ReRAM: HPs Memristor soll Flash-Speicher ab 2013 ersetzen
Memristor aus Titandrähten (Bild: HP)

ReRAM

HPs Memristor soll Flash-Speicher ab 2013 ersetzen

Anfang 2013 will HP erste ReRAM-Produkte auf Basis seiner Memristor-Technik auf den Markt bringen und damit Flash-Speicher ablösen. Später sollen Memristors auch DRAM und SRAM ersetzen.

Anzeige

HP wird in rund 18 Monaten erste Memristor-Chips auf den Markt bringen, die Flash-Speicher ersetzen, kündigte HPs Memristor-Forscher Stan Williams auf dem International Electronics Forum 2011 an. Zum gleichen Zeitpunkt sollen auch erste SSDs mit der Memristor-Technik auf den Markt kommen, berichtet Electronicsweekly.

Eventuell schon 2014, ganz sicher aber 2015 sollen dann Memristor-Chips folgen, die DRAM ersetzen können. Williams geht davon aus, mit den Memristor-Chips den Energiebedarf fürs Schalten im Vergleich zu DRAM um zwei Größenordnungen senken zu können. Dabei soll es möglich sein, die Speicherschicht direkt auf dem Prozessor zu platzieren, so dass die Daten diesen zur Verarbeitung nicht mehr verlassen müssen.

Danach will sich Williams SRAM vornehmen und auch hierfür eine Memristor-Alternative auf den Markt bringen.

Derzeit würden schon hunderte Wafer gefertigt, so Williams: "Wir sind aktuell viel weiter als wir gedacht haben."

Seit Oktober 2010 arbeitet das Unternehmen bereits mit dem Speicherhersteller Hynix zusammen, der die ersten Memristor-Chips für HP herstellt. Die Chips sollen unter dem Namen ReRAM vermarktet werden.

Laut Williams aber will HP die Technik an jeden lizenzieren, der sich dafür interessiert.

Der Memristor wird auch als das "vierte Element" der Elektronik bezeichnet. Neben Spule, Kondensator und Widerstand hatte der Ingenieur Leon Chua den Memristor bereits 1971 vorausgesagt, aber erst 2008 konnte ein Team um Stan Williams von HP ihn bauen. Der Name des Bauelements ist ein Kunstwort, das seine Eigenschaft beschreibt, sich einen Widerstand zu merken. Dieser Widerstand bleibt auch gleich, wenn keine Spannung mehr anliegt. Damit eignet sich der Memristor zum Speichern von Informationen.


tilmank 11. Okt 2011

Naja... http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#Datenraten

SoniX 10. Okt 2011

Danke sehr Kugelfisch :)

chlorophyll 10. Okt 2011

Der Bericht lässt das Wichtigste an dem neuen Bauteil aus: Man braucht Computer dann...

tangonuevo 10. Okt 2011

Entweder das, oder der Mittelabgriff wird zum Auslesen benutzt, so wie beim...

d-tail 10. Okt 2011

Was?? Keine News über Texas Instruments?!?

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg
  2. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg
  3. IT-Prozess- und Anwendungsberater (m/w) Produktinformationsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen (bei Stuttgart)
  4. Anwendungsadministrator/IT-L- eiter (m/w)
    Wwe. Th. Hövelmann GmbH & Co. KG, Rees

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Anno

    Erschaffe ein Königreich auf dem iPad

  2. AWS

    Amazon eröffnet Rechenzentrum in Frankfurt

  3. Matthew Garrett

    Linux-Container müssen noch sicherer werden

  4. Stiftung Warentest

    Neue DSL-Kunden müssen rund fünf Wochen warten

  5. Ryse

    Erster Patch erhöht die Bildrate von Maxwell-Grafikkarten

  6. Test Civilization Beyond Earth

    Die Zukunftsrunde mit der Schuldenfalle

  7. Android

    Großes Update für Google Earth mit neuer 3D-Engine

  8. ORWLCD

    3D-LCD kommt fast ohne Strom aus

  9. Respawn Entertainment

    Erweiterung für Titanfall mit Schwerpunkt Koop

  10. FTDI

    Windows-Treiber kann Bastelrechner beschädigen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

    •  / 
    Zum Artikel