KDE: Plasma Active für Tablets veröffentlicht
Plasma Active One wurde veröffentlicht. (Bild: plasma-active.org)

KDE

Plasma Active für Tablets veröffentlicht

Das KDE-Team hat die erste Version von Plasma Active veröffentlicht. Noch ist die Oberfläche nur für Tablets geeignet, die Unterstützung anderer Gerätegruppen soll jedoch folgen.

Anzeige

Die erste Version von Plasma Active des KDE-Teams ist erschienen. Die Oberfläche, die auf Touchscreens optimiert ist, soll vor allem auf Tablets genutzt werden. Später soll die Oberfläche auch für Smartphones, Set-Top-Boxen oder Bordcomputer in Autos zur Verfügung stehen.

  • Plasma Active mit Bildschirmtastatur und Notizanwendung (Bild: plasma-avtive.org)
  • Dateien können leicht einer Anwendung hinzugefügt werden. (Bild: KDE)
  • Eine Aktivität in der Übersicht mit verschiedenen Anwendungen und Dateien (Bild: KDE)
  • Das Minispiel Blinken ist in Plasma Active enthalten. (Bild: KDE)
  • Die Touch-Oberfläche der Pim-Suite Kontact (Bild: KDE)
  • Der Anwendungsstarter zeigt auch laufende Programme an. (Bild: KDE)
  • Fotos können leicht mit dem "Share Like Connect" online gestellt werden. (Bild: KDE)
  • Der Webbrowser von Plasma Active (Bild: KDE)
Eine Aktivität in der Übersicht mit verschiedenen Anwendungen und Dateien (Bild: KDE)

Die nun veröffentlichte Oberfläche zeigt nach dem Start eine Übersicht der vorhandenen Aktivitäten. Nutzer können einer Aktivität verschiedene Dokumente, Medien, Kontakte, Webseiten oder Widgets zuordnen. Über den sogenannten "Share Like Connect" kann die aktuell benutzte Anwendung als eine Art Lesezeichen einer Aktivität zugeordnet oder auch Fotos online gestellt werden. Die Anzahl der Aktivitäten ist dabei unbegrenzt.

Software für Plasma Active

Die Anwendungsübersicht erreicht der Nutzer über das Herunterziehen des Panels. Dann werden einerseits laufende Programme, andererseits Icons der installierten Anwendungen angezeigt. In Plasma Active sind einige Anwendung standardmäßig enthalten. Dazu zählen ein Webbrowser, eine Fotoanzeige und der Mediaplayer Bangarang.

Eine Vorabversion der Office-Suite Calligra für Plasma Active ist ebenfalls vorhanden. Diese verfügt jedoch über wenige Möglichkeiten, um Dokumente zu bearbeiten. Ebenso ist eine Version der PIM-Suite Kontact integriert, die auf die Nutzung mit Touchscreens optimiert worden ist.

Weitere Versionen und Bezugsquellen

Plasma Active One ist nur der erste Schritt der Umsetzung des Nutzungskonzepts. Bereits Mitte Dezember soll eine weitere Version erscheinen. Darin sollen die Aktivitäten den Nutzern Vorschläge zum Umgang mit Daten unterbreiten. Außerdem wollen die Entwickler Fehler beheben. Erst mit Plasma Active Three wollen die Entwickler ihre Unterstützung auf weitere Gerätetypen wie Set-Top-Boxen oder Computer in Autos erweitern.

Derzeit ist Plasma-Active nur für x86-Plattformen verfügbar, die Unterstützung der ARM-Plattform ist aber geplant. Zum Testen stehen ISO-Images bereit, die auf Meego oder Balsam - der Version von Opensuse 11.4 der Firma Open-slx - basieren. Eine Anleitung zur Installation, die auch in Virtualbox möglich ist, steht im Wiki des KDE-Projekts bereit. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite von Plasma-Active.


Kommentieren



Anzeige

  1. Fachbereichsleiter Informationstechnologie (m/w)
    Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE), Peine
  2. (Senior-)Business Partner IS (m/w)
    AstraZeneca GmbH, Wedel bei Hamburg
  3. IT-Systemadministrator (m/w)
    AKDB, Würzburg
  4. Sachgebietsleiter (m/w) Controlling und kaufmännische EDV
    STWB Stadtwerke Bamberg GmbH, Bamberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  2. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  3. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  4. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  5. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  6. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  7. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  8. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  9. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit

  10. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

    •  / 
    Zum Artikel