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JavaFX 2.0 hat neue Schnittstellen und kann mit Java entwickelt werden.
JavaFX 2.0 hat neue Schnittstellen und kann mit Java entwickelt werden. (Bild: Oracle)

Java-GUI

Oracle übergibt JavaFX 2.0 an OpenJDK-Community

JavaFX 2.0 hat neue Schnittstellen und kann mit Java entwickelt werden.
JavaFX 2.0 hat neue Schnittstellen und kann mit Java entwickelt werden. (Bild: Oracle)

Oracle hat JavaFX 2.0 veröffentlicht und gleichzeitig angekündigt, die Plattform der OpenJDK-Community zu übergeben. Künftig werden JavaFX-UI-Elemente direkt in Java entwickelt.

JavaFX 2.0 wurde weiter in Java integriert. Gleichzeitig will Oracle nach und nach JavaFX an die OpenJDK-Community übergeben. Zunächst sollen die UI-Komponenten und die entsprechenden Bibliotheken übergeben werden. Später sollen die übrig gebliebenen Komponenten an die Entwicklergemeinschaft übergeben werden.

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Künftig können JavaFX-UI-Elemente direkt in Java entwickelt werden. Dafür wird auf JavaFX-Skript verzichtet und so das UI-Framework ohne Erlernen einer weiteren Skriptsprache für alle Java-Entwickler nutzbar sein. Stattdessen soll JavaFX auch in Kombination mit weiteren Skriptsprachen künftig verwendet werden können, etwa Jruby, Groovy oder Javascript.

Um den Einstieg für Webentwickler zu erleichtern, erhält JavaFX 2.0 die neue Skriptsprache FXML, die auf XML basiert. Zudem enthält JavaFX 2.0 eine Webkit-Komponente. Eine öffentliche Beta von JavaFX 2.0 für Mac OS X hat Oracle pünktlich zur Entwicklerkonferenz Javaone ebenfalls veröffentlicht. Ferner hat Oracle ein Early Access Program für das Werkzeug JavaFX Scene Builder angekündigt, mit dem sich JavaFX-Komponenten per Drag-and-Drop zusammenstellen lassen können.

Unter dem Namen Prism ist eine neue, hardwarebeschleunigte Pipeline implementiert worden, die direkt auf DirectX unter Windows oder OpenGL auf anderen Plattformen zugreifen kann. Das gegenwärtige Abstract-Window-Toolkit (AWT) ist durch ein neues ersetzt worden, das sich an das jeweilige Betriebssystem anpasst. Die Verwendung von animierten Übergängen wird ebenfalls verbessert, etwa um die CPU-Last zu reduzieren. Zusätzlich sollen auch CSS-Animationen verwendet werden können.

Für die Integration von Java und HTML5 ist JavaFX mit einem HTML-DOM ausgerüstet worden. Damit soll JavaFX nicht nur im Webview-Modus, sondern auch als Applet eingebettet in einer Webseite laufen können. Webview ist das Pendant zu Adobes AIR. JavaFX-Anwendungen sollen sich somit als Applikationen in einem eigenen Fenster mit kompletter HTML5-Unterstützung darstellen lassen und mit Java gesteuert werden. Die Webengine implementiert grundlegende HTML-Funktionen und stellt den entsprechenden HTML-DOM für ein oder mehrere Webview-Instanzen bereit.

Das SDK für JavaFX 2.0 steht zum kostenlosen Download bereit.


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