Langer Abschied: Wie Steve Jobs seine letzten Monate verbrachte
Vor dem Apple Store in der 5th Avenue in New York (Bild: Timothy A. Clary/AFP/Getty Images)

Langer Abschied

Wie Steve Jobs seine letzten Monate verbrachte

Steve Jobs war seit Februar 2011 bewusst, dass er bald sterben würde. Das wusste auch eine große Zahl seiner Freunde, von denen viele ihn noch ein letztes Mal sehen wollten.

Anzeige

Steve Jobs wusste seit Februar 2011, dass er nicht mehr lange zu leben hatte. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf mit Jobs vertraute Personen. Jobs teilte einigen Freunden mit, dass er bald sterben würde, die dies wiederum an Freunde weitergaben.

Menschen, die sich von Jobs verabschieden wollten, riefen daraufhin an; erst wenige, dann Dutzende, dann immer mehr. Die meisten wurden von seiner Frau Laurene Powell Jobs freundlich abgewiesen. Steve Jobs sei zu erschöpft, um Besuch zu empfangen. In seinen letzten Lebenswochen war Jobs so schwach, dass er die Treppe im Haus kaum noch bewältigen konnte, wie seine Frau einem Anrufer sagte.

Jobs, dem die Wahrung seiner Privatsphäre bis zuletzt sehr wichtig war, verbrachte die Zeit mit seiner Frau und seinen Kindern und vermied alle unnötigen Aktivitäten. Seine Villa war von vielen Leibwächtern bewacht. Jobs lud seinen Freund, den Arzt Dean Ornish, zum Sushiessen in sein Lieblingsrestaurant Jin Sho in Palo Alto ein. Er traf den Investor John Doerr, den Apple-Aufsichtsrat Bill Campbell und Disney-Chef Robert Iger. Er beriet Apple-Manager für die Präsentation des iPhone 4S und unterhielt sich mit seinem Biografen Walter Isaacson. Als Jobs die Einnahme eines neuen Medikaments begann, sagte er einigen Freunden sogar, dass es Grund zur Hoffnung gebe.

Laut Ornish antwortete Jobs auf die Frage, ob er glücklich darüber sei, Kinder zu haben: "Das ist zehntausend Mal besser als alles andere, was ich jemals getan habe."

Sein Biograf Isaacson schrieb im Time-Magazin, dass er Jobs gefragt habe, warum er die Entstehung des Buchs überhaupt ermögliche. Jobs habe gesagt: "Ich möchte, dass meine Kinder mich kennenlernen. Ich war nicht immer für sie da, und ich möchte, dass sie wissen, warum, und dass sie verstehen, was ich getan habe."

Angebote für Abschiedsessen und Preisverleihungen lehnte Jobs immer ab. An den Tagen, an denen es ihm gut genug ging, um zu Apple zu gehen, wollte er anschließend immer nach Hause, um mit seiner Familie zu essen. Seine Schwester Mona Simpson sagte der New York Times, dass sich Jobs in den letzten Wochen um die Menschen gekümmert habe, die von ihm abhängig waren: "die Menschen, die bei Apple für ihn gearbeitet haben, seine vier Kinder und seine Frau. Sein Ton war am Ende sanft und es tat ihm furchtbar leid, dass er uns verlassen musste."


WinnerXP 14. Okt 2011

Bill Gates hat zum Beispiel "Copy und Paste" erfunden. Das hat die Welt, insbesondere...

ThadMiller 12. Okt 2011

Eigentlich müßtest du doch froh sein, dass das ewige Leben nicht schon vor 50 Jahren...

riddick70 11. Okt 2011

Und ob! Spielverderber! Ich finde schon! Hast Du schon, und nicht zu knapp (((o;

Abseus 10. Okt 2011

Du hast dich wirklich perfekt beschrieben ;) . Nur das du mit so einer Einstellung zu...

Schnarchnase 09. Okt 2011

Ich halte Auslutschen für zu lasch, da habe ich weitaus mehr Kritik für...

Kommentieren



Anzeige

  1. (Senior-)Business Partner IS (m/w)
    AstraZeneca GmbH, Wedel bei Hamburg
  2. IT Support Administrator (m/w)
    GENTHERM GmbH, Odelzhausen
  3. Softwareentwickler Host (m/w)
    T-Systems on site services GmbH, Wilhelmshaven
  4. IT-Projektmanager (m/w) für den Bereich SAP PP/MM
    Sirona Dental Systems GmbH, Bensheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android One

    Googles neue preiswerte Smartphones kommen in den Handel

  2. Rory Read

    AMDs neue x86-Architektur Zen kommt 2015

  3. iPhone 6 und iPhone 6 Plus

    Apple nennt Verkaufsrekord für neue iPhone-Modelle

  4. Ebay-Störung

    Nutzer beschweren sich über stundenlangen Ausfall

  5. Vollformat

    Tamron entwickelt bildstabilisiertes 15-30-mm-Objektiv

  6. Sigma Dp1 Quattro

    Ein Sensor, drei Schichten und eine ungewöhnliche Kamera

  7. Ascend Mate 7 im Test

    Huaweis fast makelloses Topsmartphone

  8. Vorratsdatenspeicherung

    NSA darf weiter Telefondaten von US-Bürgern sammeln

  9. Für alle wichtigen Systeme

    Sigma bringt Objektiv mit 18 bis 300 mm

  10. Sigmar Gabriel

    Wirtschaftsministerium stellt sich auf Seite von Uber



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

Meta M1 im Hands on: Smartwatch mit langer Akkulaufzeit
Meta M1 im Hands on
Smartwatch mit langer Akkulaufzeit
  1. Smartwatch mit Android Wear Motorolas Moto 360 kommt für 250 Euro
  2. Gear S mit Tizen Samsungs neue Smartwatch kann telefonieren
  3. LG G Watch R Nächste LG-Smartwatch ist rund

Typ C: Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
Typ C
Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
  1. HD Graphics 5300 Broadwell-GPU mit 24 oder 48 EUs, sparsamer und schneller
  2. NUC und Co. Intel will die Mini-PCs halbieren
  3. IMHO USB Typ C lieber heute als morgen

    •  / 
    Zum Artikel