, die Sicherheit und Stabilität des DNS zu schützen" oder um "zutreffende gerichtliche Anordnungen, Gesetze, Regeln oder Vorgaben der Regierung, Aufforderungen von Strafverfolgern oder anderen Regierungs- oder Quasi-Regierungsstellen oder anderen Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten zu befolgen". Das bedeutet, dass auch die Registry das Recht bekommen könnte, um etwa Tauschbörsen auf Verlangen von Rechteinhabern zu schließen. Für Betroffene will Verisign eine Widerspruchsmöglichkeit, damit eine Site wieder zurück ans Netz gebracht werden kann.

Verisign betreibt die generischen Top Level Domains (TLD) .com, .net und .name. Die Anfrage bezieht sich nur auf diese drei Domains. Die TLD .com ist die meistgenutzte TLD - knapp 98 Millionen .com-Sites gibt es; .net liegt auf Platz 3 mit rund 14,2 Millionen Sites, knapp hinter .de mit 14,6 Millionen Sites.


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samy 14. Okt 2011

Natürlich. Drogendealer, Kinderficker, Cybermobing, Trojaner, Terroristen... im Namen...

dabbes 13. Okt 2011

Klingt zunächst ganz gut, aber wenn es erstmal läuft, dann macht man einen Zwang draus...

%username% 13. Okt 2011

einfach per img-src-tag in die eigene seite einbinden und die seite ist sicher - oder wie...

irgendwersonst 13. Okt 2011

wieso nach China wenn die auch nach Deutschland kommen können?

slashwalker 13. Okt 2011

KT = Kein Text kwt = kein weiterer Text Soll heißen du kannst dir den Klick sparen, da...


Phrixos-IT SEO Hard- Software PC-Probleme Internet / 13. Okt 2011

Verisign will so eine Art Domaingericht mit dem recht zum Abschalten werden



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