Übernahme: Firmengründer Yang will Yahoo kaufen
Jerry Yang (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Übernahme

Firmengründer Yang will Yahoo kaufen

Der frühere Yahoo-Chef und -Aufsichtsrat Jerry Yang sucht Finanzinvestoren, um das von ihm begründete Unternehmen zurückzukaufen. Sein Gründungspartner David Filo soll den Plan unterstützen.

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Yahoo-Gründer Jerry Yang soll zusammen mit Finanzinvestoren versuchen, den Internetkonzern zu kaufen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen hochrangigen Yahoo-Manager. Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei rund 20 Milliarden US-Dollar.

Yang, der zum Aufsichtsrat Yahoos gehört, besitzt 3,63 Prozent der Aktien des Internetunternehmens. Sein Gründungspartner David Filo hält 5,9 Prozent und soll den Plan von Yang befürworten.

Yahoo-Aufsichtsratschef Roy Bostock hatte Carol Bartz am 6. September 2011 entlassen. Yahoo steht nun zum Verkauf und weitere potenzielle Übernahmepartner sind der chinesische Konzern Alibaba, Microsoft, der russische IT-Investor DST Global, die Finanzinvestoren Providence Equity Partners, Hellman & Friedman und Silver Lake Partners. Die Yahoo-Berater Goldman Sachs und Allen & Co. bereiten eine Auktion vor und versenden derzeit den Verkaufsprospekt an die potenziellen Bieter. Ein weiterer Kaufinteressent soll der Investor Bain Capital sein.

Yahoo besitzt große Anteile an Alibaba und an Yahoo Japan, die laut Reuters rund 12 Milliarden US-Dollar des Börsenwerts ausmachen. Yang könnte diese Bereiche und das Auslandsgeschäft Yahoos verkaufen, die Kredite abbezahlen und Yahoo von der Börse nehmen, wo das Unternehmen wegen Wachstumsproblemen schlecht bewertet wird.

Yang sei jahrelang im Silicon Valley vor allem dafür bekannt gewesen, seine Zeit auf dem Golfplatz der Stanford University zu verbringen, berichtet Reuters unter Berufung auf eine Unternehmensquelle. Erst seit sechs Monaten komme der 42-Jährige wieder täglich in sein Büro im Yahoo-Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale. Yang halte die Tür geschlossen und keiner wisse, woran er eigentlich arbeite.


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