GNU PDF: FSF meldet "Mission erfolgreich"
Aktuelle PDF-Betrachter können Formulare anzeigen, GNU PDF ist deshalb obsolet. (Bild: Golem.de)

GNU PDF

FSF meldet "Mission erfolgreich"

Die Free Software Foundation (FSF) streicht GNU PDF von der Liste der High-Priority-Projects. Denn auch freie Software unterstützt nun den ISO-Standard für das PDF-Format.

Anzeige

GNU PDF ist kein High-Priority-Project mehr. Das hat die Free Software Foundation in ihrem Blog mitgeteilt. Denn die Bibliothek Poppler unterstützt nun auch Funktionen, die bisher ausschließlich in proprietären Produkten genutzt werden konnten. Die meisten Linux-Distributionen setzen Poppler zur Anzeige von PDF-Dateien ein.

Das Projekt GNU PDF wurde von der FSF ins Leben gerufen, um den Standard ISO 32000-1 komplett zu unterstützen. Damit sollten insbesondere Funktionen wie Anmerkungen in einer Datei oder die Nutzung von Formularen in freien PDF-Betrachtern ermöglicht werden. Im Rahmen des Projekts entstand aber auch eine Dokumentation der Spezifikation des PDF-Formats.

GNU PDF startete als Ersatz proprietärer Software, wie auch ein großer Teil der High-Priority-Projects. Auf der aktuellen Liste finden sich unter anderem ein freier Flash-Player oder ein Ersatz für Skype. Aber auch Profisoftware wie Videoschnittanwendungen oder Bibliotheken für Computer-Aided-Design unterstützt die FSF mit ihrer Kampagne.

Mit GNU PDF konnten bislang lediglich drei Projekte die Anforderungen erfüllen, um von der Liste genommen werden zu können. Dazu gehören The Unarchiver, mit dem RARv3-Pakete entpackt werden können, sowie CiviCRM.


Atalanttore 13. Okt 2011

... und im Hintergrund ein Plakat mit der Aufschrift "Mission Accomplished". Ungefähr so...

hb 11. Okt 2011

Schon komisch, dass auf ein Mal Poppler der Heilsbringer für die FSF sein sollte - hatte...

Fenris 11. Okt 2011

Bitte was? Was willst du?

fuzzy 11. Okt 2011

Klar, bei Skype kommt ja auch das Apple-Prinzip zum Einsatz: Einschalten und loslegen...

Fenris 10. Okt 2011

Jo und fast alle nutzen poppler als Backend. Deshalb: "mission accomplished"

Kommentieren



Anzeige

  1. Content Manager Test Factory Management Suite (m/w)
    AVL List GmbH, Graz (Österreich)
  2. Projektmanager (m/w) für Lohn / Baulohn
    Agenda Informationssysteme GmbH & Co. KG, Rosenheim
  3. Anwendungsentwickler/in
    Computer-Centrum Nord GmbH, Lübeck
  4. Applikationsentwickler (m/w) für die Designated Complaint Unit
    Siemens AG, Marburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. EU-Datenschutzreform

    Einigung auf Öffnungsklauseln für die Verwaltung

  2. Abzocke

    Unbekannte kopieren deutsche Blogs

  3. Digitale Agenda

    Ein Papier, das alle enttäuscht

  4. WRT-Node

    Bastelplatine mit OpenWRT und WLAN

  5. Spiegelreflexkamera

    Schwarzer Punkt gegen helle Punkte der Nikon D810

  6. Cliffhanger Productions

    Shadowrun Online und die Nano-Drachen

  7. Star Citizen

    52 Millionen US-Dollar für ein Jetpack

  8. Virtualisierung

    Parallels Desktop 10 macht Tempo

  9. Zertifikate

    Google will vor SHA-1 warnen

  10. Mitfahrdienst auf neuen Wegen

    Uber will eigenen Lieferservice aufbauen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Frauen und IT: "Frauen sind Naturtalente im Programmieren"
Frauen und IT
"Frauen sind Naturtalente im Programmieren"
  1. Payfriendz Geld kostenlos per App überweisen
  2. Kreditech Deutsches Startup bekommt 40 Millionen US-Dollar
  3. Internetunternehmen Startup-Zentrum Factory in Berlin eröffnet

Virtual Reality: Wann kommt die Revolution?
Virtual Reality
Wann kommt die Revolution?
  1. Cyberith Virtualizer ausprobiert Virtuelles Laufen ist anstrengend
  2. Cyberith Virtualizer In die Socken, Kickstart, los!
  3. Gear VR Samsungs VR-Brille soll auf der Ifa vorgestellt werden

Golem pur: Golem.de startet werbefreies Abomodell
Golem pur
Golem.de startet werbefreies Abomodell
  1. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

    •  / 
    Zum Artikel