Hochwasser in einem Industrieviertel in Ayutthaya, nördlich von Bangkok
Hochwasser in einem Industrieviertel in Ayutthaya, nördlich von Bangkok (Bild: Christophe Archambault/AFP/Getty Images)

Thailand

Produktionsstillstand bei Western Digital wegen Hochwasser

Western Digital fertigt einen Großteil seiner Festplatten in Thailand. Die Hochwasserkatastrophe hat nun die Zulieferer erreicht. Die Produktion steht still. Auch das Festplattenwerk selbst ist nicht mehr sicher.

Anzeige

Western Digital muss wegen Hochwassers ein wichtiges Festplattenwerk in Thailand vorübergehend schließen. Das gab das Unternehmen am 12. Oktober 2011 bekannt. Die schwersten Überschwemmungen seit 50 Jahren erreichen Bangkok. Große Teile der Hauptstadt liegen rund zwei Meter über dem Meeresspiegel.

Das Unternehmen erklärte, dass die Festplattenproduktion im laufenden Quartal dadurch eingeschränkt werde. In dem Quartalszeitraum, der am 1. Juli 2011 endete, lieferte der US-Konzern 54 Millionen Festplatten aus seinen Fabriken in Thailand und Malaysia. Rund 60 Prozent dieser Fertigungsmenge kam aus Thailand. Die Firma bezieht nach Unternehmensangaben viele Komponenten von lokalen Zulieferern.

Die 37.000 Mitarbeiter und die industriellen Einrichtungen von Western Digital seien noch nicht direkt betroffen. Alle Arbeiter seien noch in Sicherheit, auch wenn ihre Wohnhäuser teilweise bereits von den Fluten erfasst seien. Aber die Überschwemmungen hätten die Zulieferer erreicht, was die Aussetzung der Produktion erforderlich machte. Wie lange dies anhalte, sei noch unklar.

"Obwohl die Western-Digital-Fabriken in Thailand betriebsbereit sind, wurde die Produktion zeitweise ausgesetzt, um die Arbeiter, die Gebäude und die Anlagen gegen das Eindringen von Wasser zu schützen." Am 19. Oktober 2011 werde Western Digital aktuelle Informationen, auch für Investoren, veröffentlichen, hieß es weiter.

Die Regierung plant eine Evakuierung der Notfallgebiete. Seit Ende Juli starben rund 270 Menschen durch die Regenfälle und Überschwemmungen. Ungefähr 2,3 Millionen Menschen sind von der Flutkatastrophe im Norden und im Landeszentrum betroffen.


Kommentieren



Anzeige

  1. Spezialist Testdaten-Management und Datenmigration (m/w)
    imbus AG, Hofheim (bei Frankfurt am Main), Köln und München
  2. Software-Experte/-in Communication Networks
    Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. Consultant (m/w) Daten- und Prozessmanagement
    Seven2one Informationssysteme GmbH, Karlsruhe
  4. PHP / Javascript Entwickler (m/w) - für freenet Cloud Services
    freenet.de GmbH, Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Samsung, Apple und Nokia

    Welche Smartphone-Kamera ist die Beste?

  2. Filesharing

    Gesetz gegen unseriöses Inkasso tritt in Kraft

  3. Bundesverkehrsministerium

    Kennzeichen-Scan statt Maut-Vignette

  4. Haftungsprivilegien

    Wann macht sich ein Hoster strafbar?

  5. Settop-Box

    Skys Streaming-Client ist der Roku 3

  6. Steam

    Square Enix weitet Geo-Lock bei Spielen aus

  7. Smartphone

    LGs 5-Zoll-Display hat einen 0,7 mm dünnen Rand

  8. Staatsanwaltschaft Dresden

    Öffentliche Fahndung nach Kinox.to-Betreiber

  9. Sicherheit

    Nacktscanner jetzt doch für deutsche Flughäfen

  10. HDMI-Handshake

    Firmware 2.0 lässt manche Playstation 4 verstummen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

    •  / 
    Zum Artikel